Dieter Pueschel - Galileo

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  • Inhalt:

    Wenn es auch eine Vorgeschichte gibt, die sich um die 2014 verschwundene Boeing 777 dreht, so geht es letztendlich um die Aufklärung einer Erpressung. Die Europäische Weltraumorganisation zahlt seit Jahren aberwitzige Millionenbeträge um den Zugriff auf einige ihrer Satelliten nicht zu verlieren. Hauptkommissar Kopta vom BKA und sein Assistent sind mit der Aufklärung des Falls beauftragt. Viele Ansatzpunkte haben sie nicht. Diese wenigen führen sie in so einige Länder, hier in Europa, über dem großen Teich und in Asien. Es kommt zu einem gefährlichen Showdown.

    Meinung:

    Erst mal, das Cover gefällt mir sehr gut. Nur schade, dass es bei Ebooks nicht so zur Geltung kommt. Aber das ist ja immer so.

    Warum das Konterfei von Galileo darauf zu sehen ist, konnte ich allerdings nicht ergründen.

    Es spielen viel Orte eine Rolle. Die Kapitel sind nach den aktuellen Orten mit Datum und Uhrzeit benannt, was ich als hilfreich empfinde.

    Das Buch fängt etwas undurchsichtig an und ich habe den Eindruck, dass sich der Autor am Anfang etwas verzettelt hat. Ab dem Moment wo Hauptkommissar Kopta mit seinen Ermittlungen beginnt, ist die Sache nachvollziehbar.

    Schnell steht fest, dass es einen Verräter bei der ESA geben muss. Leider wird dem Leser schon sehr früh klar, wer das ist. Man fragt sich dann nur, wann und wie die Ermittler dahinter kommen.

    Insgesamt ist die Geschichte spannend, wenn der Spannungsbogen auch immer wieder etwas abflacht.

    Die Charaktere sind sympathisch. Was mir besonders zusagt ist, dass die Ermittler mit dem Fall beschäftigt sind und nicht drölfzig private Probleme mit sich rum schleppen.

    Zwar ist das Buch so geschrieben, dass praktisch der nächste Teil schon angekündigt wird, dennoch fehlt mir etwas. Hat dieses letzte "Abenteuer" Erfolg gezeigt? Konnten die gesicherten Materialien ausgewertet werden? Hat die ESA wieder die Herrschaft über ihre Satelitten?

    Auffallend sind übrigens die vielen Rechtschreib - und Grammatikfehler. Die stören den Lesefluss doch ordentlich.

    Fazit:

    Die Idee zu dem Buch finde ich gut. Es ist, vom Anfang abgesehen wo man keine Zusammenhänge erkennt, einfach und flüssig zu lesen. Man möchte immer wissen wie es weiter geht. In einzelnen Abschnitten hätte man gern etwas mehr erfahren, andere waren einen Ticken zu ausführlich.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.

    Ich freue mich auf den nächsten Band um den Ermittler Kopta


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Die Charaktere sind sympathisch. Was mir besonders zusagt ist, dass die Ermittler mit dem Fall beschäftigt sind und nicht drölfzig private Probleme mit sich herumschleppen

    Du sprichst mir aus der Seele, nichts ist schlimmer, als wenn die banalen Beziehungskisten und alltäglichen Gemüseprobleme der Ermittler wichtiger werden, als der Fall es ist. :winken:

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