Marikka Pfeiffer / Miriam Mann - Die vierzehnte Fee

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  • Eine gelungene Fortsetzung einer tollen Idee!




    Klappentext


    „Seit Milli und Tom wissen, dass magische Gegenstände und Figuren aus der Märchenwelt mitten unter ihnen sind, hat sich ihr Leben ganz schön auf den Kopf gestellt. Als dann auch noch am ersten Schultag nach den Ferien der Direktor mitten im Unterricht einschläft und die Schule in blitzartiger Geschwindigkeit von einer undurchdringlichen Rosenhecke überwuchert wird, ist klar: Hier muss ein Dornröschenzauber am Werk sein. Aber wie kann der Zauber gebrochen werden, ehe alle in einen hundertjährigen Schlaf fallen?“




    Gestaltung


    Mit der Kombination aus rot und giftgrün wirkt das Cover des zweiten Bandes frisch. Es ist sehr auffällig durch das knallige Grün. Ich mag den Zeichenstil total gerne und finde vor allem die Illustration der Fee am oberen Bildrand sehr gelungen. Auch Milli und Tom zieren wieder das Cover, wobei sie inmitten einer Dornenhecke stehen. Dass der Titel die zwei Covermotive unterteilt gefällt mir nach wie vor gut.




    Meine Meinung


    Nachdem mich „Grimmskrams – Ein Klonk um Mitternacht“ komplett überzeugt hat, stand außer Frage, ob ich auch den zweiten Band lesen würde. Es war vielmehr ein Muss! In der Fortsetzung geht es darum, dass Milli und Tom nun Bescheid darüber wissen, dass magische Gegenstände und Figuren aus der Märchenwelt unter ihnen sind. Darum erkennen sie den Dornröschenzauber auch sofort, als an ihrer Schule die Menschen einschlafen und eine Hecke das Gebäude umringt. Die zwei setzen alles daran, den Zauber zu brechen, aber wird es ihnen rechtzeitig gelingen?




    Erzählt wird „Die verzehnte Fee“ abwechselnd aus den Perspektiven von Milli und Tom. Diese Erzählweise ist schon aus dem ersten Band bekannt und hat mir auch hier wieder gut gefallen, da die Geschichte durch die Sichtwechsel lebendig und abwechslungsreich wird. Man erfährt die verschiedenen Gedankengänge der Kinder und kann sich so gut in beide einfühlen.




    Die Handlung fand ich auch dieses Mal wieder sehr unterhaltsam, wobei es für mich ein wenig dauerte, bis sie so richtig Fahrt aufgenommen hatte, denn die Handlung um den Dornröschenzauber nahm mich erst nach einem Viertel bis einem Drittel richtig mit. Sobald es aber um den Grimmskrams ging, der diesen Zauber ausgelöst hat und darum, wie die Kinder versuchten, alles zu retten, war ich vollends verzaubert. Ich mag die Idee, dass Gegenstände aus Märchen in unserer Welt für Unruhe sorgen, total gerne.




    Zudem finde ich es spannend, dass man als Leser in der Geschichte von Milli und Tom die bekannten Geschichten der Märchen (wieder-)entdeckt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die „Grimmskrams“-Bücher bei jüngeren Lesern dafür sorgen, dass bei ihnen das Interesse an Märchen geweckt wird. Ich fand es jedenfalls ganz toll, wie die Protagonisten versuchen, dem Märchenzauber Einhalt zu gebieten. Milli und Tom geben ihr Bestes und auch wenn ein Lösungsweg sich als eine Sackgasse rausstellt, geben sie nicht auf. Zudem ist die Handlung nicht nur spannend, sondern auch unterhaltsam, wodurch eine wunderbare Mischung entsteht, die beim Lesen für viele schöne Momente sorgt.




    Fazit


    Auch mit „Grimmskrams – Die vierzehnte Fee“ konnte mich das Autorinnenduo überzeugen. Die Idee der Märchen in unserer Welt gefällt mir nach wie vor und auch in dieser Fortsetzung wurde sie wunderbar umgesetzt. Mit einigen Gefahren und vielen Hürden ist es für die Helden und auch den Leser super spannend, denn es ist nicht klar, ob Milli und Tom es schaffen werden, den Dornröschenzauber zu brechen. Auch lustige Momente gibt es in der Geschichte, wodurch das Lesen noch mehr Spaß macht.


    4 von 5 Sternen!




    Reihen-Infos


    1. Grimmskrams – Ein Klonk um Mitternacht


    2. Grimmskrams – Die vierzehnte Fee

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