Mark Franley - Der Angst verfallen

  • Kurzmeinung

    Irrlicht
    Die 3 Ermittler wachsen zu einem Team zusammen. Schon spannend/überraschend, vernachlässigten aber eine Spur.

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  • *Der Angst verfallen*: ein weiterer Band (2) der "Köstner-Hattinger- Reihe" aus der Feder von Mark Franley.

    Der Autor Mark Franley hat sein erstes Buch mit 42 Jahren geschrieben. Sein Umfeld, Lehrer und Familie hatten nicht angenommen, dass er ein erfolgreicher Autor werden könnte. Mit seinen spannenden Romanen unterhält er,- seit einiger Zeit, erfolgreich seine Leser.

    ( Mike Köstner Reihe: 8 Bände; Ruben Hattinger Reihe: 3 Bände; Lewis Schneider Reihe: 3 Bände)

    Verlag: Edition M

    Erscheinungsdatum: 28.09.2021

    ISBN: 9782496707687

    Ausgabe: Print & E-Book sowie einige Ausgaben als Hörbuch erhältlich

    Seitenzahl: 475 Seiten


    Das Cover: passt zu denen der neuen Köstner-Hattinger Reihe.

    Ein düsterer, dunkler Wald & der blutrot geschriebener Titel vermitteln nicht nur Spannung sondern auch einen gewissen Gruselfaktor.

    Inhalt: Mitten im bayrischen Wald - das kleine Dorf Lohberg, nahe der tschechischen Grenze und ein am Berg liegender, alter Aussiedlerhof - sind Schauplätze eines grausamen Mordes.

    Ein kleiner Junge, wird erst entführt und dann grausam ermordet aufgefunden.

    Ohne Umschweife wird das BKA aktiv. Ruben Hattinger als Chefermittler hat gerade einen Infekt auskuriert. Nun muss er mit seinem Team weitere Taten verhindern & den Täter schnellstens fassen.

    Die Dorfgemeinschaft, deren Kinder & auch die Ermittler werden bald mit schlimmsten Ereignissen konfrontiert.

    Mein persönlicher Gesamteindruck:

    Schreibstil & Erzählweise:

    Mark Franley nutzt virtouse Schachtelsätze ohne die Aufmerksamkeit seiner Leser zu sehr zu beanspruchen.

    Sein "Erzähl-Werkzeug": Eine flüssig, bildhafte gedanklich anteilnehmende Erzählung mit sorgfältig platzierten Spannungselementen.

    Die wiedergegebenen Geschehen animieren den Leser "mitzuermitteln" & sich komplett auf die Story einzulassen.

    Spannung: Das gesamte, temporeich geschriebene Buch ist spannend und mitreißend. Ungern lege ich das Buch beiseite.

    Fazit:

    Der 2. Band dieser Köstner-Hattinger- Reihe ist ein empfehlenswerter Thriller. Er bietet genau das, was sich Lesefans dieses Genre wünschen: unvorhersehbare Gefahren, spannende überaschende Erkenntnisse sowie ein Ermittler-Team, das durch seine Individualität sowie menschlichen "Ecken und Kanten" überzeugt.

    Eine 5* - Sterne Leseempfehlung ! Ich würde mich über weitere Köstner-Hattinger Fälle sehr freuen!


    Mit herzlichen Dank für das Leseexemplar.

  • Beschreibung (Quelle: Amazon)


    "Bitterkalt wie der Tod: ein neuer Fall für Hattinger und Köstner von Kindle-#1-Bestsellerautor Mark Franley.


    »Sein Ziel war die Jagd, und ein verschrecktes Opfer spornte ihn nur noch mehr an.«

    Im bayerischen Lohberg wird ein kleiner Junge unter die Eisschicht des Dorfweihers geschoben und dem Erfrierungstod überlassen: ein Fall für Sonderermittler Ruben Hattinger und seine Kollegen Mike Köstner und Eva Lange.


    Bei den Ermittlungen stößt das Team auf die Thrillerautorin Maria Burkhard. Verrufen in der Dorfgemeinschaft, lebt sie auf einem einsamen Berghof – und gibt Hattinger und seinen Leuten Rätsel auf: Sie behauptet, sie sei nachts überfallen worden und man habe sie gezwungen, über den Mord an dem Kind zu schreiben.


    Viel Zeit bleibt den Kommissaren nicht. Denn bald darauf verschwindet ein Mädchen …"


    Autor (Quelle Amazon und Bücherserien.de)


    Mark Franley ist ein literarischer Spätzünder. Denn er hat seine wahre Leidenschaft für das Schreiben erst ziemlich spät entdeckt.

    Erst im Alter von 42 Jahren bemerkte er eine Veränderung. Obwohl er bereits diversen kreativen Hobbys nachging, wusste er, dass noch etwas fehlte. Er probierte das Schreiben aus und musste feststellen, dass er endlich ein Ventil gefunden hatte, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Natürlich zweifelte er stark daran, dass seine literarischen Versuche irgendwann einmal gut genug wären, um Leser zu überzeugen. Doch schon bald bekam er den Zuspruch, der ihn weiter vorantrieb.1972 in Nürnberg geboren, ist er bis heute seiner Heimat treu geblieben. Mit den spannenden Fällen um seine Kommissare Mike Köstner, Lewis Schneider und Ruben Hattinger hat der Bestsellerautor Hunderttausende Leser in seinen Bann geschlagen.


    Meine Meinung


    Es war für mich eine sehr spannende, überraschende und wendungsreiche Story mit Verstrickungen, die nach und nach aufgedeckt werden; alles war vom Täter listenreich, vorausschauend und sehr intelligent geplant. Allerdings habe ich anfangs aufgrund der doch etwas langatmigen, bildlichen und detailreichen Schreibweise Geduld aufbringen müssen, bis der Fall immer mehr an Fahrt und Tempo aufnahm und die Spannung sich mit weiteren Strängen immer mehr aufbaute.


    Dann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und wissen zu wollen, wie die Ermittlungen Stück für Stück, wenn auch für das Mädchen etwas langsam Fortschritte machten. Es war allerdings auch sehr herausfordernd, das Gespinst aus Lügen und Schauspielerei zu durchdringen. Leider verfolgten sie eine Spur nicht weiter, was echt ein Fehler war. Wenig Verständnis hatte ich für die Alkoholkonsum von Maria Burkhard, die ständig am Wein trinken war, ergänzt mit Bier und Schnaps, wenn sie noch jemanden bei sich hatte.


    Der, wenn man die Vorbände bereits gelesen hat, bekanntermaßen "schrullige", fast autistisch wirkende, aber auf seine Art erfolgreiche Ruben Hattinger ist ein Einzelgänger mit Ecken und Kanten. Das etwas "andere" Ermittlerteam mit ihm, Mike Köstner und Eva Lange wächst dennoch immer mehr zusammen und wuchs mir ans Herz. Die Toleranz und der Humor der beiden Ruben gegenüber fand ich toll. Den Zusammenhalt von Ruben und seiner Familie finde ich soo schön.


    Der Autor legte schön falsche Fährten ließ mich als Leserin lange im Ungewissen und schuf eine Spannung, die mich immer mehr mitriss. Er spielt mit der Angst und achtet wirklich sehr auf jedes Detail.

    Von diesem Ermittlerteam möchte ich auf jeden Fall mehr und weiterlesen.


    Den ersten Band fand ich trotzdem etwas besser.


    Von mir gibt es :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

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