Robin Fuchs - Der tote Berliner

  • Kurzmeinung

    ViktoriaScarlett
    Der zweite Fall von Pech & Schwäfel war verzwickter als gedacht und wurde rasant erzählt.
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  • Der zweite Fall von Pech & Schwäfel war verzwickter als gedacht, wurde rasant erzählt und trug die ganze Zeit ein wenig Humor mit sich. Meine Meinung schildere ich im Text.

    Zitat von Amazon
    Inhaltsangabe laut Amazon:
    Schlimmer kann dieser Tag für Maike Pech eigentlich nicht werden. Nicht nur, dass in ganz Niederteerbach alle närrisch geworden sind und die Kommissarin erfolglos versucht, dem Karnevalsirrsinn zu entkommen. Nun wird in einer örtlichen Pension auch noch die Leiche eines Berliners gefunden. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen mit einer Büste hin, doch Gerichtsmedizinerin Zoe Iyeke Schwäfel kann eine viel abscheulichere Todesursache feststellen. Der Fall scheint verzwickt. Offenbar war das Opfer selbst einem tödlichen Geheimnis auf der Spur – und wurde ganz klar fündig. Gut, dass kriminalistische Kompetenzverstärkung aus Berlin eintrifft. Der entsandte Kommissar Martin Seidel hat jede Menge besserwisserischen Charme auf Lager und zwischen dem „Berliner“ und Maike fliegen allerlei Funken. Die beiden müssen sich aber schnell zusammenraufen, denn die Liste der Opfer wird immer länger.
    (Quelle: amazon.de, Datum: 15. Januar 2022)

    Meine Meinung zur Geschichte:

    Die Rückkehr an die Seite von Pech und Schwäfel war wie nach Hause kommen. Ich mochte die Beiden ziemlich gern und auch Niederteerbach hat etwas für sich, trotz seiner Eigenheiten. Mittlerweile habe ich alle drei erhältlichen Bände gehört. Doch widme ich mich erstmal dem Fall des toten Berliners. Das Autorenkollektiv hat unter dem Pseudonym Robin Fuchs erneut einen spannenden Fall geschrieben.


    Dieses Mal bekam Zoe mehr Raum in der Geschichte. Es kam zu einer Obduktion, bei der wir Hörerinnen und Hörer dabei waren. Dabei wurde das grobe Vorgehen beschrieben und wie das Team die Entdeckungen analysiert. Auf diese Weise bekam ich direkt mit, wie Zoe arbeitet. Die Ermittlungen wurden von Kommissar Martin Seidel aus Berlin unterstützt, wenn man es denn so sagen will. Der Mann hat ohne Zweifel Humor und den Schalk im Nacken. Zwischen ihm und einer weiteren Person kam es mir so vor, als würde es ungewollt knistern. Immer wieder musste ich trotz der ernsten Ermittlungen schmunzeln. Niederteerbach und seine Bewohner sind einzigartig, man schließt sie schon bald ins Herz. Allen voran natürlich unsere Gabi, die ich gern drücken würde. Okay, einzig die Gräfe kann einem auf die Nerven gehen. ;)


    Als herauskam, warum der tote Berliner sich in Niederteerbach befand, war ich ziemlich überrascht. Einen solchen Grund hatte ich nicht erwartet. Es hat mir großen Spaß gemacht, die weiteren Hinweise zu verfolgen. Dabei lösten sich spannende und gefährliche Szenen, mit kurzen ruhigen Momenten ab. Zum Lachen brachte mich ein Abendessen bei den Schwäfels. Schließlich zeichnete sich durch eine kleine Information eine heiße Spur ab, die alles in die richtige Richtung lenkte. Der „Showdown“ dauerte etwas länger an als gedacht. Am liebsten hätte ich unsere Protagonisten geschüttelt, weil ich ahnte was kommt. Somit waren die letzten 45 Minuten von einem Spannungsschub begleitet.


    Meine Meinung zur Sprecherin:

    Mittlerweile habe ich mich an Mirja Boes‘ Vorlesen gewöhnt. Ihre Stimme ist für mich untrennbar mit der Serie vereint. Sie wurde zu Maike Pech und las auch den Humor, der in der Geschichte steckte. Ihre Art vorzulesen ist anders als gewohnt und doch fast es perfekt zu Pech & Schwäfels Welt.


    Mein Fazit:

    Der zweite Fall von Maike und Zoe in Niederteerbach offenbarte ein unerwartetes Motiv und deckte die weit verzweigten Hintergründe auf. Mit dem Kommissar aus Berlin kam neuer Wind für Maike auf, den ich mochte. Die Ermittlungen schritten stetig vor und gestalteten sich gefährlicher als gedacht. Mit diesem Band habe ich Niederteerbach endgültig in mein Herz geschlossen. Das Suchen und Stellen des Täters war aufgrund der rasend schnellen Ereignisse sehr aufregend. In den letzten 45 Minuten fieberte ich stark mit.


    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!


    Das Hörbuch wurde von mir über Audible gekauft und anschließend freiwillig rezensiert.

  • „Der tote Berliner“ von Robin Fuchs, habe ich als ungekürztes Hörbuch mit einer Spieldauer von 3 Stunden und 58 Minuten gehört. Gesprochen wird es von Mirja Boes. Es ist der 2. fall für Maike Pech.


    In einer Pension in Niederteerbach wird eine Leiche gefunden. Schnell wird festgestellt, dass es sich um einen Berliner handelt. Daher bekommen sie Amtshilfe aus der Hauptstadt in Form von Martin Seidel. Der kommt erst einmal gar nicht so gut bei Maike an, weil er ja schließlich aus einer Großstadt kommt und jetzt in diesem Kaff gelandet ist. Aber Maike ist auch nicht auf den Mund gefallen und gibt ihm Paroli. Die Rechtsmedizinerin Zoe Iyeke Schwäfel stellt fest, dass der Tote nicht nur erschlagen wurde, sondern auf eine bizarrere Art umgekommen ist. Nach und nach kommen die Ermittler den Geschehnissen auf die Spur. Diese führen in die Vergangenheit bis hin zu den letzten Wochen der DDR. Der Tote ist einer schlimmen Sache auf die Spur gekommen, die ihn bis nach Niederteerbach führte. Auch die Ermittler kommen in lebensgefährliche Situationen.


    Das Team um Maike besteht wieder aus Gabi, der sehr resoluten Polizistin, und Lukas, dem jungen engagierten Kollegen. Auch die Bürgermeisterin Gräfe ist wieder von der Party. Diese taucht meist mit einem Reporter auf, um sofort medienwirksam agieren zu können. Dabei ist sie wie eine Wetterfahne, die sich sofort den unterschiedlichen Richtungen anpassen kann.


    Martin hat sich schnell angepasst und super in das Team integriert, er bringt eine gesunde Portion Humor mit, welchen er in Niederteerbach auch braucht. Auch die anderen Charaktere wind authentisch dargestellt und hatte immer ein reges Kopfkino beim Hören.


    Ich habe mich trotz des ernsten Hintergrundes des Falles wieder köstlich amüsiert. Es begann mit dem geteilten Büro und dem halben Fenster und ging bis hin zum ‚Stoffwechselendausscheidungsproduktorgan‘ und vielen weiteren urkomischen Wortwechseln. Auch das Archiv der Polizei ist auf jeden Fall sehens(hörens)wert.


    Mirja Boes als Sprecherin ist super. Sie schafft es, so ziemlich jeder Person einen eigenen Charakter zuzuordnen, gepaart mit oft kölschem Dialekt. Durch ihr etwas überzogenes Sprechen kommt der Humor noch mehr zur Geltung. Ich finde sie großartig.


    Auch das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Es passt in jeder Hinsicht zur Handlung. Ein toter Berliner und Maike, die anscheinend auf lebende Berliner steht.


    Es war wieder ein großer Hörgenuss und ich mache gleich mit dem 3. Teil weiter.

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