Debra Anastasia - Drowning in Stars

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  • Rezension zu Drowning in Stars

    Werbung | Rezensionsexemplar


    Worum geht es?

    Als Pixie Rae und Gaze sich begegnen, verändert sich ihre Welt. Sie finden Familie. Sie verbringen viel Zeit zusammen und sind füreinander da, wenn Pixies Mutter sie alleine lässt oder Gazes Vater ihn schlägt. Da ist diese Verbindung, dieses grenzenlose Vertrauen. Sie geben sich das Versprechen, immer zusammen zu bleiben, doch dann bricht Pixie jenes und die beiden werden voneinander getrennt. Jahre später treffen sie sich wieder und vieles hat sich dramatisch geändert, doch ihre Verbindung hat sich nicht verändert und gemeinsam kämpfen sie für ihre Liebe.


    Meine Meinung:

    Diese Geschichte ist auf so vielen Ebenen anders als alle, die ich bereits gelesen habe. Sie hat mich vom ersten Satz an komplett gecatcht. Bereits im Prolog hat man die unglaublich tiefe Verbindung der beiden Protagonisten gespürt. Nachdem spannungserzeugenden Prolog gibt es einen Zeitsprung zur Kindheit von Pixie und Gaze. Ziemlich lange spielt die Geschichte dann zu dieser Zeit. Die Autorin schreibt unglaublich berührend mit feinen Details, die aber nicht zu viel sind, sondern einem die Situation und die Gefühle näherbringen. Es kommt gut rüber, wie die Kinder denken und reden, jedoch fehlt hier etwas die Authentizität. Die Sprache und der Wortschatz sind teilweise nicht realistisch. Man merkt, dass die Protagonisten sehr reif, klug und erwachsen für ihr Alter sind, jedoch kommen sie durch ihre Art zu reden trotzdem jünger rüber, als sie sind. Pixie und Gaze sind wundervolle Charaktere, die schon als Kinder verantwortungs- und liebevoll sind. Auch später ändert sich dies nicht und ich könnte Gaze knuddeln dafür, wie er immer an Pixie denkt. Pixie dagegen strahlt mega coole und starke Vibes aus. So eine Ausstrahlung ist einfach beneidenswert.

    Nachdem sich Gaze und Pixie zu einem späteren Zeitpunkt wieder treffen und viel aufgeklärt wird, fällt die Spannung leider. Hier hat sich die Handlung teilweise echt gezogen, als wäre es einen Lückenbüßer, bevor wieder etwas passiert. Was dann aber auch so kommt und der Geschichte wieder mehr Leben einhaucht und sie zu einem schönen Ende bringt.

    Das Buch thematisiert eine Kindheit mit Schwierigkeiten, die weitreichende Folgen mit sich tragen. Doch wenn man daran glaubt, wie Pixie es tat, dann kann man sich im Inneren davon befreien. Es war so schön, zuzusehen, wie sie ihre Stärke wieder fand und wie Gaze seine eigene Stärke fand und für Pixie da war, wie sie für ihn früher.


    Fazit:

    Wenn man eine typische Liebesgeschichte lesen möchte, ist Drowning in Stars wohl nicht das richtige Buch. Man reist mit dieser Geschichte in das Leben zweier Kinder mit prägenden Erlebnissen und Momenten und begleitet sie dabei, zu wundervollen Erwachsenen zu werden. Dieses Buch hat mir Mut und Stärke gegeben.

    4/5 ⭐️

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Drowning in Stars“ zu „Debra Anastasia - Drowning in Stars“ geändert.
  • Autorinnenname in Titelzeile ergänzt, ISBN unter dem Reiter 'Buch' im Editor nachgetragen und hier noch das Original:

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