Ellin Carsta - Der Bund der Familien

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  • Klappentext:


    Unternehmer Wilhelm Lehmann geht es nicht so schlecht, wie er nach seinem Schlaganfall fast allen Familienmitgliedern glauben machen will. Als er auch noch seine gesamten Firmenanteile für fünf Reichsmark verkauft, steht die restliche Familie vor einem großen Rätsel.

    Wilhelmine von Falkenbach versucht, sich mit ihrer Reitleidenschaft abzulenken, doch die aufkeimende Liebe zu einem kommunistischen Widerstandskämpfer lässt sie nicht los. Sie kann einfach nicht verstehen, warum er sich ohne ein Wort des Abschieds aus ihrem Leben gestohlen hat.

    Als ihr Bruder Gustav von Falkenbach zu der hochschwangeren Elisabeth Lehmann gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass die Geburt bald das Interesse des Gauleiters auf sich ziehen wird, der davon besessen ist, die Familien zu ruinieren.


    Meinung:


    Eine interessant geschriebene Familiensaga, in der auch der dritte Teil spannend und gut lesbar ist und auch in diesem Band konnte ich mich gut in das Buch einfinden.

    Die Story hatte mit seinen Einblicken in das damalige Leben und mit seinen ergreifenden Einzelschicksalen alles, was ein guter Roman braucht, was auch durch den geschichtlichen Hintergrund aufgezeigt wurde auch wurde. Auch wurde, soweit man das beurteilen kann, über die damalige Zeit gut recherchiert.

    Der Autorin gelingt es die Spannung immer wieder zu steigern was unter anderem die Faszination der Geschichte ausmacht.


    Fazit:


    Die Story hat mir gut gefallen, ich bin gespannt auf die nächste Fortsetzung und empfehle dieses Buch gerne weiter.

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Die Falkenbach-Saga 3 - Der Bund der Familien“ zu „Ellin Carsta - Der Bund der Familien“ geändert.
  • Der Wind dreht sich...

    1938. Nach seinem Schlaganfall erweckt es den Anschein, als erholt sich Wilhelm Lehmann nur mäßig. Nur Paul-Friedrich weiß, wie es wirklich um ihn steht und kauft Wilhelms Firmenanteile für den Wert von 5 Reichsmark. Als die Familie davon erfährt, fällt sie aus allen Wolken, vor allem Leipold, der nichts gegen den rechtmäßigen Verkauf unternehmen kann, dabei ist gerade er der Grund für Wilhelms momentane Lage. Währenddessen verliebt sich Wilhelmine von Falkenbach in einen Widerstandskämpfer, der sich von jetzt auf gleich in Luft auflöst und sie zurücklässt. Derweil muss sich ihr Bruder Gustav der besonderen Aufmerksamkeit des Gauleiters stellen, der ihm und der Familie aufgrund einer augenscheinlich prekären Situation schaden will. Überhaupt werden die Zeiten am Starnberger See rauer, nicht nur aufgrund der politischen Lage…


    Ellin Carsta hat mit „Der Bund der Familie“ den dritten Teil ihrer historischen Falkenbach-Saga veröffentlicht, in der dem Leser nicht nur die immer stärker werdende Macht der Nazis ins Gesicht weht, sondern auch die Spannungen innerhalb der Familie immer weiter zunehmen. Mit flüssig-bildhaftem und empathischem Erzählstil lädt die Autorin den Leser zu einer Zeitreise ins vergangene Jahrhundert ein, wo er sich am malerischen Starnberger See wieder unter die Familienmitglieder der von Falkenberg und Lehmann mischt und dabei wieder einige Geheimnisse und Intrigen zu Tage fördert. Die Beziehung zwischen Wilhelm und seinem Sohn Leopold ist weiterhin sehr angespannt, was sich durch den Verkauf der Firmenanteile an Paul Friedrich nur noch weiter verstärkt. Neben dem von der Autorin exzellent recherchierten historischen Hintergrund beherrschen vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Protagonisten sowie deren Geheimnisse die Handlung und treiben die Spannung während der immer schwieriger werdenden politischen Lage immer weiter in die Höhe. Auch die Nazis haben sich in Starnberg eingenistet und machen der Bevölkerung mit ihren Verleumdungen, Gerüchten und ihrer Intrigenschmiederei das Leben mehr als schwer, so dass man selbst als Leser kaum noch weiß, wem wirklich zu trauen ist und ob gerade innerhalb der Familien der Zusammenhalt so stark ist, dass sie sich davon nicht irritieren lassen. Der Spannungslevel ist wieder gut dosiert und liegt auch in diesem Teil wieder sehr hoch.


    Die Charaktere wurden glaubhaft weiterentwickelt und wandeln mit ihren persönlichen Eigenheiten lebendig durchs Kopfkino des Lesers, der ob der Ereignisse mitfiebert und rätselt. Wilhelm ist der geborene Schachspieler, der seinen Sohn durch seinen Coup schachmatt setzt, wohlwissend, dass die Querelen innerhalb der Familie damit noch nicht vorbei sind. Paul Friedrich ist ein cleverer Geschäftsmann, der jede Chance nutzt, die sich ihm bietet. Er ist mit seinem Pokerface undurchschaubar und der Strippenzieher im Hintergrund. Dabei verliert er neben seinen Zielen auch die Familien nicht aus den Augen, wobei er auch seinen Vorteil im Blick hat. Leopold ist ein Egoist, der immer noch nicht gelernt hat, seinen Mann zu stehen und Verantwortung zu übernehmen. Irma überrascht durch ihre intelligente und fürsorgliche Art, wobei sie genau weiß, welche Knöpfe sie drücken muss, um Erfolg zu erzielen. Aber auch Wilhelmine, Gustav, Elisabeth und weiter Protagonisten tragen zum Unterhaltungswert dieser Geschichte bei.


    Auch mit „Der Bund der Familie“ kann Carsta wieder überzeugen und lässt den Leser am Fortgang der von Falkenbergs und Lehmanns hautnah teilhaben. Wie gebannt kleben die Finger an den Buchseiten, um nur ja nichts zu verpassen. Absolute Leseempfehlung für einen guten Mix aus Geheimnissen, Intrigen, Familiengeschichte vor historischem Hintergrund!


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    Bücher sind Träume, die in Gedanken wahr werden. (von mir)


    "Wissen ist begrenzt, Fantasie aber umfasst die ganze Welt."
    Albert Einstein


    "Bleibe Du selbst, die anderen sind schon vergeben!"
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    gelesene Bücher 2020: 432 / 169960 Seiten

  • DIE FALKENBACH-SAGA 3 "DER BUND DER FAMILIEN" (ELLIN CARSTA)


    Wir sind eine Familie, ob nun verwandt oder nicht. Und darum werden wir auch zusammenhalten.


    „Wir sind Brüder, du, Wilhelm und ich. Und wir haben uns einmal etwas geschworen. Diesen Schwur dürfen wir niemals brechen. Ganz gleich, was geschieht.“ (Paul-Friedrich von Falkenbach)


    Die engen Bande der Familie und der Freundschaft werden in diesem dritten Band der Falkenbach-Saga hart auf die Probe gestellt. Der Schlaganfall von Wilhelm Lehmann hat weitreichende Folgen – nicht nur für die Topf- und Pfannenfabrik, sondern auch für Wilhelms Beziehung zu seinem Bruder Heinrich und seinem Sohn Leopold. Eine Entscheidung droht, die Familien zu entzweien, während sich das Unheil auch von anderer Seite in Gestalt eines fanatischen Gauleiters ihren Weg bahnt, um die Familien Lehmann und von Falkenbach zu zerstören. In dieser interessanten Fortsetzung gilt es, den zahlreichen Bedrohungen Herr zu werden, kühl und überlegt zu handeln, und vor allen Dingen: zusammenzuhalten!


    Ich habe mich gefreut, die Charaktere aus den Vorgängerbüchern wiederzutreffen. Im Zentrum des Geschehens stehen Paul-Friedrich von Falkenbach und Wilhelm Lehmann, welche die Geschicke zu lenken versuchen. Leopold findet sich an einem Scheideweg wieder und seine bisherige positive persönliche Entwicklung wird in Frage gestellt. Während Elisabeth sich auf die bevorstehende Geburt ihres ersten Kindes freut, träumt Wilhelmine von einer Karriere als Springreiterin und sehnt sich nach Martin Reinders, der wie vom Erdboden verschluckt scheint. Das eingeschworene Trio Heinrich, Leopold und Paul-Friedrich steht vor einer harten Bewährungsprobe, und ein schlimmes Ereignis aus der Vergangenheit droht, auch die weiblichen Mitglieder der Familien einzuholen. Der ehrgeizige und rachsüchtige Gauleiter Karl Langenmüller ist Antagonist dieses Buches. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, Paul-Friedrich von Falkenbach festzunehmen und dessen Besitztümer zu beschlagnahmen.


    Ellin Carsta präsentiert mit dem vorliegenden Roman eine fesselnde Fortsetzung, in welcher gleich mehrere persönliche Dramen innerhalb der Familien thematisiert werden. Der einnehmende Schreibstil und sehr gut ausgearbeitete handelnde Figuren sorgten dafür, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte. Der Spannungsfaktor ist hoch und steigert sich im letzten Drittel des Buches rasant. Paul-Friedrich, Wilhelm und Heinrich sind gefordert, kluge Entscheidungen zu treffen und durch geschickte Schachzüge ihre aufgebauten Firmenimperien und zugleich auch ihre Familien zu beschützen. Die Handlung spielt im Jahr 1938, die grausame Schreckensherrschaft der Nazis wird dem Leser vor Augen geführt.


    Obgleich ich nunmehr bereits drei Bände dieser mitreißenden Familiensaga gelesen habe, empfinde ich den in Form eines Lesezeichens beigelegten Familienstammbaum als unverzichtbares Extra, um die Verwandtschaftsverhältnisse stets vor Augen zu haben. Das wunderschöne malerische Buchcover mit einem preisgekrönten Pferd des Gestüts der Falkenbachs auf dem Anwesen stellt einen optischen Blickfang dar. „Der Bund der Familien“ war ein spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen und ich freue mich bereits jetzt auf weitere Bände dieser Reihe. Begeisterte fünf Sterne und eine Leseempfehlung!

  • Über die Autorin (Amazon)

    Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Ihre Reihen um "Die heimliche Heilerin" und die Hansen-Saga avancierten sofort zu Bestsellern, ebenso wie die neue Reihe um Gut Falkenbach.


    Produktinformation (Amazon)

    Herausgeber ‏ : ‎ Tinte & Feder (22. Juni 2021)

    Sprache ‏ : ‎ Deutsch

    Taschenbuch ‏ : ‎ 312 Seiten

    ISBN-10 ‏ : ‎ 2496706839

    ISBN-13 ‏ : ‎ 978-2496706833


    Die Falkenbach-Saga geht weiter

    Die ganze Familie steht vor einem Rätsel, als der Unternehmer Wilhelm Lehmann, dem es nach einem Schlaganfall besser geht, als er der Familie zeigt, seine Firmenanteile Für fünf Reichsmark verkauft.

    Wilhelmine kann nicht verstehen, warum der kommunistische Widerstandskämpfer sich ohne Abschied davongestohlen hat. Mit Reiten versucht sie sich abzulenken.

    Gustav von Falkenbach entbindet Elisabeth Lehmann von ihrem Kind. Er ahnt nicht, dass der Gauleiter davon erfährt und durch diese Geburt die Familie vernichten will.


    Meine Meinung

    Die ist der dritte Band der Falkenbach-Saga von Ellin Carsta. Wie schon bei den Vorgänger-Bänden bin ich in die Geschichte gut hineingekommen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin störte keine Unklarheit im Text meinen Lesefluss. Dass Wilhelm seinen Lieben vorgegaukelt hat, dass es ihm noch zu schlecht geht, kann ich bei dem Sohn sehr gut verstehen. Ich glaube nicht, dass Wilhelms Frau ihrem Sohn verheimlichen gekonnt hätte, dass es seinem Vater wieder besser geht. Den Verkauf der Firmenanteile habe ich verstanden. Dass Wilhelmine von Falkenbach mehr will, als nur in der Gegend herumreiten ist für mich auch verständlich. Und wie hat der Gauleiter von dieser ominösen Geburt erfahren? Wer das alles wissen will, muss dieses Buch lesen. Man bedenke, es spielt in der Hitlerzeit… Dieses Buch war wieder spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich gefesselt, begeistert, mir sehr gut gefallen und mich auch genauso gut unterhalten. Daher eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Die Familien halten zusammen


    Ein Schlaganfall hatte Wilhelm Lehmann ans Bett gefesselt. Die Familien hoffen und bangen um das einst so agile Familienoberhaupt. Aber wirklich alle? Eigentlich geht es dem Unternehmer gar nicht so schlecht, wie alle denken, aber er verfolgt einen Plan und dieser scheint aufzugehen.

    Wilhelmine von Falkenbach sucht noch immer nach der Antwort auf die Frage, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Sie findet Erfüllung im Reitsport, auch wenn ihr als Frau versagt wird, an Turnieren teilzunehmen. Doch die junge Frau nimmt den Kampf um ihre Zukunft auf.
    Über dem Familienglück der drei Familien schwebt aber auch noch der Gauleiter ihres Bezirks. Der Mann wird angetrieben von dem einen Gedanken, die Familien in den Ruin zu treiben, dabei ist ihm jedes Mittel recht.


    Der neue Roman „Der Bund der Familien“ von Ellin Carsta schließt direkt an den Vorgänger „Die Stärke der Töchter“ an und erzählt die Leben der Familien von Falkenbach und Lehmann weiter. Es empfiehlt sich, die Bücher der Reihe nach zu lesen, da die Geschichte aufeinander aufbaut. Auch wenn kleine Rückblenden für eine Übersicht der Handlung sorgen, erschließt sich die gesamte Geschichte doch besser, wenn man die beiden Vorgänger kennt, dies ist nämlich bereits Band 3.



    In verschiedenen Handlungssträngen erzählt die Autorin nun wieder aus dem Leben dieser Familien und wie ihre Schicksale weitergehen. Mir gefällt diese Saga gut und ich finde sogar, dass sie von Buch zu Buch besser wird. Die Autorin hat es geschickt verstanden, ihre Protagonisten miteinander zu verbinden und ihr gemeinsames Leben lebendig werden zu lassen. Die einzelnen Taten ihrer Charaktere fügt sie zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammen. Auch wenn das Handeln einzelner Figuren nicht unbedingt nachvollziehbar ist, fügt es sich doch immer wieder gut in die Hintergrundgeschichte ein. Ellin Carsta hat es durchaus verstanden, das Handeln ihrer Charaktere schlüssig zu erläutern. Auch schafft die Autorin es immer wieder im richtigen Moment den Erzählstrang zu wechseln und somit eine gewisse Spannung zu erzeugen.


    Diese Geschichte spielt im Jahre 1938 und der drohende Krieg ist schon spürbar. Auch diese Gefühle und Vorahnungen sind geschickt mit eingebunden. Zugegebenermaßen gibt es einige Handlungen, die durchaus vorhersehbar waren oder auf die man als Leser einfach gewartet hat, weil sie nur so schlüssig sein konnten, aber das hat meinen Lesespaß nicht getrübt. Ich mag einfach die Geschichte rund um die Menschen auf Gut Falkenbach. Der leichte Erzählstil der Autorin sorgt zudem für ein flüssig lesen.


    An dieser Stelle möchte ich auch noch ein paar Worte zu den Covern sagen, mir gefällt die Aufmachung dieser Reihe nämlich gut. Ich mag die Cover, die immer so aussehen, als zeigten sie einen Teil von Gut Falkenbach. Ich finde, sie passen wunderbar zu der Geschichte in den Büchern und ich hoffe, sie bleiben in dieser Art und Weise.


    Fazit:

    „Der Bund der Familien“ ist ein weiterer Band aus der Reihe „Die Falkenbach-Saga“ und hat mich gut unterhalten. Das Leben der Familien wird glaubhaft geschildert und nimmt Wendungen, die so nicht unbedingt erwartet wurden, auch wenn es durchaus Szenen gab, die Vorhersehbar waren, im Ganzen gesehen hat mich dieser dritte Teil wieder gut unterhalten. Die Mischung aus Drama, Liebe und Schicksal gefällt mir gut. Ich bin neugierig, wie es wohl mit den Familien weitergehen wird.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

  • Bernried am Starnberger See, 1938: Wilhelm Lehmann geht es nach seinem Schlaganfall langsam wieder besser. Doch das verheimlicht er. Nur Paul-Friedrich von Falkenbach weiß, wie es ihm geht. Wilhelm wurde von seinem Sohn Leopold gedemütigt und hintergangen. Daher möchte er nicht, dass Leopold die Firma weiterführt. Er verkauft die Firma für fünf Reichsmark an Paul-Friedrich. Natürlich ist die Familie nicht erfreut. Besonders Leopold ist erzürnt, doch es war alles rechtens. Derweil verliebt sich Wilhelmine von Falkenbach in einen kommunistischen Widerstandskämpfer und ist dann erschüttert, weil er sang- und klanglos verschwunden ist. Alle Familienmitglieder geraten ins Visier des Gauleiters Karl Langenmüller, denn der will den Familien schaden und ihren Besitz konfiszieren. Ihm ist jedes Mittel recht, doch wird er damit Erfolg haben?


    Dies ist der dritte Band der Falkenbach-Saga. Es ist empfehlenswert alle Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Der Schreibstil der Autorin Ellin Carsta liest sich einfach toll und diese Geschichte hat mich gleich wieder gepackt.


    Die Nazis machen sich immer breiter und dadurch den Menschen das Leben schwer. Es herrscht Misstrauen und Intrigen und Verleumdungen sind an der Tagesordnung. Auch für die Familien von Falkenberg und Lehmann wird es gefährlicher. Da ist Zusammenhalt gefragt statt Familienzwist.


    Wilhelm weiß, was er von seinem Sohn zu halten hat und entwickelt eine Strategie, die der Familie nicht gefallen kann. Leopold sieht immer nur sich und ist nicht bereit, Verantwortung zu übernehmen. Doch Irma hält zu ihm und wirkt immer wieder auf ihn ein. Paul Friedrich ist ein gewiefter Geschäftsmann, der seine Chancen zu nutzen weiß. Er ist nicht leicht zu durchschauen, daher ist es ihm möglich, auch schwierige Situationen zu meistern. Elisabeth hat sich auf ihr Kind gefreut, doch nun muss sie Angst haben. Aber auch die anderen Familienmitglieder spielen in der Geschichte eine wichtige Rolle. Alle Charaktere sind individuell und authentisch beschrieben und nicht alle sind sympathisch. Besonders Langenmüller ist ein furchtbarer Mensch.


    In den Familien gibt es so Einiges, was nicht nach außen dringen darf. Auch gibt es immer wieder Zwistigkeiten, doch wenn es darauf ankommt, halten sie zusammen.


    Mir hat diese dramatische und spannende Geschichte wieder sehr gut gefallen. Empfehlenswert!

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