205. Lesenacht am Samstag, den 5. Juni 2021

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  • Immer, wenn ich so etwas lese, bin ich einerseits froh darüber, in einer anderen Zeit aufgewachsen zu sein und die DDR nicht mehr bewusst erlebt zu haben, andererseits wäre es interessant gewesen.

    Ich bin ja im Westen geboren und aufgewachsen. Durch Zufall kam ich zu einer Brieffreundin in der DDR. Wir haben uns lange Jahre geschrieben. Sie hat sich getraut und sich recht offen geäußert, über alles was sie dort bewegte. Einmal durfte ihr Mann uns besuchen. Das ist nochmal anders als nur durch Bücher und Berichte zu erfahren wie das Leben dort war.

    Also ich bin froh, Dass der Klapperstorch mich auf diese Seite der Grenze gebracht hat.


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Guten Abend.

    Ich lese erstmal "Das Wunder von Narnia" weiter.



    bei mir kommt noch kein Wandschrank vor. :lol: Kenne ich nur vom Film.

    Da bin ich dir ja nur knapp voraus ;-)
    Ich kannte bislang auch nur den Film und habe die anderen auch noch nicht gesehen. Bislang bin ich schon erstaunt, wie zügig sich die Handlung entwickelt und möchte nun unbedingt auch bald den Film noch einmal sehen.

  • Die ersten drei Kapitel sind gelesen. Im ersten Kapitel (1926) begegnet man Marie Curie am Grab ihres Mannes Pierre in Paris. Dort trifft sie ihre ehemalige Doktorantin und durch ein Seidentaschentuch mit Vergissmeinnichtblüten kommt sie auf Nachfragen auf ihre Kindheit in Polen zu sprechen.


    Susanna Leonard hat einen schönen Schreibstil. Sie arbeitet mit einfachen, bildhaften und emotionalen Sätzen. Im Moment bin ich in einer Szene in Warschau 1876. Polen ist ins russische Zarenreich eingegliedert uns Marie, ihre Schwester Helena und die Freundin Kasia stehen vor dem Denkmal der polnischen zarischen Unterstützer auf dem Sächsischen Platz. Die drei sind aufgebracht durch die russischen Invasoren, denn im Unterricht darf kein polnisch gesprochen werden und Maries Vater hat seine Stellung im staatlichen Gymnasium verloren, und spucken gegen die Statue. Man spürt einfach in den Sätzen den Unmut.

    Liebe Grüße von der buechereule :winken:


    Im Lesesessel


    Kein Schiff trägt uns besser in ferne Länder als ein Buch!
    (Emily Dickinson)



    2021 (B/S): 053/11.617 SuB: 3.237 (B/E/H: 2.034/1.154/51)

  • Das Stoßlüften hat geholfen, ja! Aber so langsam kehrt tatsächlich auch Ruhe ein!

    Hier ist jetzt die "Deepwater Horizon" explodiert und das Loch verschlossen; ein guter Zeitpunkt, zu meiner anderen Lektüre zu wechseln. Ansonsten sind drei Wochen Leihfrist für das 38h Hörbuch über die onleihe ziemlich kurz, ich habe das Gefühl durch dieses überraschend gute Buch nur so durch zu hetzen. Aber jetzt auf zu "Schnee, der auf Zedern fällt"

    :study: 20. Juli - Bernhard Schlink

    :study: Der Aufstieg Roms: Von Romulus bis Pyrrhus - Kathryn Lomas

    :study: Gesammelte Werke - Novalis
    Veritas temporis filia - Die Wahrheit, eine Tochter der Zeit

    (Aulus Gellius)

  • Immer, wenn ich so etwas lese, bin ich einerseits froh darüber, in einer anderen Zeit aufgewachsen zu sein und die DDR nicht mehr bewusst erlebt zu haben, andererseits wäre es interessant gewesen. Wie waren solche Grenzkontrollen? Wie die Wendezeit? Wie sah der Alltag aus, vom Einkaufen bis Schule, zum Beispiel. Ich lass mir ja viel von Verwandten erzählen, habe auch schon einiges gelesen, aber so richtig begreifen...

    Ich war zum Anfang etwas überfordert. Die "westliche" Welt so bunt. Arbeitsverlust. Von einer Kreisstadt nach Hamburg. Heimweh. WG-Erfahrung. War alles so neu. Die Arbeit hat mir geholfen und nette Arbeitskollegen. Ich hatte auch keine Anfeindungen wie zum Beispiel "blöder Ossi" und so ähnliches. Wir waren beim Steuerberater fast alle aus der "Zone". Meine Chefin war der Teufel. Sind so manche Tränen geflossen. Aber niemals vor ihr. Das ich damals nach Hamburg wegen Arbeit gegangen bin, bereue ich überhaupt nicht. Habe heute noch mit einigen ehemaligen Arbeitskollegen und Lehrlingen Kontakt. Heute lachen wir darüber.

  • Mittlerweile lag die Katze auf dem Schoß und ich fühlte mich auch in der Sauna.

    Lüfte jetzt auch - es weht kühle und frische Nachtluft herein. Achtung: Getier welche das offene Fenster bemerken - bitte nicht eintreten! An diesem Fenster haben wir kein Mosquitonetz, da wir dort immer Teppiche ausschütteln 😅😅.

    Zimmerwechsel - lieber ins Schlafzimmer, da kann ich mit Mosquitonetz lüften 😅👍🏼


    comnenos wieder angenehme Raumzirkulation und Wohlfühltemperatur erreicht?

  • ich Geselle mich noch ein wenig dazu, nachdem ich mit Unikat noch ein wenig auf der Insel war und mit Söhnchen vorher noch Kaizo geschaut habe.

    Bei mir geht es mit diesem Buch weiter und was wirklich sehr merkwürdig ist.... Ich weiß, dass ich die ersten beiden Bücher durchgesuchtet habe und sie mich richtig geflasht haben... Aber ich komme in den dritten Band absolut nicht mehr rein :shock: Ich hab irgendwie alles vergessen und finde es auch noch lahm :shock: Wie geht das?? Ich hoffe das ändert sich noch. Bin Nähe Seite 100... Finde das sehr mysteriös ehrlich gesagt 8-[

  • Die Party hier unten scheint eine spontane Abiparty zu sein. Sei ihnen gegönnt, unter den Bedingungen dies Jahr Abi zu machen war wohl kein Vergnügen. :anstossen:

    :study: 20. Juli - Bernhard Schlink

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    (Aulus Gellius)

  • Soeben habe ich "Der König von Narnia" erfolgreich beendet. Was für ein spannendes Abenteuer!

    Nun werde ich gleich weitermachen und mit "Der Ritt nach Narnia" beginnen. Laut Amazon geht es dort darum:


    Ein wilder Galopp in die Freiheit

    NARNIA. Heimat der sprechenden Tiere. wo sich eine düstere Verschwörung zusammenbraut und eine große Aufgabe wartet.

    Auf ihrer verzweifelten Flucht vor Sklaverei und Entbehrung treffen sich ein einsamer Junge und ein vorwitziges Pferd. Sie suchen ein besseres Leben, doch sie finden sich bald mitten in einem schrecklichen Kampf wieder. Ein Kampf, der über ihr Schicksal und das Schicksal ganz Narnias entscheiden wird.

    1. (Ø)

      Verlag: Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch


  • Ich bin inzwischen in meinem Bett.

    Mit meinem Buch kam ich nicht so recht voran.

    Mir ist heute mein Abendessen nicht gut bekommen.

    Ein Fertiggericht im Angebot. Eigentlich kaufe ich ganz selten Fertiggerichte.

    Aber heute hatte ich Lust auf Königsbergerklopse.

    Wenn ich will, dass die Sonne scheint, lasse ich sie einfach aufgehen - auch in Wuppertal.“ - Pina Bausch.

  • Aber ich komme in den dritten Band absolut nicht mehr rein :shock: Ich hab irgendwie alles vergessen und finde es auch noch lahm :shock: Wie geht das??

    Das kann doch schon mal passieren. Wie lang ist es her, dass Du die ersten Bände gelesen hast?

    Der Ritt nach Narnia

    der Teil sagt mir gar nichts. Mal schauen, was Du erzählst :wink:


    Eine Lesenacht und ich bin tatsächlich zum Lesen gekommen, wow :mrgreen: Aber es ist teils echt zäh, ich kämpfe vor allem mit dem pathetischen Stil :pale: Aber eben hab ich was Interessantes erfahren: bereits 1933 hat die Amerikanische Blindenstiftung damit begonnen, Hörbücher zu entwickeln. Das Projekt hieß "Sprechende Bücher" und natürlich dauerte es noch etwas, bis es marktreif war und vom Kongress finanziell gefördert wurde. Aber ich wusste echt nicht, dass es bereits derart lang schon Hörbücher gibt.

  • ich mache für heute Schluss und werde mich mit dem zweiten Teil meines Hörbuches zu Bett begeben. :musik: :sleep: Ich wünsche allen weiterhin angenehme Lektüre :winken:

    Gute NAcht :friends:

    :study: Eric Vuillard: 14. Juli

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    :study: James Roy: Town - Irgendwo in Australien

    :study: Philippe Sands: Rückkehr nach Lemberg

    :study: Umberto Eco: Vier moralische Schriften


    „An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“

    Erich Kästner

    "Das fliegende Klassenzimmer"


    Warnhinweis:
    Lesen gefährdet die Dummheit

    :study:

  • Das Projekt hieß "Sprechende Bücher" und natürlich dauerte es noch etwas, bis es marktreif war und vom Kongress finanziell gefördert wurde. Aber ich wusste echt nicht, dass es bereits derart lang schon Hörbücher gibt.

    So weit bin ich noch nicht in dem Buch. Welche Art von Tonträger?

    :study: Eric Vuillard: 14. Juli

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    „An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“

    Erich Kästner

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    :study:

  • ES geht gerade heftig zu, in meinem Buch. Der Todesmarsch von Bataan liest sich schrecklich. Wer das überlebt hat, konnte nicht einfach so in sein normales Leben zurückkehren.


    Eigentlich wollte ich noch in einem anderen Buch weiterlesen, aber hier kann ich gerade nicht aufhören.

    Eine kleine Pause braucht es aber. ich hole mir mal was zu trinken. Wein oder Radler? dann geht es noch eine weile weiter.


    Räuberin, wie gefällt dir denn dein Buch? Ich kenne natürlich die Filme. Lohnt es sich dennoch das Buch zu lesen?


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Das Projekt hieß "Sprechende Bücher" und natürlich dauerte es noch etwas, bis es marktreif war und vom Kongress finanziell gefördert wurde. Aber ich wusste echt nicht, dass es bereits derart lang schon Hörbücher gibt.

    So weit bin ich noch nicht in dem Buch. Welche Art von Tonträger?

    Ich gehe von Schellackplatten aus. Genannt wurde es aber nicht. Ich weiß nicht, inwieweit es damals schon andere Tonträger für den Privatgebrauch gab.


    Ich wünsch allen, die sich schon verabschieden, eine gute Nacht und Dir Annetta dass Du dich bald wieder gut fühlst. :friends:


    Wein oder Radler?

    Wein :anstossen:

  • Ich verabschiede mich auch. Sitzen jetzt noch ein bißchen draußen. Danach höre ich noch "Moabit".


    Viel Spaß noch.

    Einen schönen Abendausklang und dann eine gute Nacht :friends:

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    „An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“

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