Frances Hodgson Burnett - Das verschlossene Zimmer (ab 23.07.2021) (mit Autor)

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  • bis Kapitel 5

    Die Familie hat die Möglichkeit bekommen, den Sommer in einem großen, kühlen Haus zu verbringen, und muss es dafür nur sauber und ordentlich halten.

    Es ist ein großes Haus, warum müssen sie dann aber in dem Zimmer schlafen, in dem der Billardtisch steht und dann auch noch auf Feldbetten. Gibt es kein Gästezimmer in dem großen Haus? Oder stelle ich mir das Haus zu groß vor?

    Dass ein Zimmer verschlossen bleiben soll, macht ja gleich mal neugierig. Warum? Was ist dahinter?

    Interessant ist der Raum, in dem die Stühle auf einer Seite stehen und weiße Blütenblätter am Boden liegen. Die Familie geht von einem Konzert aus.

    Das klingt für mich aber verdächtig nach Trauerfeier.

    Es hieß ja auch, dass die Familie wegen eines Krankenfalls weggegangen sei und das Haus wird so beschrieben, dass sie recht überstürzt aufgebrochen sind.

    Vermutlich gehörte das verschlossene Zimmer der Verstorbenen. Und da Judith das Mädchen auf dem Bild wiedererkennt, vermute ich, dass genau dieses Mädchen gestorben ist.

    Judith hat zu ihr irgendeine Verbindung und will unbedingt zu dem Zimmer.

    Die Geschichte wirkt jetzt für mich ein bisschen schaurig. Aber ich mag das!


    Sprachlich ist mir aufgefallen, dass in der Geschichte sehr viele Relativsätze verwendet werden. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das auf die schon etwas ältere englische Sprache zurückzuführen ist. Da wurden die ja glaub ganz gerne verwendet.

    Im Deutschen wirkt es nicht ganz so passend, wenn es so viele sind. Aber vermutlich lässt sich das anders schwer übersetzen.

    Außerdem habe ich einen Fehler gefunden. (Ich hoffe, es ist ok, wenn wir die hier erwähnen).

    S. 32 muss es heißen "Oh, jetzt fällt es mir wieder ein". Das steht aber "mit" und nicht "mir".

  • Kapitel 3 - 4

    Jem bekommt durch seinen Chef eine bessere Unterkunft für sich und seine Familie, da die eigentlich Familie verreist ist. Sie müssen sich nur um das Anwesen in der Abwesenheit kümmern. Doch es gibt ein verschlossenes Zimmer?


    Als sie ins Haus kommen, will Jane Ordnung machen, dabei fällt ihr auf, dass die Stühle verrückt sind und es Blumengirlanden gegeben hat. Sie denkt, dass es ein Konzert gegeben hat vor der Abreise, aber ob das stimmt ? Judith soll den Papierkorb holen, damit sie saubermachen können. Dabei fällt ihr ein Bild auf von einem kleinen Mädchen. Sie fühlt sich gleich verbunden mit ihr, ist es das Mädchen, welches sie auch schon im Park aus der Ferne gesehen hat?

    SuB Anfang 2021: 129 / SuB aktuell: 118 (Keine Ebooks)

    Gelesene Bücher / Seiten: 58 / 21.400 (Keine Ebooks)


    Aktuelle Bücher:

    :study: Menschen im Hotel von Vickie Baum

    :study: Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstin Gier (Reread)


    Vergangene Jahre:

    2020: Gelesene Bücher: 59 / Gelesene Seiten: 18.033 (Keine Ebooks)


  • Kapitel 5

    Als sie auf weitere Erkundungstour durchs Haus gingen, kam Judith an dem verschlossenen Zimmer vorbei. Sie wusste das etwas besonderes hinter dem Zimmer lag und wollte es unbedingt herausfinden. Auch nachts lässt sie der Gedanke nicht los und so beschloss sie auf jeden Fall ins Zimmer zu gelangen. Doch wie wollte sie das anstellen?

    SuB Anfang 2021: 129 / SuB aktuell: 118 (Keine Ebooks)

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  • Außerdem habe ich einen Fehler gefunden. (Ich hoffe, es ist ok, wenn wir die hier erwähnen).

    S. 32 muss es heißen "Oh, jetzt fällt es mir wieder ein". Das steht aber "mit" und nicht "mir".

    Dankeschön! Immer, wenn ich glaube, den Fehlerteufel vertrieben zu haben, schleicht er sich doch wieder ein, trotz Korrekturlesern ;)

  • bis Kapitel 5

    Uuuuh, du hast recht. Das klingt schon so. Macht es noch schauriger. Aber ich mag das auch! :D

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • Kapitel 5 - 9

    Oh, ich fürchte ich ahne schon in welche Richtung es gehen wird. Irgendwie glaube ich gerade, dass Judith am Ende nicht mehr lebt und ihre Mutter nun durch die Anhänglichkeit denkt, dass das Mädchen schon gewusst hat dass es sterben muss. Vielleicht hat sie ja irgendeine Krankheit durch die sie Dinge sieht, die gar nicht da sind. Wer weiß. Schaurig ist das Ganze auf jeden Fall. Und durch diese leichte Vorausdeutung (wenn es sich denn bewahrheiten sollte) auch traurig. Na mal sehen. Mir gefällt die Geschichte aber auf jeden Fall.


    Sarah Schemske Hier in den Kapiteln hast du geschrieben dass die Familie im Keller auf Feldbetten liegt. Da es hier Feldbetten sind, die sie ja vermutlich mitgebracht haben, schließlich nutzen sie nicht die Möbel der Hausbesitzer, würde es für mich doch sehr dafür sprechen dass Judith auch in den ersten Kapitel auf einem Feldbett liegt. Ich denke für arme Familien sind die auch eher passend, also dass sie sich die leisten können.

    Aber das ist nur meine Vermutung.

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  • Kapitel 5 bis 8

    Judith geht in das verbotene Zimmer. Sie kann die Tür einfach so öffnen. Aber es ist doch eine verschlossene Tür!? :scratch: Hat sie einfach eine besondere Gabe?

    Wie lautet denn der Originaltitel?

    Zwischen "The closed room" und "the locked room" ist ja ein Unterschied. Im Deutschen würde man für beides "verschlossen" sagen.


    Das Mädchen scheint also wirklich vor kurzem verstorben zu sein und erscheint Judith nun als "Geist", den sie als real wahrnimmt, aber eigentlich spricht er gar nicht.

    Ob das Mädchen Judith am Ende "mitnehmen" wird?

    Seltsam war ja die Puppe auf dem Sofa, die wie eine Tote aufgebart war.


    Judiths Eltern bekommen von ihr ja wieder nicht viel mit, nur dass sie aufblüht, was sie wiederum auf das große Haus zurückführen. Den ganzen Tag spielt sie mit dem Mädchen und ihre Eltern suchen sie gar nicht oder schauen mal, was sie macht. Hm...

  • bis Ende

    Den ganzen Tag spielt sie mit dem Mädchen und ihre Eltern suchen sie gar nicht oder schauen mal, was sie macht. Hm...

    Das fand ich nun nicht ungewöhnlich. Die Familie lebt normalerweise in armen Verhältnissen, beide Eltern arbeiten hart. Da ist es vermutlich normal wenn die Kinder sich eher selbst überlassen sind. Vor allem zu früheren Zeiten. Vermutlich waren sie froh dass Judith sich selbst beschäftigt hat. Und sie ist ja auch kein Mädchen das Unsinn anstellt, deswegen hat sich wohl niemand Gedanken gemacht.


    Ich denke, sprachlich passte das meiste recht gut. Genau sagen kann ich es natürlich nicht, da ich das Original ja nicht kenne.

    Mir hat das Buch gut gefallen und ich finde es war wirklich eine gute Idee es zu übersetzen. :thumleft:


    Inhaltlich bin ich nicht so ganz zufrieden mit dem Ende. Da fehlt mir ein klein wenig mehr Erklärung. Manches denken kann man sich natürlich und es ist auch nicht schlecht, dass sich jeder selbst überlegen kann, wie das Ende (und die ganze Geschichte) zu erklären ist. Aber mir kam das doch ein wenig zu schnell.

    Aber das ist natürlich nichts was wir hier groß diskutieren können. Der Autorin kann man das ja nicht mehr sagen. :D

    Alles in allem aber eine gute - und ein wenig schaurige - Geschichte. :D



    Fehler:

    Kapitel 10: Danach war das Spiel beendet und sie sie gingen hinaus in den Dachgarten, wo sie zu dem blauen Himmel über ihren Köpfen aufsahen. (ein "sie" zu viel)

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

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  • Teil 2 - Kapitel 6 bis 12 (Ende)


    Judith gelingt es, das verschlossene Zimmer zu betreten und sie trifft auf das tote Mädchen, das auf dem Gemälde abgebildet ist und mit dem sie ab jetzt spielt. Auf dem Dach sind vertrocknete Pflanzen und Judith sagt: "Ich wünschte, sie wären nicht tot, wenn sie nicht tot wären, wäre es wie ein Garten." Beim Anblick einer großen Puppe sagt Judith: "Es sieht fast so aus, als ob sie auch gestorben ist". Während des Spiels hat Judith alles andere vergessen, die fiktive Welt wird zur Realität und die Blumen blühen wieder. "Das ist das Leben" sagt ihre neue Freundin. Als Judith ihrer Mutter die Blumen zeigen will, verwelken diese außerhalb des Zimmers sofort. Nachdem sich die beiden Mädchen an den Händen berühren, verändert sich alles - und sie begegnen Tante Hester. Als Mrs. Haldon und Judiths Mutter das 'verschlossene Zimmer' betreten, scheint Judith zu schlafen, doch ihre Mutter erkennt "Nein! Sie schläft nicht! So war es auch mit ihrer Tante Hester." - Die Kurzgeschichte hat nur 72 Seiten, dennoch haben mich die wechselnden Realitäten stark beeindruckt. Dieses Buch musste ich tatsächlich ein zweites Mal lesen, um das Ende, das überrascht schnell kommt, einordnen zu können. Andererseits hat mich genau diese Unsicherheit dazu gebracht, Kontakt mit Frau Schemske aufzunehmen und mich für die Leserunde zu bewerben.

    Schönes Buch und manchmal braucht das Leben eben ein paar Umwege. 😉

  • bis Ende

    Ich habe die Geschichte nun auch fertig gelesen und kann mich mit meinem Urteil Canach nur anschließen.

    Die Geschichte hat etwas Schauriges an sich, was gleichzeitig faszinierend und irgendwie "schön" wirkt.

    Man hatte ja schon früh vermutet, dass Judith am Ende stirbt.

    Aber auch mir ging das alles irgendwie zu schnell und vieles blieb unerklärt. Mir ist z.B. nicht klar, warum das Mädchen Judith holt, wenn sie am Ende zu Hester soll. Hätte die sie nicht holen können?


    Insgesamt war mir die Geschichte auch viel zu kurz. Ich mochte sie, aber als Roman hätte sie mir besser gefallen.

    Auch hier in der Leserunde war sie einfach zu kurz, damit ein wirklicher Austausch hätte stattfinden können.

  • bis Ende

    Mir ist z.B. nicht klar, warum das Mädchen Judith holt, wenn sie am Ende zu Hester soll. Hätte die sie nicht holen können?

    Vielleicht ja, weil das Mädchen gerade da war und noch etwas zu erledigen hatte. Vielleicht sollte Judith ihr auch helfen, damit sie ihrer Mutter zeigen kann, dass sie noch da ist.

    Das wären so meine Überlegungen.


    Theoretisch könnte der ganze übersinnliche Teil natürlich auch Einbildung gewesen sein und Zufall dass das Zimmer am Ende so aussieht wie die Mutter des Mädchens es kannte. Und Judith ist an irgendeiner Krankheit oder einem angeborenen Leiden gestorben, welches verantwortlich für ihre ruhige Art und die Fantasie gewesen ist. Und am Ende ist sie eben wie ihre Tante an diesem Leiden gestorben.

    Und dass sie ins Zimmer kam, hm. Vielleicht gab es eine Möglichkeit die Tür zu öffnen, die Judith zufällig entdeckt hat. Oder es gab einen Trick am Schloss, den Judiths Mutter nicht entdeckt hat und weswegen sie nur dachte, die Tür sei abgeschlossen. Wer weiß.

    Aber mit dem Übernatürlichen fand ich die Geschichte eigentlich recht schön. Traurig, aber trotzdem schön. Es hat wohl einfach so sein sollen und für Judith ist es vielleicht das Beste so.

    Aber als längere Geschichte hätte ich es auch noch besser gefunden. Man hätte vermutlich noch ein wenig mehr daraus machen können. :D

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • Cover:

    Ich mag das Cover tatsächlich, weil es alle Elemente der Geschichte in sich vereint. Es ist zwar in Rosa, aber vielleicht steht es damit symbolisch für die Rosen, das Blütenparadies nach dem Tod, und für die damalige Zeit eben als moderne Farbe. Ich finde es passend. Auch mag ich, dass der Schlüssel und die Rosenranken abgebildet sind, ebenso wie ein Mädchen, das die Tante darstellen könnte, und Judy oben, die quasi hinüber auf die Szenerie schaut, und irgendwie glücklich aussieht (ohne dass man ihre Augen sieht, weil sie ja nur als Silhouette abgebildet sind). Auch sieht man die Dornen der Rosen, fast so, als ob Außengestellte draußen bleiben sollen, und Judy einen Blick auf etwas hat, wo andere keinen Zugang haben. Es ist ebenfalls ein zeitloses Cover, wie die Geschichte selbst. Passt ind die damalige Zeit, ist aber gleichzeitig nicht sooo verspielt wie die damaligen Cover, und könnte auch ins Heute passen, oder eben zu einem Märchen.


    Schreibstil:


    Ein ganz verspätetes Hallo von mir. Ich habe das Buch letzte Woche gelesen, und dann kam mir ständig Jemand von meiner Familie dazwischen, so dass ich mich jetzt erst wirklich mal konzentrieren kann, hier zu kommentieren. Denn manchmal kommt irgendwie das Leben dazwischen :(. Wie schon gesagt habe ich das Buch einfach in einem Rutsch gelesen, ganz einfach, weil ich es als Gesamtgeschichte lesen wollte. An einem Abend. Wo mal alles ruhig war. Und Tatsache ist, dass der Abend und die Stille dafür genau die richtige Atmosphäre abgegeben haben, die im Buch und mit dem Buch geschaffen wurde. Die Übersetzung selbst hat mir richtig gut gefallen, weil es die Sprache der damaligen Zeit wiedergespiegelt hat, und ich mir denken könnte, dass es so oder so ähnlich geklungen haben müsste, wäre es damals als Übersetzung herausgekommen. Und trotzdem ist der Sprachstil nicht „alt“. Natürlich nicht auf die supermoderne Sprache anwendbar, aber auch nicht altmodisch. Zeitlos irgendwie. Was mir ebenfalls gefallen hat, war, dass die Geschichte so eine Botschaft hat, die eigentlich viel mehr Worte bedarf, hier aber mit wenigen Worten, und „nur“ 72 Seiten geschafft wurde, nicht als zu kurz oder abgebrochen zu enden.


    Seite 1 – 72 (Ende) / Kapitel 1 – 12 (also quasi das gesamte Buch), zur Geschichte an sich:


    Ich gebe zu, dass die Geschichte selbst mich ziemlich nachdenklich gemacht hat. Der Stil ist ein wenig, wie in den alten Schauergeschichten, wenn Geister zu uns kommen. Wenn Kinder sterben, macht mich das immer nachdenklich und traurig. Aber diese Melancholie ist okay, und passt irgendwie zur Geschichte. Auf alle Fälle lässt sie einen nicht los. Das war zumindest bei mir so.


    Auch fand ich die Beschreibungen der Familie, die Lebensumstände, und Beschreibung der „höheren Gesellschaftsklassen“ und der eher „niederen“ gut. Das scheint eine Thematik zu sein, mit der Frances Hodgson Burnett sich in vieler ihrer Geschichten beschäftigt hat, wenn man den Kleinen Lord betrachtet, den Geheimen Garten und die kleine Prinzessin Sara. Mir ist zum Beispiel im Gedächtnis geblieben, dass die Nachbarn in der alten lauten Wohnung wohl…. Naja…. Dass der Mann seine junge Frau nicht gut behandelt hat. Das ist nicht direkt gesagt worden, man fühlt es durch den Text aber unterschwellig, dass da was ist.


    Der Tod selber wird als Erlösung der Qual des lauten Lebens dargestellt wird. Eine Sache, die kein Mensch beschreiben kann, die ja immer eine künstlerische Freiheit bedarf. Aber dass Judy zu ihrer Tante gegangen ist, und nun in blühenden Reigen und vor allem in Stille lebt, das ist eine schöne Vorstellung. Auch wenn diese bittersüße Melancholie des Kindtodes eben da ist. Ich habe mich auch gefragt, ob das rothaarige Mädchen so etwas war, wie jemand, der geschickt wurde um Judy in den Tod zu begleiten, damit sie nicht so alleine ist. Trotzdem bleibt offen, sowohl bei Tante als auch den Kindern, was die eigentliche Todesursache war. Raum also für eigene Interpretation, aber vielleicht auch ein aufmerksam machen, dass damals zu dieser Zeit die Kinder eben ab und an einfach von einen auf den anderen Tag gestorben sind (Herz, Krankheitserreger, sonstige Krankheit der damaligen Zeit), weil die medizinische und wissenschaftliche Komponente natürlich nicht so gegeben war wie heute.

    Fazit:


    Alles in allem hat die Geschichte, und auch der Stil des Schreibens, mir wirklich gut gefallen. Weil es metaphorisch, symbolisch und fantastisch ist. Und das mag ich an Büchern eben sehr gerne. Weil es auch diese typischen Märchenstilmittel benutzt. Der Übergang ins Totenreich und all das. Ich schätze, da ist Raum für eigene Interpretationen von jedem Leser.


    Tatsache ist auch, dass das Buch, abends und in der Stille und im Schein einer Lampe gelesen, einem schon einen Schauer über den Rücken jagt. :D

    Make believe I'm everywhere.....given in the light. Written on the pages .........is the answer to a never ending story.......... :dwarf:

  • Danke für eure spannenden Leseeindrücke und Meinungen zu dieser Geschichte!

    Das Thema Tod ist in dieser Geschichte ja sehr präsent, wie viele hier auch geschrieben haben, und ich habe lange überlegt, ob der Tod hier verklärt wird.

    Frances Hodgson Burnett musste sich oft mit dem Tod auseinandersetzen, beide Eltern starben früh und einer ihrer Söhne starb im Alter von fünfzehn Jahren. Ich denke, sie ist sich sehr bewusst, dass der Tod zum Leben gehört.

    Letzten Endes sehe ich das nicht als Verklärung, sondern als Trost. In dieser Geschichte nehmen die Verstorbenen Anteil, sie helfen beim Übergang und sie geben den Lebenden sogar Hoffnung. Mein Gefühl war, dass Judiths Geschichte nicht zu Ende ist und sie noch viele Abenteuer erleben wird, aber eben in einer anderen Welt.


    Ich danke euch ganz herzlich fürs Lesen und Mitmachen!

  • Kapitel 5 bis 8

    Judith geht in das verbotene Zimmer. Sie kann die Tür einfach so öffnen. Aber es ist doch eine verschlossene Tür!? :scratch: Hat sie einfach eine besondere Gabe?

    Wie lautet denn der Originaltitel?

    Zwischen "The closed room" und "the locked room" ist ja ein Unterschied. Im Deutschen würde man für beides "verschlossen" sagen.

    Der Originaltitel ist "In the closed Room", wortwörtlich also: "Im verschlossenen Zimmer".

    Aber ob es auch abgeschlossen ist, geht aus dem Titel nicht hervor, das stimmt. Ich nahm aber an, dass es verschlossen ist, da die Mutter keinen Schlüssel besitzt und mehrmals die Klinke probiert und an der Tür rüttelt - ohne Erfolg.

    Natürlich könnte die Tür auch nur klemmen, aber ich fand die Vorstellung, dass sich die Tür nur für Judith öffnet, eine sehr schöne. :)

  • Bis Ende

    Natürlich könnte die Tür auch nur klemmen, aber ich fand die Vorstellung, dass sich die Tür nur für Judith öffnet, eine sehr schöne.

    Wie ich schon geschrieben hatte: Vielleicht wissen die Erwachsenen auch einfach nicht, wie sie die Tür öffnen können. Und Judith aus unschuldiges Kind konnte es. :D

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • hey ihr lieben,

    entschuldigt, dass ich mich nicht mehr einbringen konnte. Ich hatte am Wochenende einen Schlaganfall und liege im Krankenhaus auf der Überwachungsstation. Leider ist hier das Internet sehr bescheiden und ich habe Kopfschmerzen. Ich versuche das Buch so gut es geht weiterzulesen und hier zu schreiben sobald ich wieder besseres Internet habe. :(

    SuB Anfang 2021: 129 / SuB aktuell: 118 (Keine Ebooks)

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    Aktuelle Bücher:

    :study: Menschen im Hotel von Vickie Baum

    :study: Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstin Gier (Reread)


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    2020: Gelesene Bücher: 59 / Gelesene Seiten: 18.033 (Keine Ebooks)


  • hey ihr lieben,

    entschuldigt, dass ich mich nicht mehr einbringen konnte. Ich hatte am Wochenende einen Schlaganfall und liege im Krankenhaus auf der Überwachungsstation. Leider ist hier das Internet sehr bescheiden und ich habe Kopfschmerzen. Ich versuche das Buch so gut es geht weiterzulesen und hier zu schreiben sobald ich wieder besseres Internet habe. :(

    Ach du meine Güte! Ich hoffe, es geht dir einigermaßen gut.

    Gesundheit geht klar vor! Erhol dich erst mal.

  • hey ihr lieben,

    entschuldigt, dass ich mich nicht mehr einbringen konnte. Ich hatte am Wochenende einen Schlaganfall und liege im Krankenhaus auf der Überwachungsstation. Leider ist hier das Internet sehr bescheiden und ich habe Kopfschmerzen. Ich versuche das Buch so gut es geht weiterzulesen und hier zu schreiben sobald ich wieder besseres Internet habe. :(

    Gesundheit geht auf jeden Fall vor, wie bluetiger schon geschrieben hat.

    Gute Besserung und mach dir bitte keinen Stress, auch noch Beiträge schreiben zu müssen.

  • Vielen Dank für die Genesungswünsche, mir geht es zum Glück soweit gut, und habe auch keine Einschränkungen mehr, nur noch Kopfschmerzen. Die Beiträge kommen auf jeden Fall noch! Ich hoffe ja, dass ich bis zum Ende der Woche wieder draußen bin 🙈

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