Jennifer J. Grimm - Ein Dämon zu Weihnachten

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  • Inhalt:


    Besinnliche Tage vor Weihnachten kann Vivien sich abschminken.

    Statt für den alljährlichen Winterball zu shoppen, muss sie den Esoterik-Shop ihrer Großmutter ausmisten.

    Dann steht auch noch kurz vor den Feiertagen ein nackter Mann mitten im Laden. Irgendetwas an ihm zieht Vivien magisch an, aber der mysteriöse Kerl scheint verrückt zu sein! Denn Grhey behauptet, ein Dämon zu sein, der an Vivien selbst gebunden ist. Während sie versuchen, den Bann zu lösen, knistert es gewaltig zwischen ihnen.


    Ist der Zauberbann wirklich das Einzige, was die beiden verbindet?



    Meine Meinung:


    Frostmagie – das bedeutet 14 Geschichten von 14 Autorinnen, welche zur Weihnachtszeit in Frost Creek spielen. Jede Story ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen.


    Ich wurde durch das Cover neugierig auf das Buch und war auch sehr auf die erste Geschichte gespannt.


    Wir lernen hier Vivien kennen, die den alten und urigen Esoterik Laden ihrer Oma übernommen hat. Klar Schiff zu machen scheint hier nicht so einfach sein. Als dann auch noch ein Riesen Paket mit weiteren Kram gibt trennt sich Vivien direkt wieder von dem Inhalt. War das ein Fehler? Denn plötzlich steht ein ihr völlig fremder Mann nackt im Laden.


    Wie es dann weiter geht, solltet ihr hier auf jeden Fall selbst lesen.


    Ich hatte Spaß mit der Story der Autorin. Sie hat hier eine wunderbare und auch mit Gefühlen versehende Geschichte geschrieben.

    Die Charaktere waren mir von Anfang an direkt sympathisch. Man merkt das Vivien gerne den Laden retten möchte, aber auch ihre Verzweiflung wie sie das ganze anstellen soll. Dann wäre da auch noch Grhey, ein Mann der nicht anders hätte sein können.


    Irgendwie war er faszinierend und brachte selbst mich mit seiner Art zum Schmunzeln. Die Dialoge zwischen ihm und Vivien brachten einen immer wieder zum Lachen.


    Auch hat mir der Schreibstil hier sehr gefallen. Ein Dämon zu Weihnachten hat sich wunderbar lesen lassen und man war viel zu schnell am Ende gekommen. Ich bin ehrlich, denn ich hätte hier gerne mehr von Vivien und Grhey gelesen.


    Auch das erste Kennenlernen von Frost Creek hat mir gefallen. Es scheint ein magischer Ort zu sein. Gerade in der Weihnachtszeit. Diese Stimmung hat die Autorin dem Leser hier auch sehr gut vermittelt.


    Abgeschlossen wurde die Geschichte mit dem Besuch auf dem Frost Creek Weihnachtsball.


    Wer eine magische, emotionale und fesselnde Story rund um die Weihnachtszeit lesen möchte, dem kann ich den ersten Teil der Frostmagie Reihe an Herz legen.

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