Black-History-Month-Challenge im Februar

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  • Als Anders eines Morgens erwacht, stellt er fest, dass er sich verwandelt hat: Er ist nicht mehr weiß. Vollkommen erschüttert schließt er sich in seiner Wohnung ein, meldet sich krank. Nur Oona erzählt er von seiner Verwandlung, einer guten Freundin und gelegentlichen Geliebten. Irgendwann wagt er sich wieder hinaus in die Welt und zur Arbeit. »Wenn mir das passiert wäre, ich hätte mich umgebracht«, sagt sein Chef.

    Immer mehr Berichte über ähnliche Verwandlungen tauchen auf: Die weiße Mehrheit im Land scheint zur Minderheit zu werden. Und sie fühlt sich bedroht. Steht ein Umsturz der bestehenden Ordnung bevor? Bald herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände in der Stadt. Oona, mittlerweile selbst verwandelt, steht Anders zur Seite, in den Wirren dieser Zeit werden sie zu einem Liebespaar. Schließlich gibt es kaum mehr weiße Menschen in der Stadt, Anders’ Vater stirbt schwerkrank als der letzte weiße Mann. Die Unruhen klingen ab – aber gelingt es den Menschen nun, einander wirklich zu sehen?

    Was bedeutet es, weiß oder nicht weiß zu sein, und vor allem: Was bedeutet es, von der vermeintlichen Norm abzuweichen? In ›Der letzte weiße Mann‹ stellt der Kosmopolit Mohsin Hamid in seiner unvergleichlich eindringlichen Prosa die großen Fragen zum Thema Rassismus – und zum Thema Menschlichkeit.

    :study: --

    :musik: --


    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.!" E. L. Doctorow

  • In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Wisconsin bringt im Juli 1953 die zwanzigjährige Telefonistin Carol Truttmann ein Kind zur Welt. Noch in derselben Nacht gibt sie den Jungen zur Adoption frei. Daniel, so sein Name, bleibt in der Obhut eines Sozialdienstes. Bald sehen sich die betreuenden Kinderschwestern mit einem aus ihrer Sicht schwerwiegenden Verdacht konfrontiert: Das Baby scheint, anders als von der Mutter angegeben, nicht »weiß« zu sein, sondern, wie es in der Behördensprache der damaligen Zeit heißt, »indianisch«, »polnisch« oder »negrid« - ein Skandal in einer homogen weißen, den rigorosen Gesetzen der Rassentrennung unterworfenen Gesellschaft. Eine Sozialarbeiterin soll die wahre ethnische Herkunft des Kindes ermitteln. Dazu muss sie allerdings den Vater des Kindes ausfindig machen, dessen Identität die leibliche Mutter nicht preisgeben will …

    In Anna Kims Geschichte eines Kindes geht es um die so wirkmächtige wie fatale Idee von »Rasse«, die bis heute nicht nur die Gesellschaft prägt, sondern auch den privaten Raum durchdringt, Familien entzweit, Karrieren verhindert, Lebenswege bestimmt. Klug und berührend erzählt dieser Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, wie wir aufeinander schauen und was wir glauben, im anderen zu sehen.

    :study: --

    :musik: --


    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.!" E. L. Doctorow

  • In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Wisconsin bringt im Juli 1953 die zwanzigjährige Telefonistin Carol Truttmann ein Kind zur Welt. Noch in derselben Nacht gibt sie den Jungen zur Adoption frei. Daniel, so sein Name, bleibt in der Obhut eines Sozialdienstes. Bald sehen sich die betreuenden Kinderschwestern mit einem aus ihrer Sicht schwerwiegenden Verdacht konfrontiert: Das Baby scheint, anders als von der Mutter angegeben, nicht »weiß« zu sein, sondern, wie es in der Behördensprache der damaligen Zeit heißt, »indianisch«, »polnisch« oder »negrid« - ein Skandal in einer homogen weißen, den rigorosen Gesetzen der Rassentrennung unterworfenen Gesellschaft. Eine Sozialarbeiterin soll die wahre ethnische Herkunft des Kindes ermitteln. Dazu muss sie allerdings den Vater des Kindes ausfindig machen, dessen Identität die leibliche Mutter nicht preisgeben will …

    In Anna Kims Geschichte eines Kindes geht es um die so wirkmächtige wie fatale Idee von »Rasse«, die bis heute nicht nur die Gesellschaft prägt, sondern auch den privaten Raum durchdringt, Familien entzweit, Karrieren verhindert, Lebenswege bestimmt. Klug und berührend erzählt dieser Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, wie wir aufeinander schauen und was wir glauben, im anderen zu sehen.

    Das Buch hatte ich vor ein paar Tagen in der Buchhandlung schon in der Hand. Der Inhalt klang interessant, bei Autorin war ich mir nicht sicher, ob mir ihr Stil gefällt.

    Bitte berichte, wie es dir mit dem Lesen des Buches geht.

    :study: Laura Spinney: 1918 - Die Welt im Fieber

    :study: Eva Menasse: Vienna

    :musik: J.K. Rowling: Harry Potter und der Gefangene von Askaban



    „An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“

    Erich Kästner

    "Das fliegende Klassenzimmer"


    Warnhinweis:
    Lesen gefährdet die Dummheit

    :study:

  • In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Wisconsin bringt im Juli 1953 die zwanzigjährige Telefonistin Carol Truttmann ein Kind zur Welt. Noch in derselben Nacht gibt sie den Jungen zur Adoption frei. Daniel, so sein Name, bleibt in der Obhut eines Sozialdienstes. Bald sehen sich die betreuenden Kinderschwestern mit einem aus ihrer Sicht schwerwiegenden Verdacht konfrontiert: Das Baby scheint, anders als von der Mutter angegeben, nicht »weiß« zu sein, sondern, wie es in der Behördensprache der damaligen Zeit heißt, »indianisch«, »polnisch« oder »negrid« - ein Skandal in einer homogen weißen, den rigorosen Gesetzen der Rassentrennung unterworfenen Gesellschaft. Eine Sozialarbeiterin soll die wahre ethnische Herkunft des Kindes ermitteln. Dazu muss sie allerdings den Vater des Kindes ausfindig machen, dessen Identität die leibliche Mutter nicht preisgeben will …

    In Anna Kims Geschichte eines Kindes geht es um die so wirkmächtige wie fatale Idee von »Rasse«, die bis heute nicht nur die Gesellschaft prägt, sondern auch den privaten Raum durchdringt, Familien entzweit, Karrieren verhindert, Lebenswege bestimmt. Klug und berührend erzählt dieser Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, wie wir aufeinander schauen und was wir glauben, im anderen zu sehen.

    Das Buch hatte ich vor ein paar Tagen in der Buchhandlung schon in der Hand. Der Inhalt klang interessant, bei Autorin war ich mir nicht sicher, ob mir ihr Stil gefällt.

    Bitte berichte, wie es dir mit dem Lesen des Buches geht.

    Und ich habe einen Vormerker bei einer meiner Onleihen laufen. Ich glaube, das Buch ist auch gerade bei NetGalley anfragbar, aber mir fehlt momentan die Muße für das Schreiben von Rezis.


    :study: Richard Wagamese - Hüter der Trommel ( = Der Flug des Raben)

    :montag: John Lewis-Stempel - Ein Stück Land / ders. - Im Wald

  • Endlich bin ich mit diesem Roman fertig. Ich fand ihn durchwachsen! Sehr gute, wirklich überraschungsreiche Passagen, überzeugend eingebundene historische Hintergründe, Gedanken und Innensichten wechseln sich mit unnötigen Längen ab, und die Charaktere und Verhaltensweisen der Figuren wurden aus meiner Sicht nicht immer schlüssig entfaltet. Den Schluss fand ich völlig unausgegoren. Leider hätten auch das Lektorat und Korrektorat etwas mehr Aufmerksamkeit an den Tag legen können. :roll: Dennoch bin ich zufrieden damit, das Buch gelesen zu haben.


    Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler - und Gegner der Sklaverei. Das ungleiche Paar entkommt in einem selbst gebauten Luftschiff von der Plantage. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht, die die beiden um die halbe Welt führen wird.
    Eine Geschichte von Selbstfindung und Verrat, von Liebe und Erlösung. Und eine Geschichte über die Frage: Was bedeutet Freiheit?

    Quelle: amazon.de


    :study: Richard Wagamese - Hüter der Trommel ( = Der Flug des Raben)

    :montag: John Lewis-Stempel - Ein Stück Land / ders. - Im Wald

  • Sarange

    Dieses Buch hatte ich ja auch im Blick. Jetzt bin ich mir etwas unsicher.

    :study: Laura Spinney: 1918 - Die Welt im Fieber

    :study: Eva Menasse: Vienna

    :musik: J.K. Rowling: Harry Potter und der Gefangene von Askaban



    „An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“

    Erich Kästner

    "Das fliegende Klassenzimmer"


    Warnhinweis:
    Lesen gefährdet die Dummheit

    :study:

  • Sarange

    Dieses Buch hatte ich ja auch im Blick. Jetzt bin ich mir etwas unsicher.

    Es hat Längen, die mich ungeduldig gemacht haben, und auch Passagen, die m.E. nicht gut gelungen sind. Aber die vielen überraschenden Wendungen und die einfühlsamen Einblicke in die Innenperspektive von versklavten Menschen haben wiederum auch für Freude, Genuss und Nachdenken beim Lesen gesorgt. Wenn du dich (eher als ich mich) zu den Backsteinleser*innen zählst, es dir also vielleicht weniger ausmacht, immer mal wieder etliche Seiten zu lesen, bei denen du dich fragst, wie das jetzt bitte das Geschehen voranbringt, dann greif zu! Mich würde auch sehr interessieren, wie du den Schluss findest. :lol:


    :study: Richard Wagamese - Hüter der Trommel ( = Der Flug des Raben)

    :montag: John Lewis-Stempel - Ein Stück Land / ders. - Im Wald

  • Sarange

    Dieses Buch hatte ich ja auch im Blick. Jetzt bin ich mir etwas unsicher.

    Es hat Längen, die mich ungeduldig gemacht haben, und auch Passagen, die m.E. nicht gut gelungen sind. Aber die vielen überraschenden Wendungen und die einfühlsamen Einblicke in die Innenperspektive von versklavten Menschen haben wiederum auch für Freude, Genuss und Nachdenken beim Lesen gesorgt. Wenn du dich (eher als ich mich) zu den Backsteinleser*innen zählst, es dir also vielleicht weniger ausmacht, immer mal wieder etliche Seiten zu lesen, bei denen du dich fragst, wie das jetzt bitte das Geschehen voranbringt, dann greif zu! Mich würde auch sehr interessieren, wie du den Schluss findest. :lol:

    Backsteinleserin bin ich gar nicht, wahrscheinlich sogar noch ungeduldiger als du, wenn es einem vorkommt, als würden Seiten mit belanglosem Dahingeschreibe gefüllt, nur um ein umfangreiches Buch zu bekommen. Gibt ja immer wieder Leser, die Quantität mit Qualität in einen abhängigen Zusammenhang bringen bzw für einen Buchpreis auch eine Mindestzahl an Seiten erwarten. Nicht falsch verstehen, auch Backsteine können sehr gut geschrieben sein, aber was ich nicht abkann, ist sinnbefreites Seitenfüllen.


    Ich behalte es mal im Auge. Neu kaufen werde ich es nicht, aber vielleicht gibt es bei rebuy oder in der Bücherei etc eine günstige Möglichkeit.

    :study: Laura Spinney: 1918 - Die Welt im Fieber

    :study: Eva Menasse: Vienna

    :musik: J.K. Rowling: Harry Potter und der Gefangene von Askaban



    „An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“

    Erich Kästner

    "Das fliegende Klassenzimmer"


    Warnhinweis:
    Lesen gefährdet die Dummheit

    :study:

  • Neu kaufen werde ich es nicht, aber vielleicht gibt es bei rebuy oder in der Bücherei etc eine günstige Möglichkeit.

    Ich hatte das Buch zum Glück aus der Onleihe und es gehört jetzt auch nicht unbedingt zu den Büchern, die ich mir für einen späteren Reread ins Regal stellen würde. :winken:


    :study: Richard Wagamese - Hüter der Trommel ( = Der Flug des Raben)

    :montag: John Lewis-Stempel - Ein Stück Land / ders. - Im Wald

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