Christa von Bernuth - Tief in der Erde.

  • Buchdetails

    Titel: Tief in der Erde


    Verlag: Der Audio Verlag

    Bindung: Audio CD

    ISBN: 9783742419804

    Termin: Neuerscheinung April 2021

  • Bewertung

    4.1 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen

    82% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Tief in der Erde"

    1981, ein Dorf in Oberbayern. Die zehnjährige Annika S. ist mit dem Fahrrad auf dem Heimweg, doch sie kommt nie an. Tage des qualvollen Wartens verstreichen, bis die Polizei einen erschütternden Fund macht – eine Kiste, vergraben im Wald, darin die Leiche des Mädchens, das dort erstickt ist. Eine mögliche Spur in das nahe gelegene Internat wird nur halbherzig verfolgt. War das ein Fehler? Jahre später verurteilt man einen Verdächtigen, der bis heute seine Schuld bestreitet. Christa von Bernuth bringt Licht ins Dunkel dieses Kriminalfalls, der ganz Deutschland erschütterte. Ungekürzte Lesung mit Gergana Muskalla 1 mp3-CD ca. 10 h 8 min
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  • Ein kleines Mädchen verschwindet Anfang der 80er in einem Dorf in Oberbayern spurlos. Die Ermittlungen ergeben keine brauchbare Spur und trotz Lösegeldforderung wird das Mädchen später in einer Kiste, die im Wald vergraben war, tot gefunden. Sie ist erstickt. Die Ermittlungen gehen weiter, aber die Polizei tappt im Dunklen. Jahrzehnte später wird ein Mann für diesen Mord verurteilt, aber er bestreitet auch heute noch, die Tat begangen zu haben. Ein Kriminalfall, der wohl nie ganz aufgeklärt werden wird.


    Christa von Bernuth hat für ihren Kriminalfall eine wahre Begebenheit als Grundlage gewählt. 1981 wurde die 10-jährige Ursula Hermann entführt und starb tief in der Erde. Ich selbst war damals noch nicht geboren, kannte daher weder den Fall noch den Tathergang oder den Ausgang dieses Mordes. Die Geschichte ist, nicht nur aufgrund der wahren Begebenheit, interessant. Jedoch gibt es ein paar Dinge, die undetailliert bleiben - vermutlich, weil kein Wissen darüber vorhanden ist und die Autorin die Realität nicht zu sehr mit Fiktion aufweichen wollte. Auch, dass man den Fall gefühlt nicht abschließen kann, weil man irgendwie spürt, dass der Verurteilte evtl., nicht der Entführer sein könnte, passt zur Realität, war aber etwas unbefriedigend. Wie gesagt kannte ich diesen Mordfall und seinen Ausgang vorab nicht.

    Die Autorin zeigt auf, dass es scheinbar viele Ermittlungspannen gab, was absolut erschreckend ist, besonders unter Anbetracht der Tatsache, dass es eben keine erdachte Handlung ist. Die Mischung von Realität und Fiktion ergibt eine hörenswerte Geschichte, wobei mir die Sprecherin Gergana Muskalla sehr gut gefallen hat.


    Fazit: Ein wahrer Kriminalfall, der durch diesen Roman sicherlich wieder etwas Aufmerksamkeit bekommt. Gut gelesen von Gergana Muskalla und interessante aufgebaut von Christa von Bernuth, die Realität mit etwas Fiktion vermischt hat.


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