Beschreibung von Figuren/Hauptfiguren

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  • Hallo Zusammen,


    ich brühte gerade darüber, wie detailiert ich meine Hauptfigur beschreiben soll. Irgendwie tue ich mich diesmal damit schwer.

    Ich als Leser finde es manchmal merkwürdig, eine Beschreibung zu einer Figur zu lesen, weil die in meinem Kopf schon ganz anders aussieht. Dann ignoriere ich die Beschreibung oft. Oder aber ich habe kaum eine Beschreibung und habe keine greifbare Idee, wie diese Figur aussieht. Was mich ebenfalls frustriert.

    Als Schreiber habe ich natürlich eine genaue Vorstellung wie die Figur aussieht, sich bewegt, handelt. Ich weiß ziemlich genau was in ihr vorgeht und welche Motivationen, Macken und Schwächen und Stärken sie hat. Aber macht es Sinn, dass wirklich voll umfänglich dar zu stellen? Wird das dann nicht langweilig? Wie seht ihr das? Wie findet ihr da ein Gleichgewicht zwischen zu viel und zu wenig zu beschreiben?

  • Wenn die Beschreibung zu kurz oder gar nicht vorhanden ist, finde ich das nicht so schlimm. Meist reicht ja schon der Name und der Sprachstil für ein gewisses Bild der Person, das nehme ich dann "bis auf Weiteres", und es ist mir egal, wenn dieses Weitere dann nicht mehr kommt. :D


    Wenn die Beschreibung zu lang ist, kann ich mir die Hälfte davon sowieso nicht merken.


    Aber ich denke, so ein Mittelding sollte tatsächlich am besten sein. :)

  • Ich finde es ganz sinnvoll, wenn eine Figur zumindest im Groben beschrieben wird. Viel wichtiger finde ich allerdings, dass sein Charakter gut hervor kommt und er auch entsprechend handelt.

    Was nun die Beschreibung des Aussehens betrifft, ist es auf jeden Fall sinnvoller, wenn bestimmte Merkmale innerhalb des Textes ihren Platz finden (und das muss nicht immer am Anfang sein), als den typischen Spiegeltrick zu nutzen, bei dem der Protagonist sich selbst sieht und beschreibt.

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Beschreiben scheint mir hier ein eher lahmes Verb zu sein. Willst du - gerade im Fantasy-Genre - deine Figuren nicht im kulturellen Zusammenhang und innerhalb einer Gruppe mit ihren Fähigkeiten/Stärken/Schwächen zeigen? Du sollst mir als Leser z. B. das Körpergefühl deiner Figuren vermitteln, wie es sich anfühlt dieses Lebewesen zu sein. Die Beschreibung des Aussehens würde Kleidung und Ausrüstung umfassen, die wiederum das handwerkliche Niveau deiner Völker und Spezies charakterisieren. In diese Details möchte ich in der Fantasy eintauchen. Letztlich führt deine Frage dazu, für welche Leser du schreibst.

    :study:-- Urbansky - An den Ufern des Amur

    :study: -- Harper - The Survivors

    :musik: --

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.!" E. L. Doctorow

  • Wenn die Beschreibung zu kurz oder gar nicht vorhanden ist, finde ich das nicht so schlimm. Meist reicht ja schon der Name und der Sprachstil für ein gewisses Bild der Person, das nehme ich dann "bis auf Weiteres", und es ist mir egal, wenn dieses Weitere dann nicht mehr kommt. :D


    Wenn die Beschreibung zu lang ist, kann ich mir die Hälfte davon sowieso nicht merken.


    Aber ich denke, so ein Mittelding sollte tatsächlich am besten sein. :)

    Das ist natürlich ein Argument. Zu lange Beschreibungen finde ich als Leser auch eher nervend. Als Schreiber muss ich mir vielleicht wirklich nicht so viele Gedanken um das Aussehen machen und eher seine Taten sprechen lassen. Die Figur die mir gerade vorschwebt ist schon als Nebenfigur in einem vorherigen Roman unterwegs gewesen. Da sollte ich vielleicht wirklich nicht so viel am Image rumschrauben. Danke. :-)

  • Ich finde es ganz sinnvoll, wenn eine Figur zumindest im Groben beschrieben wird. Viel wichtiger finde ich allerdings, dass sein Charakter gut hervor kommt und er auch entsprechend handelt.

    Was nun die Beschreibung des Aussehens betrifft, ist es auf jeden Fall sinnvoller, wenn bestimmte Merkmale innerhalb des Textes ihren Platz finden (und das muss nicht immer am Anfang sein), als den typischen Spiegeltrick zu nutzen, bei dem der Protagonist sich selbst sieht und beschreibt.

    Die Idee mit dem Spiegeltrick muss ich mir merken. Für die Figur in meinem Kopf wäre das aber glaube ich eher nichts, weil er sich so überhaupt nichts aus seinem Aussehen macht und sich eher um andere Dinge (wie Überleben, Schutz seiner Familie,...) Gedanken macht. Aber ich behalte das auf alle Fälle im Hinterkopf.

    Ich merke gerade, das ich was seine Stärken und Schwächen angeht, schon viel mehr weiß. :-)

    Danke

  • Beschreiben scheint mir hier ein eher lahmes Verb zu sein. Willst du - gerade im Fantasy-Genre - deine Figuren nicht im kulturellen Zusammenhang und innerhalb einer Gruppe mit ihren Fähigkeiten/Stärken/Schwächen zeigen? Du sollst mir als Leser z. B. das Körpergefühl deiner Figuren vermitteln, wie es sich anfühlt dieses Lebewesen zu sein. Die Beschreibung des Aussehens würde Kleidung und Ausrüstung umfassen, die wiederum das handwerkliche Niveau deiner Völker und Spezies charakterisieren. In diese Details möchte ich in der Fantasy eintauchen. Letztlich führt deine Frage dazu, für welche Leser du schreibst.

    Vielen Dank. Ich habe tatsächlich eine viel bessere Idee, wie der Charakter (Fähigkeiten/Stärken/schwächen) aussieht, als die tatsächlichen körperlichen Attribute. Die Beschreibungen der Kleider ergibt sich oft aus dem Setting/Hintergrund. Ich meine es sähe merkwürdig aus einen Cowboy in den Weltraum zu schicken. Hätte aber vielleicht auch was. ;-)

    Ich lasse also eher Taten sprechen.... Finde ich eine gute Idee.

  • Die Idee mit dem Spiegeltrick muss ich mir merken.

    Davon würde ich dir lieber abraten, weil das Ganze bereits sehr ausgelutscht ist (weshalb ich den überhaupt angemerkt habe). Es wirkt dann ein bisschen so, als würde der Autor nicht genug Fantasie haben, die Person anders zu beschreiben. Und mal ehrlich, wer schaut schon in den Spiegel und beschreibt sich dabei selbst, frei nach dem Motto: Ich bin ein bisschen zu dünn, habe blaue Augen und meine braunen Haare sind gelockt. Mein etwas zu energisches Kinn lässt mich eher wie einen Jungen aussehen ... Das macht in der Realität niemand, weil man sich jeden Tag im Spiegel sieht und darum nicht beschreiben muss. Höchstens wenn einen an dem Tag etwas besonders nervt, würde man das erwähnen.

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Ich finde es gibt auch noch einen kleinen Unterschied, ob die Figur ein Hauptprotagonist ist oder eine Nebenfigur.


    Als Leser:
    Manchmal habe ich schon eine eigene Vorstellung und lese danach noch eine Beschreibung die nicht dazu passt. Wenn die Beschreibung unbedeutend für die Geschichte ist, bleibe ich dann meist bei meiner Vorstellung. Ich muss zugeben, dass ich als Leser nicht sehr genaue Beschreibungen brauche, zumindest was das Aussehen betrifft.


    Als Autor:

    Da komme ich zum Unterschied Nebenfigur und Hauptcharaktere. Eine Nebenfigur kann ich auch beschreiben, so wie der Protagonist diese wahrnimmt und kennenlernt und muss das Aussehen dann nicht als Erzähler erklären. Ich persönlich mache eine Mischung und lasse es auch in die Geschichte einfließen. Einen Spiegeltrick habe ich auch angewendet, aber nicht als normale Beschreibung, sondern die Protagonistin macht sich vor dem Spiegel ihre blonden Haare zurecht (oder kämmt sich diese, etc.).

    Beim Charakter der Protagonisten gehe ich näher ein als beim Aussehen.

    Ich weiß ziemlich genau was in ihr vorgeht und welche Motivationen, Macken und Schwächen und Stärken sie hat. Aber macht es Sinn, dass wirklich voll umfänglich dar zu stellen?

    Kommt drauf an, wie man es darstellst. Wenn der Erzähler die Motivation, Macken, Schwächen und Stärken in der Geschichte erzählt, wird es vermutlich keine besondere Reaktion vom Leser geben. Anders aber wenn der Leser über die Geschichte erfährt was seine Motivation oder Schwäche ist. Bei der Motivation finde ich es auch interessant, wenn etwas schon geschehen ist und der Leser den Grund dafür erst später über die Geschichte erfährt.


    Im Endeffekt finde ich, dass ich mir als Leser das Optische gerne ausreichlich selber vorstelle und deshalb keine Detailbeschreibung vom Aussehen benötige, aber als Autor den Charakter der Protagonisten über die Geschichte den Lesern umfangreich näherbringen möchte.


    Zum Ich-Erzähler kann ich nicht viel sagen, diese Erzählperspektive habe ich noch nicht angewendet.

    "We can't help everyone, but everyone can help someone."


    "You cannot break this love with hate." :musik:

  • Im Endeffekt finde ich, dass ich mir als Leser das Optische gerne ausreichlich selber vorstelle und deshalb keine Detailbeschreibung vom Aussehen benötige

    ... bei mir liegt das daran, dass ich halbwegs gesichtsblind bin. Für mich hat das Aussehen der Figuren nicht die gleiche Relevanz wie ein authentischer Charakter. Aber natürlich kann ich nicht von mir auf andere schließen, weshalb ich immer dafür sorge, dass sich Leser die Figuren eben doch irgendwie vorstellen können :wink:

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Die Idee mit dem Spiegeltrick muss ich mir merken.

    Davon würde ich dir lieber abraten, weil das Ganze bereits sehr ausgelutscht ist (weshalb ich den überhaupt angemerkt habe). Es wirkt dann ein bisschen so, als würde der Autor nicht genug Fantasie haben, die Person anders zu beschreiben. Und mal ehrlich, wer schaut schon in den Spiegel und beschreibt sich dabei selbst, frei nach dem Motto: Ich bin ein bisschen zu dünn, habe blaue Augen und meine braunen Haare sind gelockt. Mein etwas zu energisches Kinn lässt mich eher wie einen Jungen aussehen ... Das macht in der Realität niemand, weil man sich jeden Tag im Spiegel sieht und darum nicht beschreiben muss. Höchstens wenn einen an dem Tag etwas besonders nervt, würde man das erwähnen.

    Stimmt. Wie gesagt, für die aktuelle Figur kommt das eh überhaupt nicht in betracht....

  • Ich weiß ziemlich genau was in ihr vorgeht und welche Motivationen, Macken und Schwächen und Stärken sie hat. Aber macht es Sinn, dass wirklich voll umfänglich dar zu stellen?

    Kommt drauf an, wie man es darstellst. Wenn der Erzähler die Motivation, Macken, Schwächen und Stärken in der Geschichte erzählt, wird es vermutlich keine besondere Reaktion vom Leser geben. Anders aber wenn der Leser über die Geschichte erfährt was seine Motivation oder Schwäche ist. Bei der Motivation finde ich es auch interessant, wenn etwas schon geschehen ist und der Leser den Grund dafür erst später über die Geschichte erfährt.

    Ich finde es langweilig, wenn der Erzähler stupmf berichtet, das die Figur diese oder jene Motivation hat. Das mache ich nur bei unwichtigen Dingen oder der Nebenhandlung. Bei der Hauptmotivation/Stärke/Schwäche erzähle ich das lieber über kleine Anekdoten oder die Handlungen/Rückblenden etc der Figur. Und da fängt dann das Problem an, dass ich immer ein bisschen raten muss, ob ich das schon zu breit/übertrieben dar gestellt habe oder ob ich zu wenig "futter" gegeben habe, dass der Leser dem wirklich noch folgen kann.

  • Im Endeffekt finde ich, dass ich mir als Leser das Optische gerne ausreichlich selber vorstelle und deshalb keine Detailbeschreibung vom Aussehen benötige, aber als Autor den Charakter der Protagonisten über die Geschichte den Lesern umfangreich näherbringen möchte.


    Zum Ich-Erzähler kann ich nicht viel sagen, diese Erzählperspektive habe ich noch nicht angewendet.

    Ok. Bei den Äusserlichkeiten ist weniger also mehr. :-) Da bin ich voll bei dir.

    Als Ich-Erzähler habe ich mich auch noch nicht wirklich versucht. Ich empfinde die Perspektive sehr einschränkend... Vielleicht ändert sich das, wenn ich mal die richtige Geschichte dafür im Kopf habe. :-)

  • Kommt drauf an, wie man es darstellst. Wenn der Erzähler die Motivation, Macken, Schwächen und Stärken in der Geschichte erzählt, wird es vermutlich keine besondere Reaktion vom Leser geben. Anders aber wenn der Leser über die Geschichte erfährt was seine Motivation oder Schwäche ist. Bei der Motivation finde ich es auch interessant, wenn etwas schon geschehen ist und der Leser den Grund dafür erst später über die Geschichte erfährt.

    Ich finde es langweilig, wenn der Erzähler stupmf berichtet, das die Figur diese oder jene Motivation hat. Das mache ich nur bei unwichtigen Dingen oder der Nebenhandlung. Bei der Hauptmotivation/Stärke/Schwäche erzähle ich das lieber über kleine Anekdoten oder die Handlungen/Rückblenden etc der Figur. Und da fängt dann das Problem an, dass ich immer ein bisschen raten muss, ob ich das schon zu breit/übertrieben dar gestellt habe oder ob ich zu wenig "futter" gegeben habe, dass der Leser dem wirklich noch folgen kann.

    Ich würde es zunächst einmal so schreiben wie man es sich vorstellt, egal ob zu viel oder zu wenig und dann entweder Probeleser oder das Lektorat des Verlages fragen und Rücksprache halten was sie davon halten und wie sie es aufgenommen haben.

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  • Ich finde es in aller Regel schon vorteilhaft, frühzeitig zumindest erste Hinweise auf das Aussehen von wichtigen Figuren zu bekommen, umso mehr, wenn es da besonders charakteristische Züge gibt, Anhaltspunkte aber eigentlich immer. Mit einer Komplettbeschreibung würde ich mich dagegen zurückhalten, weil sie einen zügigen und unterbrechungsfreien Einstieg in die Handlung der Geschichte verzögert.
    Außerdem finde ich indirekte Methoden der Beschreibung meist eleganter als direkte. Niemand betrachtet eine Person und denkt sich dabei: "Ich habe da eine Brünette mit spitzem Kinn, einer Knubbelnase und hellen Augen vor mir", deswegen sind direkte Beschreibungen zickig dabei, sich in die Erzählperspektive einzufügen. Das betrifft ja nicht nur die Eigenwahrnehmung. Selbst ein allwissender Erzähler klingt eher seltsam, wenn er eine solche Beschreibung vornimmt.

    Wenn sich dagegen die Gelegenheit ergibt, dass eine dritte Person sagt: "Du bist doch keine Blondine, benimm dich nicht so dämlich", ist eine Grundinfo über das Aussehen ebenfalls untergebracht. Und wenn die entsprechende Person noch als jung beschrieben ist und nichts dergleichen explizit erwähnt wird, werden auch alle Leserinnen und Leser automatisch nicht auf eine Glatze oder graues Haar schließen, sondern dem Protagonisten eine dunkle Haarfarbe zuordnen. (Nur ein Beispiel, ich meine nicht, dass "Haarfarbe" ein Faktor ist, der in jedem Fall spezifiziert werden muss).

    Es ist auch nicht so als wären Äußerlichkeiten bei jeder Figur gleich wichtig. Bei einem Schönling auf den alle Frauen abfahren oder einer Ogerfratze, vor der jeder zurückschreckt kommt man ohne sofortige klare Hinweise kaum aus, wenn jemand ein großer starker Berg von einer Person ist oder aber vor lauter nichtmuskulärer Eigenmasse kaum laufen kann, braucht es ebenfalls frühzeitige Hinweise, sonst entstehen zu krasse Diskrepanzen im Bild der Leserinnen und Leser zu späteren Ereignissen. Mit subtileren Eigenheiten kann man gut warten bis sie anderen Charaktären auffallen - wodurch sie dann auch automatisch sinnvoll integriert sind.

    Wenn ich bei einem Roman am Anfang vom Schreiben noch keine schöne Idee habe, wie sich Personenbeschreibungen natürlich einfügen, lasse ich sie zunächst weg und prüfe im Nachhinein, was mir diesbezüglich fehlt und wo ich es gekonnt reinschummeln kann. Meist lassen sich existierende Passagen damit noch beleben. Und wenn tatsächlich etwas nicht mehr relativ einfach unterzukriegen ist, kann das auch ein Hinweis darauf sein, dass es gar nicht gebraucht wird.

  • Das ist ein guter Hinweis. Ich finde es (als Leser) auch eher hinderlich, wenn eine Figur bis auf jede Pore runter beschrieben ist. Aber es macht Sinn körperliche Besonderheiten so früh wie möglich zu erwähnen, damit dann nicht auf Seite 3xx dann Verwirrung entsteht, weil das Körperliche zum Hindernis/Vorteil wird.

    Tatsächlich ist es mir beim Schreiben auch schon passiert, dass ich Passagen mit Beschreiben von Eigenheiten komplett rausgenommen habe, weil das (für mich) einfach nicht passte und später nicht wirklich zur Story beigetragen hat. :-)

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