Gerd Hachmöller - Mutti wars nicht. Populäre Legenden & kollektive Irrtümer über Angela Merkel, Flüchtlingspolitik und Europa

Cover zum Buch Mutti wars nicht: Populäre Legenden &...

Titel: Mutti wars nicht: Populäre Legenden &...

4,5 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: Goldegg Verlag

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 220

ISBN: 9783990602409

Termin: September 2021

Aktion

  • Klappentext

    Was stimmt wirklich?

    • Hat Angela Merkel 2015 die Flüchtlinge ins Land gelassen? Hat sie damit weitere Migranten nach Deutschland eingeladen?
    • Hat die öffentliche Sicherheit durch die Flüchtlinge abgenommen?
    • Welche Rolle spielen die Mittelmeerländer bei der Aufnahme von Flüchtlingen? Benötigen sie wirklich mehr Hilfe von Deutschland?

    Es kursiert eine Vielzahl an populären Legenden rund um Angela Merkel und die Europäische Solidarität

    Begleiten Die den Autor auf eine kurzweilige Reise durch Klischees und Irrtümer und entdecken Sie, welche erstaunliche Eigendynamik hinter vielen Entwicklungen liegt.

    Zum Autor: Gerd Hachmöller ist mit dem Syrer Samer Tannous Autor einer Kolumne für SPIEGEL+ und des Bestsellerd 'Kommt ein Syrer nach Roteburg(Wümme)'. Nach dem Studium der Wirtschaftsgeografie arbeitete er für die Europäische Kommission und in der Regionalforschung. Als Stabsstellenleitrt im Landkreis Rotenburg (Wümme) ist er u.a. für das Thema Integration zuständig. Der Dozent zu Fragen kultuteller Unterschiede leitete eine Flüchtlingsnotunterkunft und ist als Coach und Teamentwickler tätig.

    Eigene Beurteilung (Eigenzitat aus amazon.de)

    In einer Pressekonferenz am 31.08.2015 in Berlin äußerte Noch-Kanzlerin Angela Merkel:

    Zitat

    Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben sovieles geschafft - wir schaffen das. Wir schaffen das, und dort, wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden. Der Bund wird alles in seiner Macht Stehende tun - zusammen mit den Ländern, zusammen mit den Kommunen -, um genau das durchzusetzen.

    Schon am 22.08. hatte bereits Sigmar Gabriel angesichts steigender Flüchtlingsankünfte in Deutschland festgestellt: 'Wir schaffen das.' Nur acht Tage später - also einen Tag vor Merkels Pressekonferenz meinte auch Wolfgang Schäuble angesichts der 'größten Bewährungsprobe seit der Wiedervereinigung': 'Ich bin überzeugt: Wir schaffen das.'

    Dieses zunächst bejubelte deutsche Echo von Obamas 'Yes, we can!' wurde bald zu einer Zielscheibe von Kritik und Häme, weil das, was im Weg stand tatsächlich für einige - mittlerweile oft behobene - Anfangsschwierigkeiten sorgte.

    Hachmöller, der durch seine Arbeit als Leiter einer Notunterkunft und Coach oft sehr idealistischer freiwilliger Flüchtlingshelfer an vorderster Front dabei gewesen ist zeigt auf, dass kurz nach dem 30.08.2015 die Flüchtlingszahlen in Deutschland aus verschiedenen Gründen tatsächlich zurückgegangen sind und das das Asyl- und Integrations- und auch das Abschiebesystem seitdem kontinuierlich verbessert wurde - und das dies leider weder durch die Parteien, noch durch die Medien ausreichend publiziert wurde - genauso wenig, wie die seit Jahren sinkenden Verbrechenszahlen.

    Daneben setzt er sich mit dem Dublin-Abkommen, dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei, den Flucht- und den Einreisegründen für Deutschland - die oft nicht identisch sind -, Terrorismus und dem Umgang der europäischen Partner mit Flüchtlingen auseinander. Ein ziemlich großer Themenbatzen, der hier auf 157 Seiten abgehandelt wird - oft mit direkter Bezugnahme auf offizielle Zahlen des Bundeskriminalamts und des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Und er macht auch deutlich, dass die meisten Flüchtlinge nicht als hilflose Opfer ins Land kommen, sondern als eigenständige und klar planende Menschen, denen man eigene Mitwirkung an ihrer eigenen Integration durchaus zutrauen und -muten sollte.

    Zur Veranschaulichung gibt es auch noch nach jedem der neun Kapitel einen Teil einer Geschichte eines Dorfs, das von der Dorfvorsteherin Jalumba verwaltet wird und das mit einer plötzlichen Regenkatastrophe zurechtkommen muss. Was eine sehr schöne narrative Veranschaulichung der vorher vorgestellten Fakten und Zusammenhänge darstellt.

    Das Buch endet mit einem ausgiebigen Endnotenapparat zur Unterstützung der Eigenrecherche. Sehr erhellend.

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