Jo Nesbø - Eifersucht / ‎Sjalusimannen og andre fortellinger

  • Kurzmeinung

    nordlicht
    Die Kurzgeschichten über Eifersucht waren gut zu lesen, die 1. war super, aber seine Romane sind besser.
  • Kurzmeinung

    Marie
    Nesbo kann auch die Kurzen! Die erste und die zweite sogar exzellent

Anzeige

  • 🌟Sieben skandinavische Noir-Kurzgeschichten, die mich nicht alle überzeugen konnten!🌟


    "Eifersucht" von Jo Nesbø enthält sieben skandinavische Noir-Kurzgeschichten, die alle das Motiv Eifersucht durchleuchten. Jede Geschichte offenbart eine skurrile Handlung, die bis auf eine, in der Ich-Erzählperspektive geschrieben wurde. Das Buch ist am 1. November 2021 im Ullstein-Verlag erschienen, welches mein erstes Buch des Autors war. Das Hardcover enthält einen blauen Buchschnitt, was sehr gut zum Cover passt und mir, obwohl es relativ schlicht gehalten ist, ebenfalls super gefällt.



    Zum Inhalt: Sieben Storys - ein Motiv!

    Der Athener Ermittler Nikos Balli, ein Spezialist für das Mord-Motiv Eifersucht, ist seit dem Verlust seiner großen Liebe ein Getriebener. Auf der Insel Kalymnos soll er einen Vermissten finden, Julian. Er und sein Zwillingsbruder Franz waren in dieselbe Frau verliebt, Helena, Tochter eines Gastwirts der Insel. Es kam zum Streit, und seitdem hat man Julian nicht mehr gesehen. Sein Handtuch wurde am Strand gefunden, ist der junge Mann beim morgendlichen Schwimmen ertrunken? Balli ermittelt und stößt auf immer mehr Beweise, dass Franz seinen Bruder ermordet hat – aber dann wird Julian gefunden, gefesselt und entkräftet in einer Höhle. Doch wo ist Franz? Balli muss all sein Gespür aufbringen, seine eigene schmerzvolle Erfahrung, um den Kampf der Zwillinge um Helena zu stoppen ...



    Die längste Geschichte um den Ermittler Nikos Balli, die den Titel "Eifersucht" trägt, ist die längste von allen, die mir zugleich auch am besten gefallen hat. Hier haben mich ständig überraschende und unvorhersehbare Wendungen erwartet, insgesamt hat mich diese Eifersuchts-Story richtig gefesselt und gepackt. Der Autor hat mich gut durchdacht und geschickt durch die Handlung getrieben. Balli, der sich auf Kalymnos in einem Netz aus Lügen, Intrigen und Geheimnissen befindet, hat mich spannend unterhalten. Was anfänglich nur nach einer Suche eines Vermissten aussieht, lässt Ballis' Vergangenheit allmählich wieder hochkommen, die nach und nach eine erschreckende Wahrheit ans Tageslicht bringt. Ein Ermittler, der Täter versteht, wenn es um starke Gefühle der Eifersucht geht. Alle sieben Erzählungen sind auf jeden Fall atmosphärisch und psychologisch nachvollziehbar, dramatische Entwicklung kommen hier nicht zu kurz.


    Dass Eifersucht verschiedene Gefühle erwecken kann, wurde in allen Geschichten sehr deutlich. Doch wie es so weit kam, dass sie sogar tödlich sein können, konnte ich aus jeder Handlung herauslesen. Jede Geschichte endet mit einer verständlichen Pointe, die mit dem Motiv Eifersucht übereinstimmt. Leider haben mich nur vier der sieben Kurzgeschichten wirklich angesprochen. Der Schreibstil des Autors ist zwar gut lesbar, manche Eifersuchtsgeschichten konnten mich leider überhaupt nicht fesseln. Einiges kam mir viel zu langatmig vor und der Autor hat viel um den heißen Brei herumgeredet. Mir wäre es lieber gewesen, wenn er in einigen Situationen schneller auf den Punkt gekommen wäre. Obwohl es sich um Kurzgeschichten handelt, hat sich manches deshalb wie Kaugummi in die Länge gezogen. Besonders die, wo es um einen Autor geht, ist mir diese Langatmigkeit besonders stark aufgefallen. Der Fall von Nikos Balli ist länger als der Rest, insgesamt teilen sich die sieben Geschichten 272 Seiten. Da mich nicht alle Geschichten gepackt haben, vergebe ich drei Sterne!

    🌟🌟🌟

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Jo Nesbø - Eifersucht“ zu „Jo Nesbø - Eifersucht / ‎Sjalusimannen og andre fortellinger“ geändert.
  • Dieses Buch besteht aus sieben Kurzgeschichten, die alle das Thema Eifersucht behandeln. Ich hatte, bevor ich das Buch las, übersehen, dass es sich hierbei um einzelne Kurzgeschichten dreht. Anfangs war ich darüber enttäuscht, was sich jedoch schon bald legte. Es ist einfach mal etwas anderes und ganz in Jo-Nesbo-Manier sehr schön geschrieben. Einen Stern muss ich jedoch wegen einer Kurzgeschichte abziehen, weil ich diese sehr langweilig und langatmig fand. Alle anderen Geschichten sind jedoch toll und laden zum "Schnelllesen" ein.
    Am besten hat mir dabei die längste Geschichte des Buches gefallen, weil sie sehr durchdacht geschrieben war und mir die Protagonisten authentisch erschienen.
    Außerdem ist dieses gebundene Buch ist ein echter Hingucker in jedem Bücherregal. Der blaue Buchschnitt passt perfekt zu dem interessant gestalteten Buchcover.
    Alles in allem kann ich das Buch allen unter euch empfehlen, die mal etwas Abwechslung in ihren Lesealltag bringen möchten und sich für die unterschiedlichen Facetten der Eifersucht interessieren.

  • In 7 spannenden Geschichten geht es um Mord meist aus Eifersucht.



    Mit überraschender Wendung stets am Ende bekommt man Einblick in die menschliche Seele und ihre Rachegefühle aus Eifersucht. Orte des jeweiligen Geschehens sind weltweit verteilt: Ob nun im Flugzeug von New York nach London oder auf Kalymnos, einer griechischen Insel, ideal für Kletterfans oder einfach in eine 7-Eleven Laden in der Warteschlange etc.. Menschen aus allen Berufsschichten werden bei der jeweiligen Arbeit geschildert, bei der sie ihren Mord auf unterschiedliche Weisen vor der Aufdeckung durch die Polizei verbergen können – teils bestückt mit gedanklichen Sackgassen im Plot, jedoch stets mit Überraschungseffekten am Ende.


    Bei der sechsten Geschichte - ‚ODD‘ – hat mich jedoch das Ende nicht wirklich überzeugt, während es hier um Reflexionen und Selbsterkenntnis eines Autoren geht, der nicht als Medienclown auftreten will und sich nicht am kommerziellen Zirkus beteiligen will, auch keine Sexszenen mehr einflechten will in seinen Werken, sondern seinen Figuren literarische Worte unterbreiten will.


    Das Cover überzeugt durch seine puristische Gestaltung: Auf weißem Grund sorgen Tränen für das Fließen der blauen Tinte im Namen des Autors in der oberen Hälfte.

  • *Eifersucht*eine Sammlung von 7 Kurzgeschichten.

    Zeit, sehr gut genutzt! :montag: :study:


    Autor: Jo Nesbo

    Er wurde 1960 in Oslo geboren. Neben seiner beruflichen Arbeit als Musiker und Ökonom,

    wurde er als norwegischer Schriftsteller bekannt.

    Seine Roman – Reihe ( Bd.1- Bd.12) über den Ermittler Harry Hole, sind weit über

    Norwegens Grenzen hinaus, bekannt geworden.

    In dem Buch „Eifersucht“ hat er 7 Kurzgeschichten zum Thema „Mord aus Eifersucht“,

    zusammengefasst.

    Das Cover: eine minimalistische, skizzierte Darstellung Norwegens. Elegant & Passend.


    Allgemeine Bemerkungen


    Schreibstil, Grammatik & Erzählweise

    • präszise Sprache & logischer Storyaufbau

    • während der Erzählung wird der Leser animiert, sich Gedanken über die

    vermutliche Tat & deren Hergang zu machen

    • geschickt verpackte essentielle Informationen & damit verbunden: steigender

    Spannungsaufbau

    • alle Stories sind unabhängig voneinander lesbar


    Zusammenfassung:

    es geschieht häufig, dass etwas Zeit zum Lesen sich einfach so ergibt. Zu viel Zeit um sie

    einfach auszusitzen, zu wenig um einen gesamten Roman zu lesen. Diese Situation kann

    gut durch die 7 Kurzgeschichten in *Eifersucht*, genutzt werden. Flüssig lesbar, packende

    absolut mögliche Geschichten mit Spannung und Intelligenz gewürzt.


    Fazit:

    • Leseempfehlung für Fans der Spannungsliteratur

    • Packende Stories mit sehr kriminellen Taten

    • Literarische „Zwischenmahlzeit“

    • Jede Story ist unabhängig voneinander lesbar

    • Spannender Genuss

    Persönlicher Eindruck:

    Alle Kurzgeschichten haben ihren eigenen „Charme“. Mir haben 5, der insgesamt 7

    Geschichten, sehr gut gefallen.

    Eine allgemeine Erkenntnis setzt sich durch: „Nicht alles gefällt jedem gleichermaßen“.

    Ich vergebe sehr gern eine 4* Sternebewertung verbunden mit einer Leseempfehlung an

    Leser, die kurze, freie Alltagsabschnitte mit gut erzählten, mörderischen Stories füllen

    möchten.


    Der Inhalt aller erzählten Stories haben, mich noch nach Tagen beschäftigt.

    Ich habe wirklich Gefallen an dieser Art der Storysammlung gefunden.

    Vielen Dank für das Leseexemplar. Mein Leseeindruck gibt meine persönliche Meinung & Leseerfahrung

    wieder.



    Verlag: Ullstein

    Deutsche Veröffentlichung: 01.11.2021

    Seitenzahl: 272

    Format: Hörbuch, Ebook, Hardcover

    ISBN: 978 3550201523

  • Meine Meinung: Sieben Kurzgeschichten, bei denen es um Eifersucht geht und für mich war es was schnelles für zwischendurch, was auch dadurch begünstigt war, dass gleich die erste Kurzgeschichte richtig gut war und auch die längste und titelgebende Kurzgeschichte hat mich überzeugt, danach war es gut, bis auf eine bzw- zwei Kurzgeschichten die mir nicht wirklich gefallen haben, aber bei mehreren Geschichten ist es ja üblich, dass die Qualität bzw. der Geschmack etwas schwankt.


    London: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Eifersucht: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    Die Warteschlange: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Abfall: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    Das Geständnis: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    Odd: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Der Ohrring: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:


    Fazit: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    :study: Alle Weihnachtserzählungen (Charles Dickens) 218 / 608 Seiten

    :study: Zum Paradies (Hanya Yanagihara) 650 / 896 Seiten

    :study: Zorn - Opferlamm (Stephan Ludwig) 226 / 400 Seiten


    SUB: 779


  • „Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele.“ (Friedrich Nietzsche)

    Jeder Liebhaber von guten skandinavischen Psychothrillern kennt den Namen Jo Nesbø, der seinen Ermittler Harry Hole immer wieder durch menschliche Abgründe schickt, um Verbrechen aufzuklären. Nun hat er mit „Eifersucht“ eine Sammlung von 7 Kurzgeschichten auf den Markt gebracht, die sich alle um jenes Gefühl drehen, das die Menschen mal mehr mal weniger umtreibt und zu allerlei verrückten Handlungen treibt.


    Der flüssige Schreibstil lässt schnell in die Geschichte eintauchen, wobei sich unterschwellig schon bald die Spannung aufbaut und den Leser zum Miträtseln animiert. Dabei nutzt der Autor sein Händchen für psychologische Tricks, die beim Leser ein gewisses Kribbeln hervorrufen, aber auch interessant eingestreute Wendungen und Überraschungsmomente sorgen für eine Neuausrichtung innerhalb der Handlung und der Ermittlungsspur. Eifersucht ist bei den Menschen unterschiedlich ausgeprägt, mal geht es um Macht, mal um Liebe, mal um das Leben, das einem immer wieder übel mitspielt. Nesbø zeigt in seinen spannenden Kurzgeschichten so manche Blüte, die dieses Gefühl hervorbringt und die Menschen veranlasst, zu drastischen Maßnahmen zu greifen.


    Bei einer dieser Geschichten begleitet der Leser den griechischen Ermittler Nikos Balli, der sich vor allem auf Morde aus Eifersucht spezialisiert hat. Balli, persönlich gerade seelisch etwas gebeutelt, macht sich auf die Suche nach einem Vermissten, der mit nach einem Streit mit seinem Zwillingsbruder spurlos verschwunden ist. Der Bruder gerät schnell in Verdacht, den Vermissten getötet zu haben, weil das Brüderpaar sich in die gleiche Frau verliebt hatte. Eifersucht könnte hier das größte Motiv sein. Doch dann entwickelt sich bei Ballis Nachforschungen alles in eine ganz andere Richtung.


    Alle sieben Geschichten haben eine unterschiedliche Länge und eine andere Kulisse, doch das Thema „Eifersucht“ durchzieht sie alle, das Thema wird immer wieder aufs Neue beleuchtet. Jede von ihnen ist für sich unterhaltsam und sorgt für einige Spannungsmomente. Wer allerdings die Romane von Nesbø kennt, ist verwöhnt und merkt schnell, dass hier die ganze Finesse des Autors nicht so zum Tragen kommt, die normalerweise die menschliche Seele bis ins kleinste Detail seziert und so dem Leser einen Einblick in Abgründe liefert, die ihm oftmals völlig fremd sind. Hier wird aufgrund der Kürze der Geschichten leider nur an der Oberfläche gekratzt.


    „Eifersucht" mit seiner Sammlung aus sieben Kurzgeschichten passt für Krimiliebhaber als Betthupferl gut für zwischendurch, kann jedoch die Romane des Autors nicht ersetzen. Gelungene kleine Sammlung, die recht unterhaltsam ist. Empfehlenswert!


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Bücher sind Träume, die in Gedanken wahr werden. (von mir)


    "Wissen ist begrenzt, Fantasie aber umfasst die ganze Welt."
    Albert Einstein


    "Bleibe Du selbst, die anderen sind schon vergeben!"
    _____________________________________________


    gelesene Bücher 2020: 432 / 169960 Seiten

  • Das kann er besser


    Von Jo Nesbøs sieben Kurzgeschichten im Hardcover „Eifersucht“ war ich so
    dermaßen enttäuscht, dass ich fast keine Worte dafür finde.

    Die erste Story „London“ war noch die beste und in der Leseprobe
    sogar vollständig zu genießen und – große Vorfreude, in der
    Hoffnung, der Rest wäre genauso gelungen. Aber ganz, ganz weit
    gefehlt.


    Die Geschichten plätschern dahin, langweilig, platt, vorhersehbar und
    dieses großen Autors eher unwürdig. Schnipsel aus dem Notizbuch, zu
    kleinen Geschichtchen eilig und lieblos zusammengeschustert. So hat
    es jedenfalls auf mich gewirkt. Wurde da seitens des Verlages zu viel
    Druck gemacht? Und war keine Zeit für ein großes Werk, wie z. B.
    „Ihr Königreich“, einer der besten Kriminalromane, die ich je
    gelesen habe – und ich habe viele gelesen. Wirklich viele!!!


    Das Buch an sich ist nett anzuschauen mit interessantem Cover,wenn man
    diesen Stil mag, blauem Schnitt, blauem Vorsatzpapier und blauem
    Lesebändchen.


    Die Titelgeschichte „Eifersucht“ ist zwar nicht unspannend, aber mit
    zu viel und zu langatmiger sooo ausführlicher Kletterei. M. E. nach
    nicht wirklich interessant für die Nicht-Bergsteiger unter uns. Und
    das Ende dieser Geschichte kann man sich mit ein wenig Denksport
    selbst zusammenreimen.


    Fazit:
    Leider überhaupt nicht empfehlenswert. Den zweiten Stern gebe ich
    nur, weil ich den Autor toll finde. Also: Kauft euch lieber „Ihr
    Königreich“, diesen raffiniert irren Wahnsinnskrimi, der ist jedes
    Geld wert.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Was die Eifersucht doch mit Menschen machen kann...

    Unglaublich, aber gut nachvollziehbar. O:-)

    Diesen Autor mag ich sehr gerne, und wollte mich an Krimi-Kurzgeschichten versuchen. Denn generell ist zu sagen, dass ich keine Leserin für Kurzgeschichten bin, die sind mir nicht ausführlich genug. Aber dieses Buch als Experiment in dem Krimi Genre hat mir eigentlich nicht schlecht gefallen. :)

    Ich fand aber nicht alle Storys gleich spannend. Die erste war die Beste für mich. Völlig unerwartete Wendung. :thumleft:

    Der Autor beschäftigt sich recht tiefgründig mit dem Gefühl der Eifersucht, und wohin dieses Gefühl führen kann. Manche Menschen führt es zu schrecklichen Taten, wo man das nie und niemals von der Person angenommen hätte, dass die dazu fähig ist.

    Die Geschichten sind kurzweilig und recht unterhaltsam, doch zur Liebhaberin von Kurzgeschichten bin ich nicht geworden. :)

    Für mich war es ein mittelmäßiges Vergnügen. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne.

    2022: Bücher: 93/Seiten: 40 677
    2021: Bücher: 205/Seiten: 93 417
    ------------------------------

    „Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz“

    Dalai Lama

    ------------------------------

    Lese gerade:

    Crichton, Michael/Wilson, Daniel H. - Andromeda-Die Evolution

  • Das Buch enthält sieben Kurzgeschichten bei denen Eifersucht eine Rolle spielt. London hat mir am besten gefallen. Die Titelgeschichte fand ich etwas zu lang. Odd hat mir gar nicht gefallen. Die anderen Geschichten waren gut. Dem Autor ist es gelungen bei jeder Geschichte einen mehr oder wenig überraschenden Schluss zu finden. Das Buch war eine kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch. Jo Nesbo hat hier bewiesen, das er auch dieses Genre kann. Vor allen finde ich es gut, dass der Verlag widerstanden hat, die Geschichten einzeln zu vermarkten.

    Sub: 5477:twisted: (Start 2022: 5455)

    gelesen 2022: 35

    gelesen 2021: 94 / 1 abgebrochen / 35469 Seiten

    gelesen 2020: 92 / 2 abgebrochen / 42592 Seiten

    gelesen 2019: 90 / 1 abgebrochen / 36631 Seiten


    :montag: Camilla Läckberg - Schwarzlicht

    :montag: Greg Woolf - Metropolis

    :study:


    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.

  • Sieben unterschiedliche Stories, die ein Motiv vereint - die Eifersucht.
    Das Buch fällt sofort durch den farbigen Schnitt und das farblich abgestimmte Lesebändchen auf, auch das Cover entspricht absolut meinem Geschmack. Da es diesmal kein "Harry Hole" ist, war ich total gespannt. Leider wurde ich zum Teil enttäuscht. Das Thema Eifersucht hat Jo Nesbo in all seinen Facetten gut herausgearbeitet. Es wurde nicht nur die "klassische" Eifersucht thematisiert, sondern ging weit darüber hinaus. Jo Nesbo hat die unterschiedlichen Nuancen gut auf den Punkt gebracht. Trotzdem gefielen mir nur 2/3 der Stories gut. Einige haben einfach nicht meinen Geschmack getroffen und waren mir in der Kürze zu verwinkelt. Meine Top-Storie ist die längste Geschichte, die dem Buch auch den Namen gab. Hätte mir weiter ausgearbeitet als komplettes Buch gereicht. Insgesamt ungewöhnlich, unterhaltsam und größtenteils spannend und nicht vorhersehbar. Bei der Punktevergabe bin ich hin und her gerissen, entscheide mich letztendlich für 3,5 Sterne

  • Nesbøs neuestes Elaborat, ein Schnellschuss mit einem Sammelsurium an handelnden Personen, uneinheitlichen Charakteren, noch dazu mit einem von Ullstein verpassten Titel „Eifersucht“, der ganz gewiss nicht das Grundthema der sieben Kurzgeschichten ist. Das übersetzte norwegische Original heißt „Eifersucht und andere Geschichten“ und trifft die unterschiedlich langen Geschichten viele treffender. Wer sich also abgründige Geschichten zum Thema Eifersucht erwartet hat wird sehr enttäuscht sein.


    Aber als Fan von Nesbø sehe ich darüber hinweg, vor allem nach „Messer“, das ich für den besten Nesbø „ever“ halte. Wahrlich eine Zwischenmahlzeit, die Geschichten konsumieren, verdauen, ohne dass sie nachhaltigen Eindruck hinterlassen.


    Einzig ODD, eine der längsten Geschichte mit etwas mehr als 40 Seiten hat mich gefesselt und sehr berührt. Ein Schriftsteller, der sich für den leuchtesten Stern am Autorenhimmel wähnt und doch erkennen muss, dass auch er der Schwerkraft der Erde unterliegt, sprich auf den Boden der harten Realität zurückgeholt wird. Nesbø hat sicher genug Ahnung von der Scheinwelt hinter den Kulissen der schreibenden Zunft und deren Verlage.


    Alle Geschichten, kurz oder lang, haben ihre Pointe. Für mich sind aber immer noch die Geschichten von Roald Dahl „Küsschen, Küsschen“ das „non plus ultra“ in diesem Genre unerreicht.


    Bleibt nur zu hoffen, dass Nesbø wieder zurück zu HARRY HOLE findet, zur #13, wenn er nicht gerade unter einer Schreibblockade leiden sollte.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

Anzeige