Der Angst verfallen - Seiten 119-237

  • Der Angst verfallen - Kapitel 19-37 - Seiten 119-237

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  • Zusammenfassung alle Kapitel

    Ich bin etwas hin und her gerissen. Mir gefällt die Idee, eine Autorin zum Schreiben zu bewegen. Allerdings bin ich bei Kindern immer sehr emotional betroffen. Was es mir wiederum schwerer macht, distanziert zu betrachten.

    Die Kapitel wechseln zwischen: Mia s Entführung, die Ermittler finden sich als Team, Geschehnisse bei/mit Maria und Udo , Ermittler nehmen endlich mal jeden Impuls auf.

    Für mich dauerte es zu lange, bis ein Brainstorming der Ermittler stattfand. Ich habe das Gefühl, dass die seit ihrer Ankunft keinen Plan haben und hinterher rennen… Es passiert akut etwas und dann laufen die los. Es wurde keine Familie oder näheres Umfeld erarbeitet.

    Kapitel 35:

    Endlich bekommt man etwas von Maria s eigentlicher Problematik mit.


    Va. Kapitel 36/37

    Wenn gerade nix passiert, dann suhlen sie sich in persönlichen Situationen. Wer mit wem aus dem Team Probleme hat oder Burnout usw.


    Warum das alles passiert vermute ich schon und wer der Auftraggeber ist….

  • Zusammenfassung des zweiten Leseabschnitts

    Jetzt ist ein zweites Kind entführt worden: Die elfjährige Mia verschwindet spurlos auf dem Rodelberg, und wieder wird die Thrillerautorin Maria von dem Täter auf perfide Weise informiert. Wieder soll sie die Bilder des gequälten Kindes, die auf spukhafte Weise auf ihr TV-Gerät projiziert werden, zu einer Geschichte verarbeiten. Und wieder weidet sich der Täter an der Angst des Kindes und der von Maria.

    Noch tappt das Kripo-Trio im Dunkeln und zweifelt an den Aussagen von Maria. Der Leser erfährt von ihren verstorbenen Eltern und bekommt eine leise Ahnung davon, warum diese Familie im Dorf nicht wohlgelitten war und was es mit dem Jungen Simon auf sich hat, der immer wieder durch Marias Erinnerung spukt. Hat sie wirklich seinen schrecklichen Tod durch Unterlassen verursacht? Oder war das alles in Wirklichkeit ganz anders ...?


    Die Spannung wächst. Auch die Rolle des Dorftrottels Udo wird immer undurchsichtiger. Mal gibt er sich unfähig, einfachen Gedankengängen zu folgen, dann wieder hat er Geistesblitze.


    Die Ermittler Mike, Eva und Ruben sind sich nicht immer einig, vor allem Ruben stört den Frieden durch seine Eigenbrötlereien. Aber ich denke, es sind gerade die charakterlichen Unterschiede zwischen den dreien, die ihnen am Ende dazu verhelfen werden, hinter die zahlreichen Geheimnisse zu kommen und den Fall zu lösen.


    Auf jeden Fall ist das Lesen dieses Buches ein Hochgenuss.

  • Bis Kapitel 24

    Über Mias Mutter habe ich mich geärgert. Sie spukt in Gedanken große Töne über Sabines Mutter und dann trifft sie sich mit ihrem Liebhaber und lässt ihre Tochter aus den Augen. Prompt verschwindet das Kind.

    Die Hakeleien des Teams finde ich gut, sie sind unterschiedliche Menschen da muss nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen herrschen.

    Maria ist undurchsichtig, sie hat wenig Empathie aber viel Selbstmitleid. Ich bin gespannt was die Gründe für ihr Verhalten sind.

    Udo versucht das Richtige zu tun aber Warum? Er mag zwar der Dorfdepp sein aber dumm ist er nicht.

  • Kapitel 19-34, S. 119-213

    Wir lernen Mia und ihre Mutter kennen, die mit einem Robert - dem Mann im Auto, der auch Udo aufgefallen ist - eine Affäre hat. Mia wird beim Rodeln von einem Mann entführt, den sie aus der Schule kennt, zumindest behauptet das der Täter (s.S.128). Wir erfahren auch, daß der Täter einen Mentor hat (S. 126) und daß es ihm darum geht, Angst zu verbreiten (warum?). Auch wird erklärt, daß der Täter die Leute im Dorf schon eine Weile ausspechtet, d.h. hier konnten einige meiner offenen Fragen geklärt werden.


    Maria entdeckt in ihrem Garten im Schnee eine Botschaft, was ihren Zorn weckt. Allerdings kann der Zorn ihr nicht über ihre Angst hinweghelfen, denn wenig später pichelt sie mal wieder ordentlich, diesmal mit Udo zusammen. Ich finde, daß sie sich da recht ungeschickt verhält ("Auf uns" - sowas sage ich doch nicht zu einem Typen, von dem ich glaube, daß er was von mir will... (S. 142)). Ich habe auch nicht recht verstanden, warum Maria Udo anbietet, daß er bei ihr schlafen kann. Natürlich wird damit die Möglichkeit geschaffen, daß Udo für die störenden Vorfälle der Nacht verantwortlich sein könnte, aber ich verstehe Marias Motivation dafür nicht. Man erfährt auch, daß Udo schon einmal eingesperrt gewesen ist (er sagt, er war unschuldig, s.S. 154). Ob das wohl mit Simon zusammenhängt? Und scheinbar ist der Wirt auch eine eher zwielichtige Figur, s.S. 155. Er hat einen Einbruch begangen?


    Endlich entscheiden sich die Ermittler, Maria ernst zu nehmen. Sie untersuchen den Laptop und es klärt sich, wie der Täter auf ihren Laptop und den Fernseher zugreifen konnte. Bleibt nur die Frage, warum der Täter dann beim ersten Mal persönlich vorbeigekommen ist? Wir erfahren auch, daß Maria chattet, daß es also möglich wäre, daß sie mit dem Täter und dem Mentoren Kontakt hat, ohne es zu wissen.


    Ruben liefert einen Hinweis auf einen möglichen Täter (s.S. 175): Marias erstes Buch, welches der Täter ja als ihr bisher einzig gutes bewertet hat, handelte von einem Friedrich Brecher. Der ist zwar jetzt in Sicherungsverwahrung, könnte aber wohl doch der Mentor des Täters sein.


    Als der Wirt von Simons Tod berichtet (er ist in den Weiher eingebrochen und ertrunken), wird er emotional. In welchem Verhältnis stand er zu dem Jungen?


    Daß unser Ermittlertrio seine Notizen jetzt am Laptop festhält, ist vielleicht in Hinblick auf einen technisch geschickten Täter prekär. Jedenfalls habe ich sehr lachen müssen, als sie dafür gerüffelt werden, ihre Erkenntnisse in einem Hotelzimmer an die Wand zu werfen :lol:


    Ich hätte jetzt gern weitergelesen, weil der Thriller jetzt Fahrt aufnimmt, aber ich bin zu müde. Gute Nacht :sleep:

    Bist Du die Lust, die frei erkundet den Sturz von Gott ins eigne Ich? Bist Du es, der mich reich umdunkelt, daß ich so tief ums Böse weiß? (Hekate/Luzifer Morgenstern)

  • 19. Kapitel (S. 119-125)

    Nun lernen wir Petra kennen. Erst habe ich mich gefragt, was es mit der „angebliche[n] Freundin 'Bianca'" (S. 119) auf sich hat und warum der Name in Anführungszeichen steht, doch das klärt sich dann schnell auf. Ungewiss ist dagegen Mias Verbleib.

    20. Kapitel (S. 126-130)

    Dieses Kapitel ist aus der Perspektive des Täters geschrieben. Überraschend für mich ist die Aussage, der erhalte sehr konkrete Anweisungen von seinem Mentor. Wird er also von dem eigentlichen Täter als Instrument genutzt? Oder ist der Mentor der Gefängnis-Gutachter, dessen Ratschläge der Täter nun für seine Ziele einsetzt?

    Auf jeden Fall erhält der Thriller dadurch eine Wendung und neue Spannung, dass die Perspektive wechselt.

    Das Ende des Kapitels ist ebenfalls spannend: Ist Mia tot oder bewusstlos?

    21. Kapitel (S. 131-136)

    Ruben macht sich bei den Kollegen wieder direkt besonders beliebt. :lol:

    22. Kapitel (S. 137-143)

    Bei Maria gefällt mir die Entschlossenheit, die kurz aufkeimt, auch wenn sie später wieder von Angst überschattet wird. Vielleicht wird der Erpresser ihr indirekt und ungewollt helfen, selbstbewusster zu werden?

  • Kapitel 19+20:

    Also, wie es aussieht, ist der Unbekannte Raucher an der Bushaltestelle gar nicht direkt an dem Mädchen mit dem Namen Mia interessiert, sondern an ihrer Mutter, da er ein Verhältnis mit ihr hat. Zuerst dachte ich, dass sie ihn nun auf die Schliche gekommen ist, aber anscheinend hatte er andere Absichten wie ich zuerst vermutet habe. Trotzdem wurde die ihr die Schlittenfahrt zum Verhängnis, denn der wahre Täter hat sich nun zu Wort gemeldet. Wer es sein kann weiß ich natürlich nicht, aber auf jeden Fall muss es jemand sein, der im Dorf kein Unbekannter ist. Er redet von und handelt nach den Regeln seines Mentors, also steckt da noch jemand drin. Ich kann mir zwar noch keinen Reim darauf machen, aber die Angst und Panik des Täters wurden Mia nun zum Verhängnis. Ich bin gespannt, was Hattinger dazu sagt und wie er dem Ganzen ein Muster gibt.

  • Bis Kapitel 23 (S. 150)

    Erst habe ich mich gefragt, was es mit der „angebliche[n] Freundin 'Bianca'" (S. 119) auf sich hat und warum der Name in Anführungszeichen steht

    Ich hatte mich auch erst gewundert. Petra war mir gleich unsympathisch. Erst hatte sie keine wirkliche Lust, mit ihrer Tochter zum Schlitten fahren mit zu gehen und dann trifft sie sich dort mit ihrem Liebhaber. Sie ist ganz schön abgebrüht [-( . Und das war auch der Typ, der an der Bushaltestelle rumgestanden war. Also keine Spur.

    Und dann wird tatsächlich Mia entführt :shock: . Das sieht nicht gut aus für sie.

    Überraschend für mich ist die Aussage, der erhalte sehr konkrete Anweisungen von seinem Mentor.

    Das kam sehr überraschend. Also hatte Eva mit ihrer Vermutung doch recht, als sie überlegte, ob es zwei Täter sind.

    Anscheinend gibt es jemanden, der ganz bestimmte Personen aus dem Dorf im Auge hat und deren Kinder entführt, vermutlich aus Rache. Und dann gibt es den Ausführenden, der Spaß daran hat, jemanden zu quälen und dessen Angst zu erkennen.


    An Marias Stelle hätte ich jetzt auch Angst. Der Täter spielt mit ihr und er wird bestimmt wieder bei ihr auftauchen. Ich frage mich, ob Udo draußen vor dem Fenster etwas gesehen hat. Auf jeden Fall merkt auch er, dass sie praktisch auf dem Präsentierteller stehen und jeder sie von draußen beobachten kann.

    2022 gelesen: 37 Bücher / 15301 Seiten


    :study: Playlist - Sebastian Fitzek

    :study: Alle außer Alice - Liane Moriarty

  • Bis Kapitel 28

    Bei Maria bin ich weiterhin unsicher. Sie kann es nicht haben berührt zu werden . Andererseits ermutigt sie Udo zum trinken obwohl sie weiß das er Interesse an ihr hat. Alkohol löst die Hemmschwelle, sie setzt sich also bewusst der Gefahr aus.

    Ich fand die Struwwelpeter Geschichte schon immer unheimlich und habe sie meinen Kindern nie vorgelesen oder gezeigt. Hier im Zusammenhang mit den entführten und getöteten Kindern ist sie noch schlimmer.

    Ruben ist sehr speziell aber man kann sich daran gewöhnen. Die Kommentare zum Hybrid-Auto und dem Fahrstil im allgemeinen sowie die anderen Sprüche lockern die Geschichte auf, sie nehmen den spannungsvollen Druck etwas heraus. Bevor es wieder losgeht.

    Diese Schwankungen verursachen noch mehr Gänsehaut.

  • Kapitel 34-37, S. 213-237

    In den letzten Kapiteln dieses Leseabschnitts erfahren wir drei wichtige Dinge: Mia kennt ihren Entführer aus der Schule, wo er einen Vortrag gegen Gewalt gehalten hat. Simon war Marias Halbbruder. Ihr Vater hat wie Udo Lebensmittel ausgeliefert und hatte dabei außereheliche Affären mit Frauen. Udo wird entlastet: er war zu den Tatzeiten immer weit vom Tatort entfernt. Oder zumindest sein Handy.


    Maria entscheidet sich dafür, dem Druck des Täters nachzugeben und arbeitet an ihrer Geschichte. Ruben erklärt seinen Kollegen, daß eigentlich nur das erste ihrer Bücher ein Erfolg war, und bringt nochmal den Namen Friedrich Brecher auf den Tisch. Mike und Eva wollen nun mit den Eltern von Hans und Mia sprechen.

    Bist Du die Lust, die frei erkundet den Sturz von Gott ins eigne Ich? Bist Du es, der mich reich umdunkelt, daß ich so tief ums Böse weiß? (Hekate/Luzifer Morgenstern)

  • Kapitel 21-Abschnittsende:

    Also, Hattinger ist mal wieder der Oberknaller und seine Marotten sind wieder herrlich. Seine autistischen Züge kommen wieder einmal bei seinen Kollegen nicht so gut an, jucken tut es ihn jedoch nicht. Ich mag ihn, trotz seiner Art. Außerdem ist der schräge Vogel voll im Gesundheitswahn.


    Ist ja einiges passiert und Maria ist im Schreibwahn. Ich bin gespannt zu erfahren, was sie sich mit ihren festgelegten Protagonisten, die alle eine Rolle in ihrem Leben spielen, für eine Geschichte ausdenkt. Obwohl sie immer noch zwischen Wahn und Realität wankt, wird es ihr jedoch immer klarer, dass ihre Realität siegen wird. Es gibt noch einiges aus ihrer Vergangenheit, was hoffentlich noch ans Licht kommt. Besonders aus ihre Kindheit. Ob der Schänder was mit der aktuellen Situation zu tun hat? Raum für Spekulationen gibt es auf jeden Fall reichlich. Wenigstens weiß sie, auf welchemwelchen Weg die Filme auf ihren Laptop und Computern gelandet sind. Auch die Sache mit dem Struwwelpeter ist mimir noch unklar.

  • Auch die Sache mit dem Struwwelpeter ist mimir noch unklar.

    Für mich ist der Struwwelpeter das schlimmste Buch für Kinder überhaupt, weil es ja ständig Gewalt gegen Kinder schildert - zu Erziehungszwecken. Ich wundere mich ein bißchen, daß soviele Generationen von Menschen dieses Buch vorgelesen bekommen haben, ohne selbst voll die Macke zu kriegen 8-[

    Bist Du die Lust, die frei erkundet den Sturz von Gott ins eigne Ich? Bist Du es, der mich reich umdunkelt, daß ich so tief ums Böse weiß? (Hekate/Luzifer Morgenstern)

  • Ich habe Struwwelpeter erst als Erwachsene kennengelernt, Grimms Märchen waren schon schlimm genug.

    Wenn man bedenkt dass das Buch als Erziehungshilfe geschrieben wurde, hat man einen tollen Eindruck über die Erziehungsmethoden im 19. Jahrhundert.

    Und da sehe ich einen Zusammenhang, wenn der Entführer solch schrecklichen Erziehungsmaßnahmen in seiner Kindheit erlebt hat und dadurch einen Knacks abbekommen hat, vielleicht will er das weiter geben.

  • Auch die Sache mit dem Struwwelpeter ist mimir noch unklar.

    Für mich ist der Struwwelpeter das schlimmste Buch für Kinder überhaupt, weil es ja ständig Gewalt gegen Kinder schildert - zu Erziehungszwecken. Ich wundere mich ein bißchen, daß soviele Generationen von Menschen dieses Buch vorgelesen bekommen haben, ohne selbst voll die Macke zu kriegen 8-[

    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Vor einigen Tagen hatte ich mich noch über dieses Buch geäußert, denn sowas sollte eigentlich verboten werden.

  • Kapitel 19-24


    Es geht ganz schön rund jetzt.

    Noch behalte ich den Überblick über die Personen und ihre Sichtweise.


    Petra ist mir unsympathisch als Untreue Frau, aber hat mein vollstes Mitgefühl als Mutter.

    Sabine tut mir auch Leid. Die Arme, was muss jetzt in ihrem Kopf vorgehen.

    Der Täter mag es anderen Schmerzen zuzufügen und hat einen Mentor. Wer war dann bei Maria? Er oder der Mentor?

    Die ErmittlerInnen haben immer noch nicht mit der Familie von Hans gesprochen, das ist merkwürdig. Reichen ihnen da die Protokolle der anderen?

    Maria trinkt noch mehr um klar zu kommen mit ihren Ängsten. Aber das hilft nicht. Udo scheint auch oft Opfer zu sein. Aber ist er wirklich so?

  • Kapitel 23 (S. 144-150)

    Wie ärgerlich: Kaum hat Rubens Team eine Reifenspur entdeckt, wird sie von einem Räumfahrzeug zerstört.

    Kapitel 24 (S. 151-156)

    Maria könnte Udos Beschreibung des Mannes auch für die Kurzgeschichte nutzen. Allerdings gehe ich davon aus, dass der Mann, der Mia im Dorf angesprochen hat, der Freund ihrer Mutter war. Denn wir wissen ja schon, dass dieser mit Mia gesprochen hat.

    Kapitel 25 (S. 157-159)

    Mia lebt! Das, was sie erlebt, passt zu dem Titel des Thrillers, denn der Täter jagt ihr mit einer Puppe und einem Vortrag des „Struwwelpeters" aus einem Lautsprecher Angst ein.

    Kapitel 26 (S. 160-166)

    Mich überrascht und freut, dass Maria Udo gegenüber schließlich ehrlich sagt, warum sie nicht alleine sein will. In der Nacht hört sie - wie Mia - den „Struwwelpeter". War der Täter erneut in ihrem Haus oder hat er diese nächtliche Aktion schon bei seinem 1. Besuch vorbereitet?

    Kapitel 27 (S. 167-171)

    Das Kapitel ist gruselig, ohne dabei blutig zu sein. Das gefällt mir sehr!

    Kapitel 28 (S. 172-176)

    Zitat

    Kurz darauf donnerte ein schweres Räumfahrzeug durch den gerade erwachenden Ort und Mike konnte sich die Feststellung »Gut, dass deiner so leise ist« nicht verkneifen. (S. 176)

    Mikes Satz könnte auch von Ruben stammen. :lol: Ihr Humor passt durchaus zusammen.

    Kapitel 29 (S. 177-182)

    Ruben glaubt Maria und Udo und zeigt wieder einmal sein typisches Verhalten. :wink:

    Kapitel 30 (S. 183-189)

    Von dem Wirt erfahren die Ermittler und wir Leser, dass Maria als Elfjährige mit eniem Kind namens Simon auf dem zugefroreren Dorfweiher gespielt habe. Simon sei eingebrochen und unter dem Eis ertrunken; Maria habe ihm nicht geholfen.

    Die Parallelen zu dem ertrunkenen Jungen sind nicht zu übersehen. Konfrontiert der Täter Maria deshalb mit diesem Fall? Soll sie, z. B. als Strafe, an Simons Tod erinnert werden?

    Kapitel 31 (S. 190-196)

    Habermann findet heraus, dass jemand sich von außen Zugriff auf Marias elektronische Geräte inklusive Mikrofon und Kamera verschafft hat, und zwar schon vor zwei Monaten. Verständlicherweise ist sie geschockt.

  • Kap. 19 bis incl. Kap. 28

    Die junge Mia wird unter eingeschränkter Aufsicht beim Schlittenfahren entführt. Ihre Tierliebe wird ihr Verhängnis. Obwohl die Ermittler zeitnah am Tatort eintreffen können sie Mia nicht helfen. Tolle Szene, wie der Winterdienst die Reifenspur vernichtet. Die Götter sind mit dem Täter, dessen Marionette die Taten ausführt.

    Maria trinkt sich mit Udo zusammen ihren Frust von der Seele, offenbart weitere Punkte aus ihrem Leben und entdeckt dabei neue Seiten an dem "Dorfdeppen". Doch der Meister im Hintergrund verbreitet weiter Angst und sendet Informationen über Mia. Nun muss die Polizei umdenken und Marias und Udos Aussagen ernst nehmen. Das geheimnisvolle Mastermind hat die Kontrolle über die Elektronik in Marias Haus inne. Ein ähnliches Motiv kenne ich aus "Die App" von Arno Strobel. Das schürt bei mir die Vorbehalte gegen Smart Home Anwendungen.

    So nebenbei fließen weitere Informationen über die Vorgeschichten der Beteiligten in die Geschichte ein. Die Ermittler sind nicht immer einer Meinung und haben auch kleinere Differenzen, aber sie akzeptieren die Eigenheiten ihrer Kollegen und finden einen gemeinsamen Weg.

    Noch warte ich auf den Knall, wenn Maria die Kurzgeschichte um den toten Jungen veröffentlicht. Ihr bleibt keine Wahl. Aber wie kam das Mastermind auf Maria?

    :study: James Lee Burke - Die Tote im Eisblock

    :study: Joan Weng - Die rote Tänzerin

    :study: Petra Schier - Das Geheimnis des Pilgers

    :study: Maire Brüning - Mord in Verona. Todessüße

    :musik: Hanna von Feilitzsch - Bittersüße Mandeln

  • Ich habe Struwwelpeter erst als Erwachsene kennengelernt, Grimms Märchen waren schon schlimm genug.

    Wenn man bedenkt dass das Buch als Erziehungshilfe geschrieben wurde, hat man einen tollen Eindruck über die Erziehungsmethoden im 19. Jahrhundert.

    Und da sehe ich einen Zusammenhang, wenn der Entführer solch schrecklichen Erziehungsmaßnahmen in seiner Kindheit erlebt hat und dadurch einen Knacks abbekommen hat, vielleicht will er das weiter geben.

    Ich habe leider Max&Moritz, Struwwelpeter und Grimms Märchen im Original als Kind kennengelernt. Das hat mich alles nachhaltig verstört (merke ich auch jetzt, als beim Lesen alles wieder präsent war). Ich fand die Geschichten als Kind zwar irgendwie faszinierend, aber eben unheimlich abstoßend und ohne wäre das definitiv eine Bereicherung gewesen.

    Deswegen wird meine Tochter das auch nicht zu Augen bekommen (zumindest nicht im Kindesalter).


    Ich habe nun diesen zweiten Abschnitt gelesen. Es passiert sehr viel, erneute Entführung etc. Ich weiß gar nicht, was ich dazu schreiben soll, ohne nur den Inhalt zu wiederholen.

    Ich bin gespannt, ob Mia lebend gefunden wird und ob es noch weitere Fälle geben wird.


    Der Täter scheint auf jeden Fall psychisch nicht alle beisammen zu haben. Und so wie es sich liest, nicht alleine zu sein oder zumindest einen Hintermann zu haben. Was das dann alles mit dem Struwwelpeter zu tun hat, scheint interessant zu werden.


    Ich lese das Buch nach wie vor sehr gerne, ich hatte leider nur viel Arbeit letzte Woche und diese Woche wird es auch nicht besser. Aber jeden Tag schaffe ich zumindest ein Stückchen.

  • Das schürt bei mir die Vorbehalte gegen Smart Home Anwendungen.

    […] Aber wie kam das Mastermind auf Maria?

    ich bin auch kein Fan von Smart Home. Ich habe zB auch immer meine Laptopkamera abgeklebt. Marias Fall ist das beste Beispiel für die Sinnhaftigkeit dafür.


    Wie der Täter auf Maria kam, finde ich auch sehr spannend. Da scheint es vielleicht eine Vorgeschichte zu geben.

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