Die Reise nach Nagh-Bróa - Seiten 523-744

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  • Kapitel 12 - 14

    Inzwischen passiert wirklich einiges. Der Anfang der Reise war dagegen irgendwie schon fast ein Kindergeburtstag. Und trotzdem haben da schon einige Soldaten gejammert. Teilweise verständlich, aber auch ein wenig übertrieben, schließlich sind es Soldaten.

    Inzwischen aber haben sie wirklich allen Grund, mussten sie doch einiges erdulden und erleiden.

    Dazu noch das Problem mit den Vörräten. Ich weiß nicht, wie Forn sich das ursprünglich gedacht hatte, aber bei den Bedingungen in Arsúr hätte jeder Soldat einige Trinkschläuche benötigt. Pro Tag. Und dann müssen sie tagelang mit so wenig Nahrung und Wasser auskommen. Das ist schon krass. Ich kann es irgendwie nachvollziehen dass manchen dann jedes Mittel recht wird, aber mir wäre es wohl wie Dorgan ergangen. Ich hätte den Kannibalismus auch nicht ertragen können. Hier merkt man auch wieder, wie menschlich er im Vergleich zu Forn ist.


    Was das Lumi angeht, freut es mich, dass es doch der freundliche Helfer war, für den man es gehalten hat. Auch wenn es mich wundert, warum es Dorgan nicht geraten hat, nach Hause zurückzukehren. Interessant dass das Lumi Enzetúl war. Ist es er selbst, in der Gestalt eines Lumi, oder konnte er nur durch das Lumi mit Dorgan kommunizieren?

    Ich vermute mal, Enzetúl wollte Dorgan helfen, weil er gespürt hat, dass der Mitleid mit ihm und seiner verfluchten Geliebten hatte. Genau zu dem Zeitpunkt ist das Lumi ja aufgetaucht und Dorgan hat es gerettet. (Wobei ich nicht weiß ob es die Hilfe wirklich gebraucht hat, oder ob es Dorgan da schon gewählt hat und sehen wollte ob er hilft und die Wahl richtig ist. Und auch damit Dorgan einen für ihn verstehbaren Grund hatte, warum es bei ihm bleibt.)


    Beim Kampf mit der Sirene hatte ich ja zunächst gedacht, dass das abgestandene, giftige Wasser Schuld an den Halluzinationen hatte. Aber das hat sich dann ja aufgeklärt.


    Und nun wissen wir auch, wie das Ungeheuer vom Cover heißt: Jov. Ziemlich übles Biest. Forn hätte die Soldaten schon nach den ersten Rückschlägen zurückrufen sollen. Es wurde ja doch recht schnell klar, dass normale Waffen, völlig ohne Taktik, nutzlos bei dem Jov sind. Gegen soetwas kann man nur kämpfen, wenn man die Schwachstellen ausnutzt. Blöd, dass nichtmal der Bauch dazu zählte. Aber Dorgan hat dennoch gekämpft. Für die restlichen Soldaten. Und auch Sarahe war wieder bei ihm, weil sie tatsächlich nicht auf Forn gehört hat. Hätte mich auch gewundert, hätte sie es getan. Irgendwie wäre es seltsam gewesen, wenn nach der Szene mit ihr und Forn nichts mehr gekommen wäre und sie tatsächlich in Áloat geblieben wäre.

    Traurig nur, dass sie es nicht überlebt hat. Aber sie hat Dorgan geholfen, die verbliebenen Männer zu retten. Allerdings hätte ich mir doch gewünscht, dass er den Weg nach Hause schafft. Andererseits hat er so vieles überlebt. Irgendwann musste er wohl einmal verlieren. Und immerhin gegen ein wirklich großes Ungetüm, das er mit in den Tod reißt. Trotzdem tragisch und furchtbar traurig. Mir wärs lieber es hätte Forn erwischt statt ihn. :-,

    Und noch immer weiß ich nicht, wen er denn nun als seine Lieb bezeichnet. Es muss jemanden Speziellen geben, sonst wären seine letzten Gedanken nicht so gewesen, wie sie waren. Und er hat gedacht er wartet auf seine Lieb. Also ist es jemand, der noch lebt. Ich hatte ja zwischendurch überlegt ob es Forn sein könnte. Aber vor dem Kampf mit dem Jov, hat er dem ja klar gesagt, dass er ihn verflucht und sie fertig miteinander sind. Kann natürlich sein, dass da die Wut auf ihn aus ihm gesprochen hat und sein Herz es einfach anders gesehen hat. Oder es ist jemand den wir gar nicht kennen. (Ob ich das gut fände, weiß ich aber nicht. Das wäre so unpersönlich. Hm.) Zwischendrin heißt es in Bezug auf Forn aber auch mal, er liebt ihn wie seine Familie. Das ist dann auch wieder etwas anderes. Ich bin also da nicht wirklich weitergekommen und brauche wohl eine Aufklärung (wenn es die in den nächsten zwei Kapiteln nicht noch irgendwie gibt).


    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • bis Buchende

    Ich verstehe ja noch nicht alles von der Geschichte und müsste manches vermutlich nachlesen. Aber wie passt das zusammen, dass Kardini Lopna in das Loch von Klon-Óvic gestoßen haben soll, wenn doch Lopna alle Götter in seinem Stab gefangen hat? Oder habe ich das falsch verstanden am Anfang?


    Die Szene als Forn dann auf den Jov zugeht, fand ich traurig. Wie er sein Tuch auf Dorgans Augen legt. Aber gut geschrieben. Man merkt doch, dass jetzt, wo Forn anscheinend wieder mehr er selbst wird, ihm Dorgan doch viel bedeutet hat. Und irgendwie wäre es schön wenn sie sich irgendwann in der Dortwelt wiederfinden und einander verzeihen könnten. Eine schöne Idee auf jeden Fall.


    Was die Sareno angeht: Erinnert mich irgendwie ein bisschen an ein gewisses bekanntes Buch. :loool: Aber irgendwie mussten sie ja wieder nach Hause kommen. Zu Fuß, ohne Vorräte, hätten sie es niemals wieder zurück geschafft. Eine gute Idee. Ich fand es interessant dass Ninum ihnen hilft. Die, vor denen sie vorher solche Angst hatten. Am Ende hat sie zumindest ein paar der Männer retten können. (Leider ja nur sehr wenige.)


    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

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  • Canach:


  • Das erklärts, danke. :D Hast du das Wiki eigentlich nur für dich auf dem PC, oder hast du das auch öffentlich?

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  • Fazit

    Der Anfang zog sich ein wenig in die Länge. Die Soldaten waren ein wenig sehr am Jammern (zu einer Zeit wo sie noch hätten motivierter sein können und mehr auf ihre Kommandanten hören) und die Entfernungen kamen noch nicht so ganz heraus. Außerdem kannte man die einzelnen Charaktere noch nicht so und konnte sich nicht so gut in die Verluste hineinversetzen. Das hat sich für mich dann deutlich ab da geändert, wo sie auf die Sandgeister und Enzetúls Geliebte treffen. Man hat mehr Hintergrund bekommen und konnte auch verstehen warum Dorgan das Schicksal von Enzetúl und seiner Geliebten so berührt hat. Dann kamen die Begegnungen mit den S'kila und auch das war alles sehr interessant, mal eine andere Kultur kennenzulernen und den Umgang mit diesen. Das hat sich für mich dann auch weitergezogen bis nach Áloat. Die Reise dahinter hat auch mehr von den Soldaten gezeigt und Reaktionen von diesen. Das fand ich alles spannend. Vor allem auch die Probleme mit Forn und der Zwiespalt von Dorgan.

    Generell hat Dorgan mir ja besonders gut gefallen. Man hat viel von ihm mitbekommen und auch die Interaktionen mit Sarahe fand ich gut.

    Also nach den Anfangsschwierigkeiten ein spannendes - und auch tragisches - Abenteuer.

    Das Ende war auch gelungen. Nicht zu sehr Cliffhanger, so dass man zumindest einen kleinen Abschluss, durch das Ende der Reise hat, aber noch genug, damit es nun richtig losgehen kann in den vermutlich folgenden Kämpfen gegen Lopna.


    Was ich auch gut fand: Ich persönlich mag es nicht, wenn es eine riesige Welt gibt, die einem dann auch in jedem winzigen und unnötigen Detail aufgedrängt wird, was nur dazu dient, das Buch künstlich in die Länge zu ziehen (ausschweifende Kleider-Beschreibungen beispielsweise). Manche mögen sowas (mein Mann zB), ich kann damit aber wenig anfangen. Natürlich habe ich gerne - brauchbare - Details zu den Charakteren (wie Emotionen) und ihrer direkten Umgebung, welche für die Story wichtig sind. Aber mehr brauche ich nicht. Jedenfalls nicht, während ich das Buch lese. Daher fällt es mir heutzutage schwer, mich an zu dicke neue Fantasy-Bücher (oder historische Romane) zu setzen. Eben weil es Welten sind, die ich (meist) noch nicht kenne, und ich befürchte es könnte zu viel Drumherum vorkommen.

    Habe ich ein Buch aber gelesen und es hat mir gefallen (Im Ganzen und auch die Charaktere im Besonderen.), dann finde ich es an sich gut, wenn man dennoch mehr darüber erfahren kann. Vielleicht durch ein Buch mit Hintergründen.

    Hier im Buch konnte man merken, dass eine ganze Welt hinter allem steckt. Mit eigenen Rassen, Ländern und Kreaturen. Es ist da, man erfährt aber hauptsächlich das, was man gerade für die Geschichte wissen muss. Aber es GIBT mehr Informationen. Das habe ich bei Nachfragen dann gut gemerkt und das hat mir gefallen. (Danke nochmal!) Es gibt durchaus Autoren bei denen auf Nachfrage dann nicht mehr viel gekommen ist, einfach weil sich über manches vielleicht keine weiteren Gedanken gemacht worden ist, warum es ist, wie es ist.

    Ich finde es also gut, so wie das hier ist.

    cottageCheese Vielleicht wäre ein Buch mit Hintergrund-Infos ja auch eine gute Idee? So als Art "Sachbuch" mit selbstgezeichneten Bildern. Wer so ein Cover-Bild zeichnen kann, der kann ja sicherlich auch die einzelnen Kreaturen zeichnen. Und eine Karte wäre super. :D

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  • Nur mal ganz kurz. Ich habe das Buch nun auch ausgelesen. Mir hat dieser letzte Teil sehr gut gefallen. Vor allem der überraschende Schluss. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich mag das, wenn unvorhergesehens passiert. Auch wenn es traurig ist, was geschieht.

    Ich melde mich morgen nochmal ausgiebiger.


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Bis zum Buchende.

    Dieser Teil war richtig spannend.

    Dorgan war vom Charakter her doch der Stärkere. Sonst wäre es ihm wohl nicht gelungen, sich gegen das besessen werden zu wehren.

    Auch wenn Forn ein Getriebener und dem Bösen verfallen war, hatte ich doch den Eindruck, dass er auch etwas eifersüchtig auf Dorgan war. Ganz klar ist mir nicht, wieso es seinem gefangenen Geist dann doch gelang sich zu befreien.

    Ich hatte ja schon früher erwartet, dass Sahare noch einmal eine Rolle spielt. Alleine und ungesehen durch solche Gebiete den Soldaten zu folgen, die ganzen Strapazen und Gefahren unbeschadet zu überstehen, da ist sie wohl so eine Art wonder woman. Tja, dann kämpft sie mutig und verliert. Welche Tragik.

    Überhaupt ist dieser letzte Kampf gut beschrieben. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass Dorgan in die Dortwelt gehen muss.

    Die Rettung schließlich ist etwas nebelhaft. Auch hier ist mir das wie klar, aber nicht unbedingt das warum.

    Der Flug zurück in die Heimat finde ich auch eine gute Lösung um heimzukehren. Ich dachte ja vorher, dass man den langen Heimweg im Folgeband erfährt.

    Eine Handvoll Soldaten sind von den 500 übrig geblieben. Die Reaktion der Menschen daheim ist nachvollziehbar. Bei dem König kann man nur froh sein, dass der Stab der Macht nicht zu ihm gebracht wurde.

    Wobei mir auch nicht ganz klar ist, warum nicht beide Kommandanten erfahren sollten, um was es bei diesem Auftrag ging.


    Mir sind auch noch Fehler aufgefallen.

    S.484 ...sogleich begann das Gesicht im Wasser zu verblasen.

    S.692 Er erkannte er die Silhouette eines...


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Insgesamt bekam das Buch 4 Sterne von mir.

    Der Anfang zog sich, bis es spannend wurde und man mitfiebern konnte. Die Geschichte war nicht immer selbsterklärend. Die Leserunde war für mich hilfreich um zu verstehen wie manches gemeint war.

    Die Welt in der die Geschichte spielt, genauso wie die Lebewesen die sie bevölkert, ist gelungen und anders. Auch das eine Armee und nicht nur einzelne Personen auf der Suche nach einem Artefakt sind, habe ich so noch nicht gelesen.

    Gute Ideen die neugierig machen auf den folgenden Teil.


    Vielen Dank @cottageCheese , dass diese Leserunde stattgefunden hat und ich mit lesen konnte.


    Auch dir Canach ein liebes Dankeschön. Du bist voran geprescht und hast viele gute Fragen gestellt, die mir nicht alle eingefallen wären.


    Schön dass du auch mitgelesen hast bücherwurm71. Bin gespannt, was du noch schreibst wenn du soweit bist.

    Ich dachte ja, dass mehr Leute mit eigenen Büchern mitlesen. Da wäre der Austausch sicher noch intensiver gewesen


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • bis Buchende

    Ich hatte ja schon früher erwartet, dass Sahare noch einmal eine Rolle spielt. Alleine und ungesehen durch solche Gebiete den Soldaten zu folgen, die ganzen Strapazen und Gefahren unbeschadet zu überstehen, da ist sie wohl so eine Art wonder woman. Tja, dann kämpft sie mutig und verliert. Welche Tragik.

    Überhaupt ist dieser letzte Kampf gut beschrieben. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass Dorgan in die Dortwelt gehen muss.

    Ja, das fand ich auch. Dass er sterben musste, fand ich sehr traurig. Aber es musste irgendwie auch sein, bei allem was er vorher überstanden hat und so oft wie ihn beinahe etwas erwischt hat. War irgendwie die logische Konsequenz aus allem, dass er das nicht auch noch überlebt. Von daher fand ich es schon gut, auch wenn ich es ihm anders gewünscht hätte.

    Was Sarahe angeht, würde ich mal vermuten dass sie sich besser in der Natur auskennt und alleine fällt man ja auch weniger auf, bekommt also nicht so leicht Probleme mit irgendwelchen Ungeheuern. Ich fands jedenfalls gut, sie nochmal zu sehen. Irgendwie hätte es mich doch arg gewundert wenn sie sich von Forn einfach hätte abhalten lassen. Das hätte nicht zu ihr gepasst.


    Der Flug zurück in die Heimat finde ich auch eine gute Lösung um heimzukehren. Ich dachte ja vorher, dass man den langen Heimweg im Folgeband erfährt.

    Die Rückreise hätte wohl keiner überleben können. Alleine schon ohne Wasser nochmal durch Arsúr. Von daher fand ich die Lösung auch gut. (Irgendwer muss ja zurückkehren und zuhause alle warnen.) Und es hatte ja auch eine passende Erklärung.

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

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  • Von mir auch ein Danke an alle! Die Leserunde war sehr spannend und ich finde es gut, noch mehr Informationen bekommen zu haben. :flower:


    Auch dir Canach ein liebes Dankeschön. Du bist voran geprescht und hast viele gute Fragen gestellt, die mir nicht alle eingefallen wären.

    Ich war recht neugierig, wie es weiterging, muss ich gestehen. :uups: Aber freut mich, dass es dir geholfen hat! Deine Anmerkungen fand ich auch interessant. Und du hast ja auch noch was entdeckt, das mir entgangen ist. :D


    Ich werde auch weiter hier nachlesen, wenn jemand etwas schreibt, und bin auf die Meinung von bücherwurm71 gespannt. :D

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  • Danke Traute für dein abschließendes Kommentar.
    Weshalb das Böse wieder aus Forn fuhr lässt sich wie folgt erklären.

    Nachdem Dorgan gestorben war, erkannte er, wie sehr es eigentlich auch an ihm lag, dass alles so passiert ist, wie es passiert ist. Auch das Dorgan wohl seinetwegen den Tod fand.
    Dann fuhr ihm plötzlich ein stechender Schmerz in den Kopf und ihm wurde schwindelig. Das war quasi das erste Aufbäumen, des Bösen, das ihn befiel.
    Er bat Sarahe um Verzeihung und zeigte Reue.
    Kurz nachdem er zu seinen Soldaten aufschloss, brach er zusammen und spuckte dunklen Auswurf auf den Boden.
    Dann denkt er ja auch, dass es sich anfühlt, als wolle etwas aus ihm hinaus.
    In den darauf folgenden eher freundlichen und mitfühlenden Gesprächen mit den restlichen Soldaten, denkt er ja auch, dass ein Übel versucht, sich seiner zu bemächtigen, doch hielt er stand.

    Und als sie endlich ankommen und auf den Schatten Lopnas treffen sagt der ja auch selbst, dass er Forn als würdig erachtete, und daran glaubte, das er ihn sich untertan gemacht habe.
    Weil Forn sich jedoch selbst durch sein Mitgefühl und seine Reue retten konnte und dem Übel Lopnas letztlich entsagte, versuchte Lopna ihn umzubringen.
    Das Übel stammte also von Lopna selbst und er hat es wieder zurückgerufen, nachdem er merkte, dass Forn eben nicht das ist, das er sich erhoffte.

    In Bezug auf Sarahe.
    Ja Canach hat das richtig erkannt. Sie nimmt den Rang eines Mastsi ein und nur der stärkste und beste Krieger des Landes(Stammes) steigt zu jenem auf. Sie wusste wohl, wie sie unbemerkt der Armee folgen kann.

    Die Rettung der letzten Überlebenden aus Arsúr wurde ja von der Terenäerin Ninum eingeleitet.
    Das Wie kennt man ja, doch das Warum bleibt tatsächlich ein Rätsel und wird in einem nachfolgenden Buch aufgeklärt :-)

    Das eine ganze Armee und nicht nur ein paar Mäxleins das Artefakt bergen sollen, hat König Sajam ja auch erklärt. Es sähe verdächtig aus, wenn er nur Forn oder nur ihn mit Dorgan entsandt hätte.
    Ihn drängt es, der Großkönig zu sein und somit über beide Länder zu herrschen, weswegen das Königshaus in Garan natürlich nichts mitbekommen sollte. Der Grund "Das Land einnehmen" scheint jedoch wirtschaftlich sinnvoller.
    Und er weiß natürlich um Dorgan bescheid ... er weiß, dass der sofort alles getan hätte, um diese Expedition zu verhindern, aber weiß auch, dass die Soldaten zu ihm aufsehen und ihm bereitwilliger folgen.
    Deshalb sollte nur Forn den wahren Grund wissen. Doch kam es ja anders, als es die Not erforderte :-)

  • Bis zum Ende


    Die letzten Kapitel waren durchweg spannend. Wenn es auch für Dorgan und Sarahe tragisch endet. Ich finde dieses Ende für Dorgan und Sarahe einerseits traurig, andererseits passt es zu den beiden.


    Schade nur, das Dorgan im Zorn auf Forn schied. Ich hätte mir ein versöhnliches Ende für die zwei gewünscht.


    Ob Forn im nächsten Band wieder eine Hauptrolle spielen wird? Es klingt eigentlich nicht danach. Immerhin hat Forn bleibenden Blessuren davongetragen, die ihn wohl als Kämpfer untauglich machen.


    Zu Anfang fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig und die Soldaten ziemlich nervig, aber dann wurde es immer spannender.


    Mir gefielen die S'kila besonders gut. Es wäre schön Ired und Kulre im nächsten Band wiederzubegegnen.


    Hilfreich würde ich ein Glossar in dem alle Götter, Rassen und Begriffe aus dieser Welt aufgelistet sind, am Ende des Buches finden. Und eine Karte wäre auch schön.


    Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen und schließe mit der Frage, wann voraussichtlich der nächste Band erscheint?

    Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zu geben.


    Marcus Tullius Cicero


    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann



    Mein Tauschgnom

  • bis Ende

    Schade nur, das Dorgan im Zorn auf Forn schied. Ich hätte mir ein versöhnliches Ende für die zwei gewünscht.

    Ja, ich mir auch...


    Mir gefielen die S'kila besonders gut. Es wäre schön Ired und Kulre im nächsten Band wiederzubegegnen.

    Kann ich auch voll und ganz zustimmen. Ich fand die beiden auch sehr interessant und würde mich über ein Wiedersehen freuen. :D

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • bücherwurm71

    Danke für dein Fazit.


    Auf deine Frage kann ich dir wie folgt antworten.
    Der nächste Band ist in Arbeit, etwa zu 75% von dem, was die Geschichte erzählen soll sind abgeschlossen.
    Die ersten Kapitel davon sind dabei, von Testlesern das erste Mal überblickt zu werden.
    Also parallel wird natürlich neben dem Beenden der Story auch hier Hand angelegt.
    Dann muss das ganze ins Lektorat, was auch einige Zeit braucht ... wie auch Überarbeitungen und so weiter.

    Dieses Jahr wird der Band auf jeden Fall nicht mehr erscheinen :-)
    Ich hoffe jedoch, die weiteren Bände in einem 1 Jahreszyklus (oder natürlich früher) veröffentlichen zu können.

  • Ich hoffe jedoch, die weiteren Bände in einem 1 Jahreszyklus (oder natürlich früher) veröffentlichen zu können.

    Dann trifft man sich vielleicht in einem Jahr zu einer neuen Leserunde über Band 2. Würde mich freuen 😊

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    Marcus Tullius Cicero


    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann



    Mein Tauschgnom

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