Henning Mankell - Der Verrückte / Vettvillingen

  • Buchdetails

    Titel: Der Verrückte


    Verlag: Paul Zsolnay Verlag

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 512

    ISBN: 9783552072497

    Termin: Neuerscheinung September 2021

  • Bewertung

    3 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Der Verrückte"

    Eine Entdeckung: Henning Mankells erster Spannungsroman. Von Ausgrenzung, politischer Verfolgung und der Notwendigkeit, sich mit Geschichte auseinanderzusetzen. Ein kleiner Ort in Norrland nach dem Krieg. Bertil Kras kommt aus Stockholm, um hier sein Glück zu machen. Er findet Arbeit im Sägewerk. In einem Lager in der Nähe waren in den letzten Kriegsjahren Kommunisten und andere politische Oppositionelle interniert. Bertil, selbst überzeugter Kommunist, und eine Gruppe Gleichgesinnter wollen diese Vergangenheit an die Öffentlichkeit bringen. In einer kalten Januarnacht brennt das Sägewerk ab, und man verdächtigt Bertil, den Brand gelegt zu haben. Er droht alles zu verlieren und läuft auf dem Rangierbahnhof Amok. „Der Verrückte“ erzählt die Geschichte eines Arbeiters, der in der aufstrebenden Nachkriegsgesellschaft zum Opfer wird. Ein früher Roman von Henning Mankell über ein dunkles Kapitel der schwedischen Geschichte.
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    Gaymax
    Mankells Debüt hätte man nicht unbedingt übersetzen müssen. Erzählstil war gut, aber umgehauen hat es mich nicht

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  • Original Thread - Überschrift: Henning Mankell - Der Verrückte / Vettvillingen (6.12.2021)


    Originaltitel: Vettvillingen (1977)


    über den Autor: Henning Mankell (1948 - 2015) lebte als Schriftsteller und Theaterregisseur in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller.


    Klappentext: Henning Mankells erster Spannungsroman. Ein opulentes Gesellschaftspanorama über das Arbeitermilieu der fünfziger Jahre und ein dunkles Kapitel schwedischer Geschichte.


    Meine Meinung: Das Buch musste irgendwie etwas sacken, aber im Ergebnis ändert das nicht viel. Ich habe das Buch gewonnen und in einer Leserunde gelesen, aber der Einstieg in das Buch fiel mir schwer. Relativ viele Personen und das Fehlen von sympathischen Protagonisten haben es mir auch nicht einfacher gemacht. Im Verlauf der Geschichte wurde es erheblich besser und man konnte sich zumindest an manche Protagonisten und ihren Handlungssträngen richten. Der Mittelteil des Buches gefiel mir definitiv noch am Besten. Vielleicht war bzw. ist auch ein Problem gewesen, dass das Buch welches 1977 als Debütroman geschrieben wurde, quasi erst 2021 übersetzt und auf Deutsch erhältlich zu lesen war. Mir fehlte also auch ein stückweit der Bezug zur Geschichte oder besser gesagt zur schwedischen Geschichte. Auch das Ende hat mich nicht überzeugt und etwas ratlos zurückgelassen, aber vom Schreibstil kann man durchaus schon erkennen, dass Henning Mankell ein begnadeter Erzähler ist, ich persönlich habe leider zu diesem Buch kein wirklichen Draht gefunden.


    Fazit: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

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    SUB: 776


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