Lars Hannig - Das Erbe der Kovacs

  • Kurzmeinung

    ViktoriaScarlett
    Dieser Fall brachte Fuchs und mich viel näher an das Übernatürliche heran als erwartet.

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  • Dieser Fall brachte Fuchs und mich viel näher an das Übernatürliche heran als erwartet, was für noch mehr Spannung sorgte. Ob mir das gefallen hat, werde ich dir im Text mitteilen.

    Inhaltsangabe laut Amazon:
    Der vierte Fall von Robert Fuchs
    Ein vernunftbegabter Detektiv begegnet dem Unglaublichen und wird zum Ermittler für übernatürliche Fälle.
    Vernia im Jahr 1920 – Fuchs und sein Gehilfe Emil werden auf das Anwesen der Familie Kovac bestellt, um einer skurrilen Testamentseröffnung beizuwohnen. Dort werden die beiden mit einem merkwürdigen Beerdigungsritus konfrontiert. Schon bald stellt sich heraus, dass nicht nur die angereisten Erben etwas zu verbergen haben, sondern dass auch in der Villa selbst verborgene Kräfte am Werk sind. Nicht selten werden in Vernia Kriminalfälle ungeklärt mit dem Vermerk des Supranaturalismus zu den Akten gelegt, als sei eine unbekannte Naturgewalt am Werk gewesen. Diese Grenzfälle sind das tägliche Brot privater Ermittler kurioser und unglaublicher Phänomene.
    »Robert Fuchs ist ein wahrer Steampunk-Sherlock Holmes.« »Ein Steampunk-Detektivgeschichte in der Tradition von Edgar Allan Poe und H. G. Wells.«

    (Quelle: amazon.de, Datum: 16. Juli 2021)

    Meine Meinung zur Geschichte:

    Der vierte Fall um das Erbe der Familie Kovac hat mich ziemlich überrascht. Zuerst war ich überaus neugierig, was Robert Fuchs und Emil wohl in der Villa erwarten wird. Einige der Herrschaften vor Ort waren aufgrund ihrer Hochnäsigkeit nicht sonderlich sympathisch. Grace und ihren Partner mochte ich am liebsten. Der Erzählstil des Autors ist sprachlich an das Jahr 1920 angepasst. Gleichzeitig schriebt er locker und in angenehmer Form. Während dem Verlauf kam immer wieder eingewobene Steampunk-Technik zum Einsatz.


    Der Fall selbst entwickelte sich nach einiger Zeit ganz anders als ich dachte. Fuchs und Emils Ermittlungen verliefen zuerst wie immer, doch schon bald entdeckten sie neue Ungereimheiten und Wege. Ich hatte zwar einen Verdacht, wohin das Geschehen gehen wird. Doch lag ich nur mit wenigen Punkten richtig. Der übernatürliche Teil war deutlich höher als bisher und sorgte damit für mehr Spannung. Vor allem der verborgene Ort und was die Beiden dort vorfanden, machten mich neugierig. Niemals hätte ich geahnt, dass dies hinter dem seltsamen Beerdigungsritus stecken würde. Erstaunt verfolgte ich die nächsten Ereignisse und fand mich in einer heftigen Situation und einem gefährlichen Ende wieder. Ich denke, dass auch Fuchs nicht im Ansatz mit so etwas gerechnet hatte. Vom größten Familiengeheimnis hatte nicht einmal die Familie selbst Kenntnis …


    Schlussendlich ging der Fall gut zu Ende. Zumindest für die meisten Beteiligten. Ich selbst bin absolut zufrieden und freue mich auf den nächsten Fall.


    Meine Meinung zum Sprecher:

    Für mich ist die Stimme von Florian Hoffmann untrennbar mit den phantastischen Fällen des Robert Fuchs vereint. Er ist der perfekte Erzähler für die Geschehnisse rund um Fuchs und Emil. Seine Stimme hat eine markante Klangfarbe, der ich sehr gerne zuhören. Zudem liest er flüssig und gekonnt.


    Mein Fazit:

    Der Fall der Familie Kovac hat mir richtig gut gefallen, weil der übernatürliche Anteil so hoch war. Ich erlebte Überraschungen und einen richtig guten Plot-Verlauf. Die Ereignisse waren spannungsgeladen und die Ermittlungen gut dargestellt. Florian Hoffmann las die Geschichte locker und flüssig. Ich fühlte mich durch das Setting in das Jahr 1920 mitsamt der Steampunk Elemente zurückversetzt.


    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!


    Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

    1. (Ø)

      Verlag: Hörbuchmanufaktur Berlin


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