Sören Prescher - Der unglückliche Glückspilz

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  • Max, Dominik und der Hovawart untersuchen den Mord an Christoph Schwarz, der nicht nur Besitzer eines Plattenladens war, sondern auch Lottomillionär. Vor seiner Familie verschwieg er das Geld. Doch er führte ein Doppelleben - denn er hatte eine Freundin und noch ein Kind.

    Das Cover passt zur bisherigen Reihe und auch zum vorliegenden Buch.

    Der Schreibstil des Autors ist hervorragend; Charaktere und Orte werden bildhaft dargestellt.

    Dies ist bereits der 5. Teil der Reihe, für mich war es aber (erst) der zweite. Obwohl dieser Band doch einigermaßen auf die vorhergehenden aufbaut, hat man als "Neueinsteiger" aber keinerlei Probleme dem ganzen zu folgen.

    Der Fall hat es in sich, denn an Verdächtigen mangelt es keineswegs. Motive gibt es ebenfalls einige. Letztendlich wird das ganze aber logisch aufgelöst.

    Der Spannungsbogen ist die ganze Zeit auf sehr hohem Niveau gespannt. Begleitet wird der Fall durch Musik, die auch in einer Playlist am Ende zusammengefasst wird. Dabei passen die Lieder meist perfekt zum Ermittlungsstand bzw. zu den Gefühlen von Mark. Da der Fall sich natürlich auch um Platten dreht, ist dies wahrscheinlich der musikalischste Fall mit einer langen Playlist. Und ich muss sagen, die meisten Lieder kannte ich gar nicht, sind es aber wert gehört zu werden.

    Felix, der Hovawart hat zwar wieder nur eine kleine Rolle, aber die ist in diesem Fall trotzdem mehr als einmal wichtig.

    Auch kleine Humoreinlagen lässt dieser Regionalkrimi nicht vermissen, obwohl der Fall und damit der Krimi hier definitiv im Vordergrund liegt.

    Fazit: Toller Regionalkrimi mit gut geplanten Protagonisten. 5 von 5 Sternen

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