Daniela Gesing – Venezianische Verwicklungen

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  • Der Mittelteil enttäuschte


    Buchmeinung zu Daniela Gesing – Venezianische Verwicklungen


    „Venezianische Verwicklungen“ ist ein Kriminalroman von Daniela Gesing, der 2014 bei Midnight erschienen ist. Das gekürzte Hörbuch wird von Erich Wittenberg gesprochen und ist 2021 im Audiobuch Verlag erschienen.


    Zum Autor:
    Daniela Gesing, Jahrgang 65, hat nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin Komparatistik und Pädagogik studiert und bei einer örtlichen Familienzeitung gearbeitet. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in Bochum.


    Sprecher:
    Erich Wittenberg macht einen soliden Job. Ich höre vorwiegend beim Gehen und da ist es jederzeit verständlich gewesen.


    Klappentext:
    Luca Brassoni – Kaffeeliebhaber, geschieden und der Ermittler mit dem besten Gespür bei der Polizei von Venedig – wird zu dem Fundort einer Leiche gerufen. Vor der Gallerie dell’Accademia am Südufer des Canal Grande liegt unter einer Plane der deutsche Kunstexperte Konstantin Becker. Der Professor reiste in Begleitung seiner jungen Mitarbeiterin und mit einem lukrativen Auftrag. Er sollte die Echtheit eines Picassos klären, der in der Sammlung Guggenheim aufgetaucht ist. Ein Gemälde, das viele Begehrlichkeiten weckt. Luca Brassoni lässt sich von der eleganten Kunstwelt nicht blenden, dazu kennt er die Menschen, vor allem seine Venezianer, viel zu gut.


    Meine Meinung:
    Anfang und Ende des Buchs haben mir gefallen, aber leider war das nicht alles. Der Mittelteil hat mir weniger gut gefallen, weil das unglückliche Liebesleben des machohaften Kommissars Brassoni nervig wurde. Er und sein Team machen zudem eine Reihe amateurhafter Fehler und auch das Flair Venedigs wollte sich bei mir partout nicht einstellen. Einzig der Vortrag des Sprechers Erich Wittenberg war durchgängig überzeugend. Ich werde der Autorin aber eine weitere Chance geben, weil Anfang und Ende zeigen, dass sie mich gut unterhalten kann.


    Fazit:
    Anfang und Ende überzeugen, aber dazwischen fand ich es ziemlich mau. Aufgrund des überzeugenden Sprechers vergebe ich trotzdem drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

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