S.A. Hunt - Der Zirkel der Nacht / Burn the Dark

  • Kurzmeinung

    Pasghetti
    Interessantes Setting, aber habe mir doch mehr Roadmovie und Spannung gewünscht
  • Inhalt:


    Robin reist mit ihrem Lieferwagen durch das ganze Land und jagt Hexen. Dies verfolgen Millionen Zuschauer auf ihrem Youtubekanal Malus Domistica, nicht wissend, dass diese Hexenjagden nicht inszeniert sondern echt sind. Die junge Hexenjägerin hat zum Ziel, den Hexenzirkel auszulöschen, der ihre Mutter getötet hat. Nun ist sie ihrem Ziel so nah wie nie, da erkennt sie, dass die wahre Bedrohung nicht von den Hexen ausgeht, sondern vom Roten Lord. Und dieser hat anscheinend mehr mit ihrer Familiengeschichte zu tun als ihr lieb ist.


    Meinung:


    Was für ein Buch. Einerseits wunderbar verrückt, humorvoll, gut geschrieben, andererseits etwas wirr und es hat ein paar Längen.


    Es ist auf jeden Fall einmal etwas anderes. Man sollte neben ein paar Gruselszenen auch mit ein paar ekligen Szenen rechnen, die es wirklich in sich haben.


    Neben Robin lernen wir noch weitere Charaktere kennen. Manche Kapitel werden sogar aus der Sicht von zwei von ihnen geschrieben. Einmal handelt es sich um einen Jungen und dessen Vater, die in das alte Haus von Robin gezogen sind und einmal um die Sicht der Hexen, durch die man deren Vorgehensweise besser kennenlernt.


    Durch diese drei sehr unterschiedlichen Sichten wirkt das Buch manchmal etwas wirr. Es dauert auch länger bis man die Handlungsstränge miteinander verbinden kann, deshalb fragt man sich immer wieder, warum man das gerade liest, was daran für die Geschichte wichtig sein soll.


    In der Mitte des Buches gab es ein paar Längen, bei denen man schon wartet, dass endlich etwas passiert. Dafür überschlagen sich am Ende dann die Ereignisse.


    Wie schon oben erwähnt, es gibt humorvolle Dialoge und auch sonst ein paar eingestreute Schmankerln. Was mir ein bisschen fehlte, waren mehr Informationen zu den Charakteren, auch zu Robin, obwohl wir von ihr natürlich am meisten wissen.


    Da es sich hier aber um eine mehrteilige Reihe handelt, hoffe ich hier auf die nächsten Bände, die ich auf jeden Fall lesen werde.


    Fazit:


    Verrückt, humorvoll, gruselig, teilweise etwas wirr und ein paar Längen.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „S.A. Hunt - Die Hexenjägerin“ zu „S.A. Hunt - Der Zirkel der Nacht“ geändert.
  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „S.A. Hunt - Der Zirkel der Nacht“ zu „S.A. Hunt - Der Zirkel der Nacht / Burn the Dark“ geändert.
  • Ich kann mich nur in Teilen der vorhergehenden Rezension anschließen: Es ist wirr und hat Längen.

    Ansonsten ist es nicht das, was es verspricht. Oder zumindest, nicht das, was ich erwartet hatte.

    Nach der Beschreibung auf der Buchrückseite und dem Kurztext über die Autorin - und auch nach dem Einstieg -, habe ich was hartes erwartet. Eine Geschichte, die sich schnell aufbaut, schnelle, brutale Szenen, Horror und ein bisschen Road-Trip. Nichts davon habe ich nach dem ersten Kapitel gefunden. Stellenweise wird es dezent gruselig. Mich hat es an Lovecraft erinnert, aber wesentlich sanfter.


    Mit der Protagonistin bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Laut Buchrückseite ist sie eine "Hexenjäger-Punkerin". Auf mich wirkte sie einsam und verloren. Hilflos. Da hilft es auch nicht, wenn sie zwischendurch die harte Killerin spielt.

    Was mich aber tatsächlich immer wieder aus der Geschichte rausgeholt hat, waren die amerikanischen Momente; also Produkte, Verhaltensweisen oder Szenen, die so in Europa nicht vorkommen. Aber das tut der Geschichte an sich keinen Abbruch.


    Die Story gefiel mir ganz gut, ich habe das Buch auch recht schnell gelesen. Wahrscheinlich werde ich auch den folgenden Band lesen. Denn dieser erste hier führt lediglich in die Geschichte ein und stellt die Personen/Wesen vor. Vielleicht wird der zweite ja spannender.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: