Harry Harrison - Winter in Eden

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    Die Yilane - mörderische, beutegierige Reptilien. Kerrick wuchs unter ihnen auf, lernte ihre Sprache und wurde einer der ihren. Als nach langer Zeit seine Erinnerungen an seine Vergangenheit zurückkehrten, gab es für ihn nur noch einen Gedanken: Flucht. Zusammen mit den Sammads zog er über die mit ewigem Eis bedeckten Berge. Aber jetzt, nach Jahren des Friedens, weht der Wind heiße Asche über das Land, und mit dem ersten Schneetreiben bricht ein neues, dunkles Zeitalter herein.


    Eigene Beurteilung (Eigenzitat aus amazon.de)


    Gegen Ende des ersten Bands hatte Kerrick zusammen mit einige Jägern seines ehemaligen und neuen Stammes die Stadt der Yilane, in der er so viele Jahre als Gefangener gelebt hatte überwältigt und die überlebenden Reptiloiden - darunter auch seine ehemalige Besitzerin Yainte - in die Flucht getrieben. Nur einige Männchen, mit denen er sich angefreundet hatte sind noch da und nur mit Mühe kann er sie vor den Nachstellungen durch seinr Verbündeten retten.


    Der Versuch die Gewinne in der Stadt zu konsolidieren - woran die nomadischen Tanu keinen Anteil haben wollen, wohl aber die dunkelhäutigen Sasku - lässt Kerrick in der Stadt verweilen, wobei er aber Arnum und ihr gemeinsames Kind sehr vermisst. Und das beruht durchaus auf Gegenseitigkeit, weswegen sich Arnum mit ihrem Baby und einem mehr oder minder adoptierten Sohn auf den Weg zur Küste macht, um ihren Mann zu finden. Doch die beiden werden sich schließlich ganz woanders treffen.


    Währenddessen müssen Vainte und Enge, die im Streit darüber bleiben, wer am Verlust der Stadt Schuld hat, ein neues Zuhause finden. Und Vainte auch eine gute Erklärung dafür, wie es ihr gelungen ist, ihre Stadt an eine Handvoll primitiver Affen zu verlieren. In gewohnter Manier geht sie dafür wieder in die Vorwärtsverteidigung und der Krieg zwischen den beiden intelligenten Spezies dieser alternativen Erde tritt in eine neue Phase ein - während das Eis immer weiter nach Süden greift.


    Es gibt noch einige andere interessante Handlungsstränge und einige personelle Überraschungen in diesem ziemlich komplexen Roman, der wie der erste Band wieder mit einer 'wissenschaftlich-historischen' Abhandlung aus Yilanischer Hand endet. Mal schauen, wie die Geschichte im dritten Band abgeschlossen wird.

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