Thomas Manderley - Die Sternenschnüffler: Privatdetektei, Falken-Station, 3476A-23

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  • Inhalt:


    Der arbeitslose Ex-Profimusiker Joe, die verrückte Außerirdische Lora, die je nach Stimmung ihre Hautfarbe ändern kann, der Deserteur Oliver und der mysteriöse Stationstechniker Oulax, der einer unbekannten Spezies angehört, gründen gemeinsam auf einer Raumstation weit, weit entfernt in der Galaxis eine Privatdetektei. Während Oliver und Lora, die nur knapp einem Mordanschlag entgehen, sich auf der Flucht durch die Weiten des Alls befinden, versuchen Oulax und Joe das Geheimnis, welches hinter allem steckt, herauszufinden und schon bald befinden sich alle Vier im größten Abenteuer ihres Lebens.


    Cover:


    Auf den ersten Blick fielen mir die Borg-Kuben auf, welche auf ein, vielleicht spannendes Weltraumabenteuer hinwiesen. :wink: Beim näheren Hinsehen und lesen des Klappentextes, wurde mir natürlich schnell klar, dass es sich hier wohl eher um eine abstrakte Darstellung von Monden, Planeten und wohl auch Raumstationen handelt.


    Die bunten Streifen auf der linken Seite erinnern ein wenig an einen Regenbogen, der nicht über das gesamte Farbspektrum verfügt. Insgesamt ist das Cover sehr minimalistisch gestaltet und würde mir wohl zwischen anderen Büchern in einer Buchhandlung kaum auffallen. Vielleicht überdenkt der Autor zukünftig nochmal die Gestaltung seiner Bücher, denn sie heben sich im Bücherdschungel kaum ab und gerade für einen neuen Autor scheint Aufmerksamkeit doch wichtig zu sein. :wink:


    Meine Meinung:


    Die Vorstellung der vier Protagonisten fällt am Anfang sehr umfangreich aus. So weiß man genauestens auf wen man sich hier einlässt und ist man erst einmal mit diesen so unterschiedlichen Figuren warm geworden, geht die wilde Fahrt so richtig los. Diese Geschichte ist spannend und gut konstruiert. Es kommt an keiner Stelle Langeweile auf. Der Autor hat einen sehr flüssigen Schreibstil und der Text ist angenehm zu lesen. Die Mischung aus Science Fiction und Krimi finde ich sehr originell.Die Welt braucht einfach mehr dieser Genremischungen.

    Man merkt, dies ist das erste Abenteuer der Vier und sie sind noch nicht wirklich aufeinander eingestimmt. Um so interessanter war es mit dem Fortschreiten der Geschichte zu erleben, wie man sich mit der Zeit aufeinander einlässt obwohl das Team rein räumlich nicht immer zusammen agiert. Die Außerirdische Lora, die ständig ihre Farbe wechselt war meine Lieblingsfigur. Ich mag abgedrehte Aliens. Aber auch die drei anderen Protagonisten hab ich mit der Zeit ins Herz geschlossen. Der Autor hat sich hier ein ganzes Universum voller neuer Spezies, deren Eigenarten und deren Heimatplaneten einfallen lassen, die er mit viel Liebe zum Detail beschrieben hat. Man bekommt sofort Lust ins nächste Raumschiff zu steigen und loszudüsen, um all das, was der Autor über die Galaxis beschreibt, selbst zu erleben. Nicht zu vergessen ist der Humor in den vielen Dialogen, der mich sehr amüsiert hat und der meiner Meinung nach ein wirklich wichtiger Faktor in diesem Buch ist.


    Fazit:



    Der Autor schildert meisterhaft eine spannende, dramatische, atemberaubende, nervenaufreibende, fesselnde, vielschichtige, humorige Weltraumkriminalstory mit Aliens und Menschen und ich habe jede Sekunde mit diesem Buch genossen.

    Ich kann es wärmstens empfehlen und vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    That's the thing about books.


    They let you travel without moving your feet.


    Jhumpa Lahiri

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