Bettina Eylers - Die Legende von Blueworld. Band 1

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  • Inhalt (Quelle: Klappentext)

    Fantasy-Liebesroman auf Hawaii

    Der Meeresjäger Argon muss ein Experiment durchführen, um sein Volk vor dem Untergang zu retten. Für diese Aufgabe braucht er einen Menschen - eine junge Frau. Er verlässt den geschützten Raum des Ozeans, begibt sich unter die Menschen und trifft auf die 22-jährige Urlauberin Riona.

    Riona erkennt nicht die Gefahr, die wie eine Lawine auf sie zurollt - eine Gefahr, die nicht nur von Argon ausgeht.


    Mir gefällt:

    Der Romananfang baut sehr schnell Spannung auf, die bis zum Ende beibehalten wird. Dazu trägt neben geheimnisvollen Vorfällen bei, dass der Leser sowohl in Rionas Welt eintaucht und ihre Gedanken erfährt, als auch in anderen Erzählabschnitten Argon folgt. Sehr interessant sind für mich neben der im Klappentext angesprochenen Handlung Argons innerer Konflikt, seine persönliche Entwicklung, zu der Riona beiträgt, und seine Entscheidungsfindung. Sprachlich ist der Roman so geschrieben, dass er sehr flüssig lesbar ist.


    Mir gefällt nicht:

    Schade ist meiner Meinung nach, dass nach dem Tod des ermittelnden Polizisten dieser Handlungsstrang abbricht.


    Fazit:

    Empfehlen kann ich den Roman allen, die sich über einen spannenden Fantasy-Roman freuen und die ein offenes Ende nicht stört.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

  • Meeresjäger

    Die Legende von Blueworld, Fantasy Roman von Bettina Eylers, 388 Seiten


    Um sein Volk, die Meeresjäger vom Untergang zu retten, muss Argon auf Geheiß seines Vaters eine junge Frau finden, mit der er ein Experiment durchführen soll. Somit begibt er sich nach Hawaii und findet dort Riona, die mit ihrer Mutter dort Urlaub macht. Obwohl sein Verhalten etwas mysteriös erscheint fühlt sich Riona sehr zu ihm hingezogen. Mysteriöse Badeunfälle halten die Polizei in Atem. Könnte es sein, dass Argon etwas damit zu tun hat? Eine Gefahr kommt wie eine große Welle auf Riona zu, kann sie entkommen?


    Schon auf den ersten Seiten beginnt es mysteriös, als Riona und Argon sich zum ersten Mal begegnen. Deshalb fühlte ich mich auch sofort ans Buch gefesselt. Die Spannung steigt stetig, ständig hatte ich im Hinterkopf eine unterschwellige Gefahr für Riona. Als Stilmittel hat die Autorin die auktoriale Erzählweise gewählt, der Leser hat somit umfassenden Überblick über das Geschehen.

    Die Charaktere sind gut geschildert und handeln zumeist authentisch, Eylers hat es geschafft den Figuren Leben einzuhauchen. Meine Lieblingsfigur, der charismatische Argon, bei ihm ist eine enorme Entwicklung im Charakter auszumachen.

    Überzeugen konnten mich auch die herrlichen Schilderungen des Settings. Die Landschaft prägt den Charakter der handelnden Figuren, mir war stets bewusst, dass sich der Roman auf Hawaii abspielt, die wunderbaren Strände, verwunschene Urwälder oder auch versteckte Wasserfälle, da lief stets ein Film vor meinem geistigen Auge ab. Lebendige Dialoge fördern den Lesefluss. Überraschende Wendungen und ein fulminantes Ende haben mich überrascht. Leider blieb das Ende offen. Auch die Bedeutung des immer wieder auftauchenden Albinos hat sich nicht geklärt. Gerne hätte ich früher gewusst welches Experiment Argon durchführen soll. Ich hoffe, dass sich im 2. Teil alles zum Guten wendet.
    Von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Fantasy-Fans.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    :study::musik::montag:


    Und wenn mir alle Königskronen für meine Bücher und meine Freude am Lesen angeboten wären: Ich würde sie ausschlagen.
    François Fénelon

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