Jonathan Morris, Roy Gill et al. - The Diary of River Song #5

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    The Bekdel Test by Jonathan Morris


    River Song wird aus ihrem üblichen Gefängnis in eine neue Unterbringung verlegt, ie ein neuartiges Sicherheitskonzept hat und bei dem anscheinend die Eigentümer hoffen zeigen zu können, dass noch nicht einmal die berühmte River Song dort ausbrechen kann.


    Ein Mithäftling ist Missy, die ein wenig sauer auf River ist, weil diese vor ihr den Doctor getötet hat. Doch trotz anfänglicher Reibereien raufen sich die beiden Frauen zusammen um gemeinsam einen Weg aus dem neuen Hochsicherheitsgefängnis zu finden. Doch das ist einfacher als gesagt – und die Motivlage des Gefängnisinhabers ist durchaus ein wenig komplexer als zunächst angenommen.


    Der Titel ist eine leichte orthographische Variation des Bechdeltests und gewissermaßen treten hier ja die weiblichen Charaktere in den Vordergrund, während vorher lange die Rollen des Doctors und des Masters von Männern eingenommen wurden. So haben wir zwei durchaus mörderische Soziopathinnen in einer Zweckallianz. Amüsant, wenn auch nicht überragend.


    Animal Instinct by Roy Gill


    Auf einem Planeten, auf dem aus unerfindlichen Gründen die Sonne nicht unterzugehen scheint, ist River Song mit einem Doktoranten auf einem Feldtrip. Es soll gewissermaßen seine Abschlussprüfung sein: Grabraub 101. Und als sie eine seltsam gut erhaltene Mumie finden macht der junge Mann prompt das Falsche und weckt den vermeintlich Verstorbenen auf.


    Dieser hatte eigentlich ein anderes ‚Dornröschen‘ erwartet und im Hintergrund eine Truppe von nahezu unschlagbaren Gehilfen bereitgestellt. Es ist der Master und er wollte in dieser Krypta den Doctor einfangen – und sieht sich nun einer veränderten Fassung seiner Wächter gegenüber, die ihn zwar als einen Gott sehen – allerdings einen, mit dem sie noch eine Rechnung offen haben. Und so sind der Master, River und ihr Gehilfe auf einmal unfreiwillige Partner in dem Versuch, die seltsame Sonnigkeit des Planeten zu ‚Heilen‘ und mit möglichst heiler Haut zu entkommen.


    Für einen Plan des Masters ist diese neueste Idee irgendwie schon zu verdreht. Aber insgesamt ganz unterhaltsam.


    The Lifeboat and the Deathboat by Eddie Robson


    Diese Geschichte findet uns zwischen ‘The Tempest’ und ‘Moby Dick.’ Im ‚Lifeboat‘ finden wir einen Vater mit seiner Tochter in einem aus verschiedenen Zeitschiffen zusammengestückelten Gebilde im Zeitvortex, während River Song sich an Bord eines Raumschiffs findet, dessen Captain besessen auf der Jagd nach einem Raummonster ist, das gleichfalls in der Lage ist durch die Zeit zu reisen- also ein Schiff, das den Tod sucht.. Und plötzlich auf etwas stößt, was wie die Fragmente einer explodierten TARDIS aussieht – etwas, das River sehr interessiert, insbesondere, weil sich in einem dieser Fragmente Andenken finden, die stark auf die Erde hindeuten. Und damit auf einen ganz bestimmten Piloten.


    Innerhalb der Box und nach den beiden vorhergehenden Geschichten in der Entwicklung nicht und bedingt originell – aber für sich genommen eine gute und schön verschnörkelte timey-whimey-Zeitreisengeschichte.


    Concealed Weapon by Scott Handcock


    Eine Raumexpedition scheint sich ihrem erfolgreichen Ende zu nähern und Captain und Besatzung sind mit den Ergebnissen mehr als plötzlich seltsame Störungen auftreten, deren Ursprung weder der Bordcomputer noch die Besatzung erklären können. Und dann führt ein Unfall zum plötzlichen Ableben eines Besatzungsmitglieds und als River den Computer bittet, die Vitaldaten der Getöteten wiederzugeben stellt sich heraus, dass eine Person mehr an Bord zu sein scheint, als auf der Mannschaftsliste steht. Eine Person mit zwei Herzen.


    Kurz darauf findet auch die Schiffsführerin bei einer Schleusenfehlfunktion den Tod und der Bordcomputer verhält sich zunehmend ausweichend.


    Eine Variation auf ‚Then there Was One‘ das an einer Stelle sogar direkt zitiert wird. Auch hier gilt, dass die Geschichte für sich genommen Spaß macht, aber zusammen mit den anderen drei Geschichten in dieser Box stellt sich eine etwas unoriginelle Gleichförmigkeit der Motive ein. Eine Absprache der Autoren vor den Aufnahmen – die laut Extras nicht stattgefunden hatte – wäre wikrlich begrüßenswert gewesen. Oder man lässt zwischen den Geschichten immer etwas Zeit.



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