Catherine Fisher - Stella und der Mondscheinvogel /The Clockwork Crow

  • Kurzmeinung

    ViktoriaScarlett
    Stellas Geschichte war rührend und spannend, weil sie liebevoll und aufregend erzählt wurde.

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  • Für das Waisenkind Stella soll ein neues Leben bei entfernten Verwandten auf einem tollen Anwesen beginnen. Doch als sie dort ankommt, wirkt das Gebäude verwaist. Kaum jemand lebt dort, erst recht nicht ihre Familie und auch sonst ist die Stimmung eher eisig. Stella erfährt, dass die Atmosphäre seit Tomos‘ Verschwinden so ist. Aber sie hat nicht nur damit zu kämpfen, sondern auch mit einem mysteriösen Paket, das sie während ihrer Anreise an einem Bahnhof quasi aufgenötigt bekommen hat. Es entpuppt sich als ein zerlegter Vogel, der, als Stella ihn wieder zusammensetzt, tatsächlich zum Leben erwacht und ihr erzählt, er würde Magie beherrschen. Ob es mit dieser Magie tatsächlich gelingen könnte Tomos wiederzufinden?

    Kinderbücher für das Alter von 8 bis 12 lese ich eigentlich nicht. Aber bei diesem Buch musste es eine Ausnahme sein, denn ich liebe dieses schöne Cover und auch die Kapitelanfänge sind mit kleinen Sternen schön gestaltet. Wie bei einem Kinderbuch typisch gibt es keine langatmigen Stellen, sondern ständig passiert etwas Neues. Dabei schreibt Catherine Fischer altersgemäß und erzeugt stets tolle Atmosphären. Ob nun der fast verlassene Bahnhof oder das beinahe verwaiste Herrenhaus. Alles konnte man sich bildlich gut vorstellen und die Autorin hat stets etwas Neues, Spannendes oder Magisches in petto gehabt.

    Fazit: Es gibt ein paar Passagen, die ich mir tatsächlich noch etwas ausführlicher gewünscht hätte, wie es zum Beispiel zu Tomos‘ großer Schneekugelsammlung gekommen ist und auch die Szenen in der Fantasy-Schneekugelwelt. Daher kann ich leider nicht alle Sterne vergeben, aber es ist ein schönes Märchen, ein kleines Abenteuer und eine tolle Unterhaltung für die Winterzeit.


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  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Catherine Fisher - Stella und der Mondscheinvogel“ zu „Catherine Fisher - Stella und der Mondscheinvogel /The Clockwork Crow“ geändert.
  • Bei diesem bezaubernden Cover kommt man kaum umhin einen näheren Blick auf das Buch zu werfen! Es ist eines dieser Bücher, das man an einem langen Winterabend vor dem Kamin liest oder seinen Kindern vorliest, das einen für ein paar Stunden in eine andere magischere Welt eintauchen lässt. Man begleitet die kleine Stella auf Ihrer Suche durch eine fantastische Welt, in der man die klirrende Kälte fast spüren kann. Die Autorin schafft es dabei eine ganz tolle mysteriöse und märchenhafte Atmosphäre zu erschaffen. Das Buch ist relativ kurz und ab und an hätte ich mir doch noch etwas mehr gewünscht, was allerdings auch daran liegen kann, dass ich als Erwachsene nicht zur Hauptzielgruppe gehöre – was man ab und an dann auch gemerkt hat. Ich hatte trotzdem meine Freude an dieser Geschichte.


    Insgesamt eine liebevoll ausgearbeitete Geschichte über ein starkes Waisenmädchen, das ein magisches Abenteuer erlebt!


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