Wolf Serno - Hexensarg

  • Buchdetails

    Titel: Hexensarg


    Band 2 der

    Verlag: Knaur TB

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 368

    ISBN: 9783426505243

    Termin: Februar 2016

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Hexensarg"

    Provinz Holland, anno 1556. Im vielarmigen Mündungsdelta des Rheins, dort, wo der große Strom und die mächtige Nordsee aufeinandertreffen, liegt die Insel Zwaanwaard. Man nennt sie »die Insel der Todgeweihten«, denn auf ihr leben die Aussätzigen – verstoßen von der Welt, verlassen und vergessen. Der Einzige, der vom Festland zu ihnen hinüberrudert, um sie mit dem Nötigsten zu versorgen, ist Lapidius, der Schellenknecht. Er trifft dabei auf seltsame Menschen, unheimliche Gräber und einen leeren Sarg. Aber er findet auch die Liebe, in Gestalt von Irit, einer jungen, leprakranken Jüdin …
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  • Klappentext:

    Provinz Holland, anno 1556. Im vielarmigen Mündungsdelta des Rheins, dort, wo der große Strom und die mächtige Nordsee aufeinandertreffen, liegt die Insel Zwaanwaard. Man nennt sie »die Insel der Todgeweihten«, denn auf ihr leben die Aussätzigen – verstoßen von der Welt, verlassen und vergessen. Der Einzige, der vom Festland zu ihnen hinüberrudert, um sie mit dem Nötigsten zu versorgen, ist Lapidius, der Schellenknecht. Er trifft dabei auf seltsame Menschen, unheimliche Gräber und einen leeren Sarg. Aber er findet auch die Liebe, in Gestalt von Irit, einer jungen, leprakranken Jüdin …


    Inhalt:

    Lapidius wird von den Stadtoberen von Zwaanshofen dazu gezwungen, das Amt des Schellenknechts zu übernehmen, der als einziger die "Insel der Todgeweihten" betreten darf, auf der die Leprakranken isoliert werden. Er ist zu dieser Zeit nach mehreren schweren Schicksalsschlägen Alkoholiker und erwarten nicht mehr viel vom Leben. Bereits am ersten Tag auf der Insel findet er die Leiche des kleinen Derkje im Schilf - mit eingeschlagenem Schädel, ohne jedes Anzeichen von Lepra. Er beginnt, den Mörder zu suchen, und lernt dabei auf der Insel und an Land viele neue Menschen kennen. Wölfe im Schafspelz und Schafe im Wolfspelz. Und er begegnet einer neuen Liebe, Irit, einer Leprakranken auf der Insel. Durch seine Ermittlungen gerät Lapidius in große Gefahr und kann mehrmals nur knapp entkommen. Als er den Mörder stellen kann, trifft eine Sturmflut die Insel und mischt die Karten neu....


    Meine Meinung:

    In gewohnt gekonnter Weise erzählt Wolf Serno vom Umgang mit Leprakranken im Mittelalter an der Grenze zur Neuzeit. Schon damals war klar, dass es sich um eine ansteckende Krankheit handelt, und man die Kranken isolieren muss. Es gibt mehrere Gespräche zwischen Lapidius und dem Stadtmedicus Smit, in denen das Thema behandelt wird. Alles ist jedoch gut in die gesamte Erzählung eingebettet, so dass es nie oberlehrerhaft oder gar langweilig wird. Ob diese Angaben historisch korrekt sind, kann ich nicht beurteilen.

    Der Erzählstil ist sehr flüssig, das Buch leicht zu lesen. Die Figuren werden klar gezeichnet, so dass man nie lange überlegen muss, wer das denn jetzt wieder war. Immer wieder kommen sehr kurze lateinische Einwürfe, die aber sofort übersetzt oder erklärt werden, und dadurch den Lesefluss nicht stören. Die Handlung folgt klaren Strängen, ist nie unlogisch oder zu verworren, und die Lösung am Ende nachvollziehbar.


    Fazit:

    Schöner Histokrimi für zwischendurch. Gute Unterhaltung. Von mir gibts :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: und eine klare Leseempfehlung :thumleft:

    :study:2021

    Gelesen 32/Seiten 11858/ :thumbdown: 2/SUB am 1.1.20: 33


    :musik:2021

    Gehört 14/ Minuten 6428/ SUH am 1.1.20: 13


    2020:study: 52/21915 Seiten/ :thumbdown: 2/SUB am 1.1.20: 34;:musik:17/ Minuten 7746/ SUH am 1.1.20: 8

    2019:study: 48/19202 Seiten/ :thumbdown: 2/SUB am 1.1.19: 41;:musik:14/ Minuten 6452 /SUH am 1.1.19: 6

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