Vincent Kliesch - Im Auge des Zebras

  • Kurzmeinung

    Tine13
    Ein Thriller der verhängnisvollen Zufälle und Überraschungen
  • Kurzmeinung

    Annabell95
    Starker Anfang rutscht dann ab in viel Palaber. Gegen Ende wird es wieder spannend mit einigen Überraschungen

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  • „Im Auge des Zebras“ war ein richtig guter Thriller, einige Dinge fand ich schnell heraus, bei anderem tappte ich lange im Dunkeln. Mehr dazu erzähle ich dir im Text.

    Meine Meinung zur Geschichte:

    Dieses Buch ist mein Erstes von Vincent Kliesch. Ein Freund hat mir immer wieder vom Autor erzählt und sprach begeistert von seinem Schreiben. Mit „Im Auge des Zebras“ wollte ich mich selbst von dessen Können überzeugen. Schnell merkte ich, dass mich der Schreibstil überzeugte. Die Schilderungen waren klar, verständlich und beschrieben das Geschehen in packender Form.


    Severin Bösherz ist eine ganz schön eigenwillige Person. So einem Protagonisten bin ich wohl noch nie begegnet. Seine Fähigkeiten stachen mit ihrer Besonderheit hervor und faszinierten mich. Ich fragte mich, ob es so etwas wirklich gibt. Olivia Holzmann war dagegen ganz anders. Ich mochte die Kommissarin auf Anhieb wegen ihrer direkten Art und ihrer Willensstärke. Zugleich gab es ein paar weitere Figuren, die wiederkehrten und sympathisch waren. Allen voran der Sohn von Bösherz.


    In die Handlung wurde ich direkt geworfen und musste mich erstmal orientieren, weil ich kurz verwirrt war. Das klärte sich wenig später auf und ich begann neugierig dem Geschehen zu folgen. Bald schon erfuhr ich das wahre Ausmaß der Taten um die Kinder und Eltern und überlegte Hin und Her, wie und warum der Täter so vorging. Ich konnte die Wut und den Verdruss der Ermittler sehr gut verstehen. Bösherz abwehrendes Verhalten konnte ich jedoch nicht einordnen. Über den Verlauf des Buches bekam ich weitere Informationen zu ihm, dennoch ist er wie ein Buch mit sieben Siegel für mich.


    Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Personen erzählt – unter anderem von Olivia und Bösherz. Natürlich kommt auch der Täter zu Wort, durch welchen ich immer besser verstand, was hier vorging. Vermutungen vom Anfang bestätigten sich später. Gemeinsam mit Olivia versuchte ich mehr herauszufinden. Überrascht war ich, als eine umstrittene Person den entscheidenden Hinweis gab, den wir alle erst spät kapierten. Die Ermittlungen brachte das endlich in die richtige Richtung, worauf ich wohl nicht gekommen wäre. Esther Wardy war viel tiefer verstrickt, als ich dachte. Gebannt hörte ich weiter zu, verfolgte die sich nun überschlagenden Ereignisse. Etwas war ein wenig klischeehaft, doch fand ich es in Ordnung. Für die Geschehnisse brachte es noch mehr Spannung. Parallel dazu sorgten bedrückende Kapitel aus der Sicht der Opfer für Aufregung. Ich hoffte sehr, dass es einen guten Ausgang geben würde.


    Mit dem wie sich das Ganze entwickelte, hatte ich nicht gerechnet. Mit Angst im Hörerinnenherz hörte ich die immer weniger werdenden Hörminuten. Ich fieberte sehr stark mit und konnte nicht mehr unterbrechen. Der Showdown war äußerst emotional und intensiv. Eine Wahrheit überraschte mich erneut. Im letzten Kapitel wurden die letzten Puzzleteile an ihren Platz gelegt und alles ergab einen Sinn. Jetzt wusste ich, wie man alle Kinder gleichzeitig entführen konnte. Wieso sind wir da nicht darauf gekommen?


    Meine Meinung zum Sprecher:

    Uwe Teschner ist ein richtig guter Sprecher, der mir durch sein Vorlesen ein besonderes Hörerlebnis bot. Durch ihn wurde ich zu einem Teil der Geschichte konnte mich mit Hilfe seiner Stimme in das Geschehen hineinversetzen. Die Klangfarbe seiner Stimme und das Maß an Emotionen, das er hineinsteckt, passen sehr gut zusammen.


    Mein Fazit:

    Mein erstes Buch von Vincent Kliesch war für mich sehr spannend. Der Thriller ist mit Struktur aufgebaut, bringt nach und nach Antworten und verrät nicht so früh, auf was das Geschehen hinauslaufen wird. Aufgrund der Erzählweise über mehrere Protagonisten steigerte sich die Spannung, welche durch gute Wendungen verstärkt wurde. Motiv und Beweggründe wurden klarer, rechtfertigen jedoch nicht das grausame Vorgehen. Voller Hoffnung hörte ich weiter und bangte um einen guten Ausgang. Uwe Teschner führte mich mit seiner prägnanten Stimme durch die Ereignisse und trug zu meinem Hörerlebnis bei. Am Ende wurde alles stimmig aufgelöst, einiges davon hat mich überrascht und doch traurig gemacht.


    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!


    Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Im Auge des Zebras - Im Auge des Zebras“ zu „Vincent Kliesch - Im Auge des Zebras“ geändert.

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