Jennifer L. Armentrout - Blood and Ash / From Blood and Ash

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  • Inhalt:
    Poppy ist eine Auserwählte. Wenn sie den Segen der Götter erhält, wird sie die Einzige sein, die ihre Heimat vor dem Angriff des Verfluchten Königreiches retten kann. So will es die Tradition. So will es das Gesetz. Das Leben einer Auserwählten ist einsam. Niemand darf sie ansehen, geschweige denn mit ihr sprechen oder sie berühren. Eines Tages wird der attraktive Hawke – mit den goldenen Augen, dem frechen Grinsen und den provokanten Sprüchen – Poppys Leibwache zugeteilt, und sie merkt, dass es in ihrem Leben so viel mehr geben könnte als nur ihr Amt. Dass sie ein Herz hat, eine Seele und die Sehnsüchte einer ganz normalen jungen Frau. Als an den Landesgrenzen die Schatten der Verfluchten immer drohender werden, muss Poppy sich zwischen Liebe und Pflicht entscheiden ...

    Rezension:
    Als die Jungfräuliche führt Poppy ein Leben im goldenen Käfig.
    In der Öffentlichkeit muss sie einen Schleier tragen und darf nicht sprechen. Kein Wunder, dass sie sich nachts raus schleicht, um zumindest ein wenig normal zu leben.
    Nachdem sie im Red Pearl dem gut aussehenden Wächter Hawke näher kommt, geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Doch er darf nicht erfahren, mit wem er so hemmungslos geflirtet hat, denn Poppy darf Burg Teerman natürlich nicht verlassen. Ihr Geheimnis droht aufzufliegen, als ausgerechnet Hawke ihr neuer Leibwächter wird.


    "Blood and Ash" ist der erste Band von Jennifer L. Armentrouts sechsteiliger Liebe kennt keine Grenzen Reihe, der aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Penellaphe Balfour erzählt wird.


    Poppy ist die Auserwählte. In weniger als einem Jahr, an ihren neunzehnten Geburtstag wird sie den Göttern übergeben, um aufzusteigen. Sie führt ein sehr behütetes Leben, denn kaum einer darf ihr Gesicht sehen oder mit ihr sprechen. Doch Poppy lernt im Verborgenen von ihrem Leibwächter und Ziehvater Vikter wie sie sich verteidigen kann, und auch sonst bleibt Poppy nicht untätig.
    Mit ihrer Gabe, den Schmerz anderer zu fühlen und zu mildern, hilft sie der Bevölkerung von Masadonien, wenn diese von den monströsen Hungernden angegriffen wird, auch wenn niemand wissen darf, was Poppy tut. Sie hat viel Temperament, was so gar nicht zu ihrer Rolle als sanftmütige Jungfräuliche passt. Sie strotzt voller Tatendrang, wenn jemand in Not ist, auch wenn sie sich dadurch in Gefahr begibt. Ich mochte Poppy wirklich sehr gerne, auch weil sie sich eben nicht in ihre Rolle pressen lässt und versucht ihr eigenes Leben zu leben!


    Mit Hawke bekommt sie einen neuen Leibwächter, der sie ganz schön in Versuchung führt, denn Hawke sieht nicht nur gut aus, sondern sieht den Menschen Poppy unter dem Schleier der Jungfräulichen und vertraut in ihre Fähigkeiten.
    Die kann sie auch sehr gut brauchen, denn Casteel, der dunkle Sohn und Prinz des verfluchten Königreichs Atlantia, hat es auf die Jungfräuliche abgesehen und sorgt für einige Verwüstung im Königreich Solis.


    Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn es war eigentlich immer spannend und ich mochte die Dynamik zwischen Poppy und Hawke sehr gerne. Aber komplett vom Hocker reißen konnte mich dieser Auftakt trotzdem nicht.
    Ich hatte lange Zeit das Gefühl, bei der Welt nur an der Oberfläche zu kratzen. Poppy lebt in der Burg Teerman, bei den sogenannten Aufgestiegenen. Doch was die Aufgestiegenen wirklich ausmacht, erfahren wir erst sehr spät, wenn auch aus gutem Grund. Mir haben ein wenig die tiefer gehenden Erklärungen gefehlt. Wie ist Poppy beispielsweise als Jungfräuliche erkannt worden? Aus manchen Details bin ich dann auch nicht ganz schlau geworden, sodass ich bis zum Schluss das Gefühl hatte, dass mir entscheidende Puzzlestücke gefehlt haben, um die Welt richtig erfassen zu können.


    Aber besonders die letzten hundert Seiten hatten es noch einmal in sich und obwohl ich mit einem größeren Knall am Ende gerechnet hätte, so hat mir dieses dennoch richtig gut gefallen und ich bin sehr gespannt, wie es mit Poppy und Hawke weitergehen wird und wo sie am Ende landen werden!


    Fazit:
    "Blood and Ash" von Jennifer L. Armentrout ist ein guter und fesselnder Auftakt!
    Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen und ich mochte Hawke und Poppy auch sehr!
    Mir haben ein wenig die ausführlicheren Erklärungen zur Welt gefehlt, weil ich oft das Gefühl hatte, diese nicht komplett zu verstehen.
    Aber dennoch hat mir dieser Auftakt sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es mit Poppy und Hawke weitergehen wird!

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Jennifer L. Armentrout - Blood and Ash / From Blood and ASh“ zu „Jennifer L. Armentrout - Blood and Ash / From Blood and Ash“ geändert.
  • Die Reihe wird im Internet vor allem auf Instagram unglaublich gehyped. Vor allem wunderschöne Illustrationen machen die Runde und ich hatte Schwierigkeiten, mich dadurch nicht zu spoilern und natürlich war ich auch sehr neugierig, was es mit allem auf sich hat. Da musste ich das Buch sofort in die Hand nehmen und loslegen, was mich wirklich erleichtert hat. Und ich muss sagen, dass es mich nicht enttäuscht hat, aber auch nicht komplett überzeugt, wie viele andere.


    Und das Problem waren wirklich nicht die Protagonisten. Denn Poppy und Hawke wurden von der Autorin wirklich fantastisch geschaffen. Beide sind auf ihre Art unglaublich Besonders und haben einen großen Wiedererkennungswert, was sowohl das Aussehen als auch den Charakter angeht. Von Poppy bekommt man auch besonders viel mit, ihre Vergangenheit, ihre Gefühle und ihre Monologe, die unglaublich greifbar und verständlich sind. Denn sie lebt in einer Welt, die sie meint zu verstehen und erst durch Hawke so wirklich kennen lernt. Sie ist mehr in einem Käfig aus den sie nicht ausbrechen kann, obwohl sie es tief im Inneren möchte, ihr aber noch der Impuls fehlt, diesen Schritt zu wagen.

    Und da kommt auch schon Hawke mit seiner lässigen, charmanten und koketten Art, der ihre Welt komplett aus den Fugen reißt und Gefühle in ihr weckt, die sie vorher nie hatte, aufgrund eben ihrer Position in der Gesellschaft.

    Ihre Beziehung und die Dialoge haben mir unglaublich gut gefallen, sie haben mich amüsiert und ich wollte immer mehr und mehr von ihnen lesen. Ich könnte wirklich Ewigkeiten über sie lesen. Ebenso wie sich die Beziehung zueinander entwickelt hat, war auch vollkommen nachvollziehbar und authentisch. Es gab keinen Moment in dem ich dachte, dass da etwas nicht zusammen passt, aber da denke ich, hat die Autorin einfach ein gutes Händchen für.



    Die Handlung war im Großen und Ganzen wirklich gut. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat ist klasse, genauso wie das Setting und die komplette Idee der Reihe finde ich grandios. Allerdings hat sich der Anfang für mich ein wenig gezogen. Ich hatte keine Langeweile beim Lesen, aber es ist für mich nichts allzu großartiges passiert. Ich glaube jedoch, dass es daran liegt, dass ich zu große Erwartungen an da Buch hat und vielleicht schon zu Anfang an etwas Großes erwartet habe. Dies passierte jedoch erst zum Ende des Buches, so ungefähr das letzte Viertel, bei dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dann, wenn die ganzen Beschreibungen nicht mehr so präsent waren, sondern die eigentliche Handlung endlich losging, dann war ich vollkommen gefesselt. Viele Geheimnisse wurden gelüftet und auch da muss ich sagen, dass diese ziemlich vorhersehbar waren. Das hat mich ein wenig enttäuscht, aber im Großen und Ganzen ist es wirklich ein guter Auftakt.



    Der Schreibstil der Autorin ist natürlich Spitzenklasse, auch wenn die Autorin in der Danksagung geschrieben hat, dass es ihr erstes High-Fantasy-Buch ist, finde ich, dass es wirklich sehr gut gelungen ist. Es war verständlich und nicht zu viel des Guten, aber auch nicht zu wenig.


    Fazit


    Das Buch war ein guter Auftakt der Reihe, der ich aber noch nicht ganz überzeugen konnte. Die Protagonisten sind zu meinen Lieblingen geworden und die Idee hat noch so viel Potenzial, deshalb glaube ich, dass die Folgebände mich in den Bann ziehen werden!


    Es bekommt dementsprechend 4 von 5 Krönchen!

    Gelesen (2019): 27


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    „Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“
    – Helen Hayes

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