Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Frank Neugebauer - Backdoor (ab 29.08.2021) (mit Autor)

  • Was mich etwas irritiert hat: Wenn Igor sich mit der Reinigungskraft öfter zu unterhalten scheint, so dass er dessen Namen und Familie kennt, wieso weiß der dann nicht dass Igors Frau gestorben ist? Ich denke doch mal das könnte man in der Firma dann mitbekommen haben. Aber selbst wenn nicht, hat es mich gewundert dass keinerlei Reaktion von Igor kam, als sei die Bemerkung "Gruß an Frau" völlig unproblematisch.


    eaglefn Wie ist das eigentlich überhaupt in einem Bundeswehr-Krankenhaus? Kann da einfach jeder hin?

    Ich denke, dass Igor niemanden "an sich heranlassen" möchte. Schon gar nicht soll jemand seinen Schmerz teilen. Die Reinigungskraft ist wie ein guter Kumpel. Die Beziehung ist nicht eng. Sie kennen sich aus den kurzen Treffen in der Firma. Mehr als "Small Talk" ist nicht gelaufen.


    Ja, Bundeswehrkrankenhäuser sind öffentliche Einrichtungen. Jeder kann sich dort behandeln lassen. Es gibt dort zivile Ärzte und militärische. Das wird im Buch aber auch noch deutlich, hoffe ich.

  • Alles klar. Danke. :D

    Euskirchen, 15.09.2017, 14:07 Uhr

    Hier haben wir dann wohl den Gegenspieler von Ole und/oder Igor. Sein Privatleben kennen wir nun und auch dass er den Einsatz, um den es wohl geht, bekommen hat. Mal sehen wie das weitergeht.

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • Ja, Bundeswehrkrankenhäuser sind öffentliche Einrichtungen. Jeder kann sich dort behandeln lassen. Es gibt dort zivile Ärzte und militärische.

    Meines Wissens hat das Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz einen sehr guten Ruf.

    Koblenz, 12. September 2017, 06:03 Uhr (S. 25-33)

    Amüsant ist, dass Petra nicht weiß, wie man einen Computer neu startet, wenn er auf nichts mehr reagiert. Aber es gibt nun einmal viele Leute, die bei jeglichem Computerproblem völlig hilflos sind, teilweise auch aus Angst, irgendetwas zu löschen oder anderweitig zu zerstören.

    Der Passwortzettel unter der Tastatur ist auch ein Klassiker.

    Am Tag vor dem Hackerbesuch werden schon zahlreiche Computerabstürze gemeldet. Ist dies Zufall, eine Folge des überlasteten Netzes oder auf einen früheren Angriff zurückzuführen? Das erfahren wir vielleicht noch.

  • Koblenz, 18. März 2017, 07:45 Uhr (S. 45-52)

    Lustig und zugleich erschreckend ist, dass Igor sich so leicht Zutritt zu der Intensivstation und internen Informationen verschaffen kann. Der Verdacht drängt sich auf, dass der Computerausfall eine Mitschuld an Ilonas Tod haben könnte.

    Koblenz, 21. August 2017, 11.05 Uhr (S. 53-60)

    Seit Ilonas Tod ist viel Zeit vergangen. Ich muss beim Lesen wirklich aufpassen, dass ich die Zeitsprünge nicht überlese. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich im Kopf noch alles in der richtigen Reihenfolge abgespeichert habe.

    Erneut dringt Igor in das Krankenhaus ein, diesmal als Reinigungskraft Iwan Strelow. Er platziert Module an Computern von Ärzten. Ich weiß zwar nicht, was das für Module sind, aber ich gehe davon aus, dass er, wenn alles so funktioniert, wie er es sich vorstellt, von außen auf den Inhalt der Computer zugreifen kann.

  • Ich muss beim Lesen wirklich aufpassen, dass ich die Zeitsprünge nicht überlese. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich im Kopf noch alles in der richtigen Reihenfolge abgespeichert habe.

    Das finde ich auch etwas schwierig, muss ich zugeben. Weil es ja sicher wichtig ist, es aber teilweise ja nur ein anderer Monat in der Überschrift ist. Also etwas auf das man dann auch sehr genau achten und es zeitlich einsortieren muss.

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

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  • Euskirchen, 15. September 2017, 14:07 Uhr

    Jetzt geht es in meine Heimatstadt. :) Dass sich nach Dienstschluss eine Warteschlange wegen der Ampelanlage bildet, kann ich mir gut vorstellen.

    Hier haben wir dann wohl den Gegenspieler von Ole und/oder Igor.

    Davon gehe ich auch aus. Wir wissen auch schon, dass er mit einem Dienst zusammenarbeiten muss, mit dem er nicht gerne arbeitet.

    Vielleicht ist Igor auch Oles Auftraggeber?

  • Das finde ich auch etwas schwierig, muss ich zugeben. Weil es ja sicher wichtig ist, es aber teilweise ja nur ein anderer Monat in der Überschrift ist. Also etwas auf das man dann auch sehr genau achten und es zeitlich einsortieren muss.

    Dazu kommt, dass nicht nur zwischen März (Ilonas Tod) und September (Hackerangriff) gewechselt wird, sondern zwischendurch auch der August vorgekommen ist.

  • Ja, Bundeswehrkrankenhäuser sind öffentliche Einrichtungen. Jeder kann sich dort behandeln lassen. Es gibt dort zivile Ärzte und militärische.

    Meines Wissens hat das Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz einen sehr guten Ruf.

    Ja, das kann ich bestätigen. Die militärischen Ärzte sind auch stark in die Auslandseinsätze involviert. Das bedeutet aber auch, dass damit die Kapazitäten im Innland ziemlich belastet wurden. Oftmals werden dann Vertragsärzte beschäftigt, die eigentlich schon im Ruhestand waren. Auch die zivilen Ärzte "wachsen ja nicht auf den Bäumen". :wink: Das ist zumindest meine Erfahrung.

  • Euskirchen, 15. September 2017, 14:07 Uhr

    Vielleicht ist Igor auch Oles Auftraggeber?

    Das vermute ich ja schon länger. Sicher ist es natürlich nicht. Ole könnte auch einen anderen Auftraggeber haben und unabhängig von Igor agieren. Das glaube ich aber nicht. Ich denke es passt eher dass Igor der Auftraggeber von Ole ist. Anscheinend hat er es zunächst selbst versucht und vielleicht klappte das nicht richtig, so dass er danach andere engagiert hat. So bisher jedenfalls meine Vermutung.

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

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  • 18. September 2017 (3 Kapitel, S. 74 - 98)

    Die IT-Begriffe finde ich gar nicht so kompliziert, sind aber hinten notfalls ja auch aufgeführt. Allerdings kenne ich mich mit Computern zumindest teilweise aus.

    Was ich dagegen komplizierter finde, sind diese ganzen Verbindungen der Abteilungen, wer zu wem gehört und mit wem zusammenarbeitet usw. Da komme ich teilweise ein wenig schwer mit und bin mir nicht sicher ob ich da alles so richtig gut verstehe.


    Der Server-Raum im Krankenhaus ist wirklich ein Albtraum. Da muss man sich nicht wundern wenn alles zusammenbricht. Auch dafür sollte Geld da sein, denn schließlich ist die Technik in Krankenhäusern heutzutage ebenfalls extrem wichtig und kann die Arbeit verzögern oder sehr schwierig bis unmöglich machen wenn man plötzlich nicht mehr auf alles zugreifen kann. Das sollte auch immer von den Chefs bedacht werden, aber sowas vergisst man schnell, solange alles augenscheinlich funktioniert. Und hinterher ist das Gejammer groß.


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  • Koblenz, 17.03.2017 10:00 Uhr

    Da Igor bei der Beerdigung seiner Frau vor allem seine Kollegen und seinen Chef an seiner Seite hatte, scheint er nicht wirklich viele Freunde zu haben..



    Koblenz, 18.03.2017, 07:45 Uhr

    Hier kommt wirklich langsam der Verdacht auf, dass Igor und Ole unter einer Decke stecken. Ich fand es ziemlich mutig und auch etwas frech von Igor, dass er sich einfach als Mitarbeiter der IT ausgegeben hat. Ich schätze, so etwas würde in Realität nicht so einfach gehen.


    Irgendwie war in meiner Vorstellung das Krankenhaus relativ klein, weswegen es mich kurz verwundert hatte, dass die Krankenschwestern ihre Kollegen doch kennen müssten. Vermutlich liegt es auch daran, dass ich mir bisher nichts unter einem „Bundeswehr“-Krankenhaus vorstellen konnte.


    Zu dem jetzigen Zeitpunkt würde man aber vielleicht noch denken, dass Igor eigentlich selbst in der Lager sein müsste die Daten herauszubekommen. Ich bin gespannt was ihn dazu veranlassen könnte Ole zu beauftragen.


    Koblenz, 21.08.2017, 11:05 Uhr


    Ich habe mich gefragt, ob Igor wohl Handschuhe anhatte oder bei der Ausführung seiner Operation etwas fahrlässiger mit den Modulen umgegangen ist und Fingerabdrücke hinterlassen hat? Als er die Module nämlich per Post erhalten hat, hat er extra eine Pinzette verwendet.


    Also entweder Igor zieht seine Mission jetzt alleine durch und Ole hat einen anderen Auftraggeber oder die beiden finden doch noch zusammen. Spannend, dass man es nicht genau sagen. Da muss man wohl weiterlesen :D

  • Seit Ilonas Tod ist viel Zeit vergangen. Ich muss beim Lesen wirklich aufpassen, dass ich die Zeitsprünge nicht überlese. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich im Kopf noch alles in der richtigen Reihenfolge abgespeichert habe.

    Da gehts mir ähnlich wie euch. Grundlegend finde ich die Idee mit den Sprüngen aber auch gut und spannend.. da man muss wohl einfach etwas besser aufpassen und aufmerksam bleiben. Wenn man weiß, dass die Daten relevant sind achtet man auch automatisch besser drauf. Mal schauen wie sich das im Verlauf des Buches entwickelt.

  • Koblenz, 18.03.2017, 07:45 Uhr

    Hier kommt wirklich langsam der Verdacht auf, dass Igor und Ole unter einer Decke stecken. Ich fand es ziemlich mutig und auch etwas frech von Igor, dass er sich einfach als Mitarbeiter der IT ausgegeben hat. Ich schätze, so etwas würde in Realität nicht so einfach gehen.

    Dieser Methode, um potentielle Opfern dazu zu bringen, ihre persönlichen Informationen mit einem Hacker zu teilen, nennt man auch "Social Engineering". Igor ist gut darin und wird diese Methode später nochmal einsetzen.

    Natürlich gehört auch ein wenig Mut und "schauspielerisches Talent" dazu. Man kann das aber auch üben. :wink:

  • Koblenz, 18. September 2017, 07:20 Uhr (S. 74-83)

    Der General, dessen Röntgenbild möglicherweise auf illegalem Weg in fremde Hände gefallen ist, soll nur kontaktiert werden, wenn die Schwachstelle nicht im Krankenhaus liegt. Sonst soll der Vorfall wohl verschwiegen werden. :-,

    Euskirchen, 18. September 2017, 8:10 (S. 84-86)

    Braun scheint genau zu wissen, was er tun muss, um Einsätze möglichst gut zu strukturieren. Er scheint ein Organisationstalent zu sein.

  • Koblenz, 21.09.2017 & Euskirchen, 22.09.2017 (S. 99 - 131)

    Die Grundhandlung des Buches finde ich ganz interessant, allerdings habe ich mit so manch anderem meine Probleme. Von den komplizierten militärischen Verbindungen und Befugnissen hatte ich ja schon geschrieben. Ich finde es aber auch ein wenig seltsam, so viel über die handelnden Charaktere zu erfahren. Gewisse Infos sind natürlich immer gut, das ist klar, und manches finde ich auch interessant. Aber S. 110/111 beispielsweise die ganzen Absätze ab "Axel Bergmann absolvierte sein Informatikstudium ..." bis "...um vielleicht dort zu übernachten." sind meiner Meinung nach überflüssig und könnten auch einfach gestrichen werden. Hintergrundinformationen schön und gut, aber was interessieren mich die Diät- und NIerenprobleme eines Charakters und das was dessen Frau an dem Wochenende tut, wenn das nichts mit der Handlung des Buches zu tun hat? (Sollte das für die Handlung natürlich noch unheimlich wichtig sein, nehme ich das zurück, aber das Buch kommt mir nicht wie eines vor in dem solche Details wichtig sind.)

    Als immer wieder eingestreute Informationen, kann man sowas bei einem Charakter durchaus mal machen, aber so in einem ganzen Block ist das zu viel unnötig wirkende Information, meiner Meinung nach.

    Bei Braun finde ich die Informationen auch noch etwas viel, aber da finde ich sie immerhin ganz interessant, weil er ja gemäß Klappentext wohl sowas wie der (oder einer der) Hauptcharaktere ist. Da ist es in Ordnung mehr zu erfahren. Aber bei zusätzlichen Nebencharakteren muss das nicht so ausschweifend sein.


    Zur Handlung:

    Dass zwischen Freitag und Blume irgendein Gemauschel stattfindet, haben wir als Leser ja schon ein wenig angedeutet bekommen, durch die Telefonate der beiden. Wie es bisher wirkt, ist das aber eine größere Sache als möglicherweise einfach günstigere Arbeitsgeräte. Ich vermute mal dass Freitag einfach die Geräte bekommen hat, aber ohne Support-Vertrag, das Krankenhaus diesen aber bezahlt hat und Freitag und Blume sich das ungenutzte Geld dann geteilt haben. In der Hoffnung dass man den Support vielleicht nie braucht und es dann nicht auffällt. Tja. Blöd wenn der dann doch mal gebraucht wird.

    Möglich natürlich auch, dass Blume es sich noch günstiger gemacht hat und nicht einmal gute Geräte geliefert hat, sondern mangelhafte oder welche, die ausgemustert wurden wegen Produktionsfehlern oder dergleichen. So dass er sogar das Geld für die Geräte selbst noch für sich einstreichen kann. Wer weiß. Mal abwarten ob es in diese Richtung geht oder eine völlig andere.

    Bisher wirkt es ja noch so, als wenn nicht nur der Angriff von Ole das Problem ist/war. Mal sehen was noch alles passiert. Igor hatte ja vorher auch schon etwas versucht und wir wissen noch nicht wie erfolgreich er damit gewesen ist.


    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • Koblenz, 18. September 2017, 11:05 (S. 87-98)

    Freitag will nicht beim Support nachfragen; irgendetwas hat er mit Blume abgemacht, das dem im Wege steht.

    Der General, dessen Röntgenbild geschickt worden ist, wird nun doch informiert. Er reagiert recht gelassen.

    Koblenz, 21. September 2017, 08:00 (S. 99-106)

    Dass zwischen Freitag und Blume irgendein Gemauschel stattfindet, haben wir als Leser ja schon ein wenig angedeutet bekommen, durch die Telefonate der beiden. Wie es bisher wirkt, ist das aber eine größere Sache als möglicherweise einfach günstigere Arbeitsgeräte. Ich vermute mal dass Freitag einfach die Geräte bekommen hat, aber ohne Support-Vertrag, das Krankenhaus diesen aber bezahlt hat und Freitag und Blume sich das ungenutzte Geld dann geteilt haben.

    Das kann ich mir so auch sehr gut vorstellen!


    Ist Igor wirklich der Hacker? Er will doch eigentlich nur wissen, was mit seiner Frau passiert ist. Oder will er das Krankenhaus erpressen, um alle Informationen zu erhalten?

    Euskirchen, 22. September 2017, 09:33 (S. 107-131)

    Dass Freitag einfach geht, während andere seine Probleme lösen sollen, ist schon stark.

    Mir gefällt, dass das Team so gut zusammenarbeitet, zumindest in der aktuellen Besetzung.

    Ich finde es aber auch ein wenig seltsam, so viel über die handelnden Charaktere zu erfahren. Gewisse Infos sind natürlich immer gut, das ist klar, und manches finde ich auch interessant. Aber S. 110/111 beispielsweise die ganzen Absätze ab "Axel Bergmann absolvierte sein Informatikstudium ..." bis "...um vielleicht dort zu übernachten." sind meiner Meinung nach überflüssig und könnten auch einfach gestrichen werden. Hintergrundinformationen schön und gut, aber was interessieren mich die Diät- und NIerenprobleme eines Charakters und das was dessen Frau an dem Wochenende tut, wenn das nichts mit der Handlung des Buches zu tun hat? (Sollte das für die Handlung natürlich noch unheimlich wichtig sein, nehme ich das zurück, aber das Buch kommt mir nicht wie eines vor in dem solche Details wichtig sind.)

    Als immer wieder eingestreute Informationen, kann man sowas bei einem Charakter durchaus mal machen, aber so in einem ganzen Block ist das zu viel unnötig wirkende Information, meiner Meinung nach.

    Mich stören diese Zusatzinformationen bisher überhaupt nicht. Schwieriger finde ich die zahlreichen Zeitsprünge und stellenweise den recht monotonen Satzbau.

    Sozopol, 6. Juni 1996, 14:30 (S. 132-138)

    Schon wieder ein neuer Zeitpunkt: Nun erfahren wir etwas über Igors Kindheit und seinen Weg nach Deutschland.

    Koblenz, 13. August 2009, 15:10 Uhr (S. 139-143)

    Offensichtlich hat Igor den Laptop des aufdringlichen Mannes gehackt. Mit den gewonnenen Informationen kann er ihn erpressen, allerdings mit einem durchaus guten Ziel: Die Studentinnen haben deutlich gesagt, dass der Mann sie nicht mehr belästigen soll, aber das scheint ihn nicht zu interessieren. Nebenbei hat Igor ein eigenes Interesse an Ilona. Für mich wirkt Igor daher hier nicht wie der typische „böse" Hacker, sondern wie jemand, der gute Ziele verfolgt, allerdings auch auf illegalem Wege.

  • Koblenz, 21.08.2017, 11:05 Uhr


    Ich habe mich gefragt, ob Igor wohl Handschuhe anhatte oder bei der Ausführung seiner Operation etwas fahrlässiger mit den Modulen umgegangen ist und Fingerabdrücke hinterlassen hat? Als er die Module nämlich per Post erhalten hat, hat er extra eine Pinzette verwendet.

    Da Igor ja als Reinigungskraft gearbeitet hat, gehe ich mal von Handschuhen aus.


    Koblenz, 21. September 2017, 08:00 (S. 99-106)


    Ist Igor wirklich der Hacker? Er will doch eigentlich nur wissen, was mit seiner Frau passiert ist. Oder will er das Krankenhaus erpressen, um alle Informationen zu erhalten?

    Naja. Wenn er nur die Daten seiner Frau stiehlt und das bemerkt wird, kann man sich ja gleich denken wer es war. Da ist es besser, mehr als nur diese Daten zu stehlen. Und vielleicht wollte er danach das Krankenhaus erpressen weil er ja schon den Verdacht hat, dass irgendwas mit den Geräten nicht funktioniert hat und seine Frau möglicherweise deswegen gestorben sein könnte.

    Sozopol 1996 (S. 132 - 138)

    Hier erfahren wir wie Igor nach Deutschland gekommen ist und etwas über seinen Werdegang. Es liegt nahe, dass er wirklich ziemlich gut in seinem Job ist und wohl als Hacker auch recht gut sein könnte.

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • Koblenz, 17. August 2009, 15:05 (S. 144-147)

    Koblenz, 18. August 2009, 20:15 Uhr (S. 148-156)

    Dieses und das vorherige Kapitel erzählen weiter, wie Igor und Ilona sich kennen und lieben gelernt haben. Es ist ein für mich sehr gut lesbarer Exkurs.

    Koblenz, 23. September 2017, 08:00 (S. 157-203)

    Die Geschehnisse im Krankenhaus werden sehr spannend geschildert. Gut ist auch, dass der Hacker entwischen kann, sonst wäre der Handlungsstrang schon beendet.

    Gabi ist sehr enttäuscht, dass Christoph geht. Dieser denkt an Caro, als er mit Gabi schon auf dem Bett liegt. Offensichtlich empfindet er immer noch etwas für seine Ex-Frau und ist noch nicht bereit, eine neue Beziehung zu beginnen.

  • Autobahn, 23. September, 17:00 (S. 204-205)

    Hier fehlt die Jahresangabe. Es muss 2017 sein. Der Punkt hinter dem Monat kann weg

    Ole tut mir leid, auch wenn er ein Hacker ist: Er kritisiert die Gewalt an Meier, hat also besser Moralvorstellungen als die anderen zwei im Auto. Zudem versteht er, dass Meiers Handy mit seiner aktiven Verbindung eine Gefahr bedeutet, wird zum Dank für den Hinweis zusammengeschlagen. Warum arbeitet er für oder mit den anderen beiden? Braucht er so dringend das Geld?

    Koblenz, 22. August 2017, 18:00 (S. 206-214)

    Igor geht deutlich vorsichtiger vor als Ole, daher zweifle ich gerade daran, dass sie im September zusammenarbeiten.

    Koblenz, 24. September 2017, 08:00 (S. 215-233)

    Brauns Team vermutet, dass es bereits eine Backdoor gebe, verstehen dann aber den Angriff des Vortages nicht. Mit zwei getrennt agierenden Hackern, Igor und Ole, ließe sich das erklären.

    Spannend finde ich, dass Brauns Team zwei von Igors Platinen findet. Ob die Soldaten ihn darüber finden werden?