Andreas Suchanek - Omega - Der Jahrhundertplan

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  • Die Rezension wurde von mir bereits am 26/09/2017 erstveröffentlicht.


    Zum Cover:
    Bei diesem Cover gefällt mir die Motivwahl am besten. Die Motive zeigen wichtige Teile aus dem Buch. Ich werde sie allerdings nicht nennen, um möglichen Spoiler vorzubeugen.


    Zum Inhalt:
    Der Roman ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil berichtet Sarah McCall vom Jahrhundertplan und somit von ihrer Vergangenheit. Sie erzählt auch, was sie dazu beigetragen hat und spricht über ihre Beweggründe. Im zweiten Teil wird der Crew der Hyperion die Tragweite dessen bekannt. Durch Erpressung fliegen sie in den Stillen Sektor. Dort suchen sie eine Möglichkeit Stark aufhalten, allerdings wissen sie nicht, dass dieser ebenso anwesend ist. Eine Schlacht mit mehreren Parteien entbrennt, in der niemand weiß, ob er überleben wird.


    Dieser Band setzt mit einem relativ langen Prolog fort. Man wechselt an verschiedene Orte und erfährt was dort passiert. Danach beginnt die Offenbarung des Jahrhundertplanes. Dieser wird aus der Sicht von Sarah McCall in der ICH-Form erzählt. Anfangs war diese Form etwas irritierend, da ich die Erzähl-Form von den bisherigen Bänden gewohnt war. Der Plan wird von McCall sehr ausgiebig und genau beschrieben. Mir war dies fast zu ausschweifend. Einige Szenen aus vergangenen Bänden wurde aus ihrer Sicht erzählt und man erfuhr, was sie dabei dachte. Einerseits haben mich die Offenbarungen geschockt, anderseits war es einfach zu detailliert geschildert.


    Nach ungefähr der Hälfte des Buches landen wir wieder in der Gegenwart auf der Hyperion. Die Fassungslosigkeit der Crew wurde von Andreas Suchanek sehr gut eingefangen. Die Wut und der Unmut waren sehr gut zu spüren. Dieser Teil und die darauf folgenden Ereignisse haben mir viel besser gefallen. Endlich konnte ich wieder mitfiebern und fragte mich dabei, wie Cross handeln wird. Nebenbei erfahren wir noch ein paar wichtige Details, die McCall zuvor nicht erzählt hat. Ein Detail hat mich besonders überrascht.

    Im zweiten Teil gibt es auch eine eindrucksstarke Raumschlacht. Es hat mir großen Spaß gemacht, diese zu verfolgen. Das Staffelfinale ließ mich allerdings mit vielen Fragezeichen zurück. Wir bekamen zwar viele Antworten, aber dennoch kommen viele neue Fragen hinzu. Ich bin auch nicht wirklich sicher, ob ich die Thematik, die dem Jahrhundertplan zugrunde liegt, passend finde. Für mich ist das alles ziemlich kompliziert und ich habe leider auch nicht ganz verstanden, welchen Plan McCall nun hat.

    Nun gilt es die Antworten in den Folgebänden zu finden.


    Mein Fazit:
    Dieser Band ist das „Buch der Antworten“. Endlich werden Fragen beantwortet und ich konnte einiges verstehen, genauso wie die Crew der Hyperion. Allerdings entstanden auch viele neue Fragen. Mir gefiel dieser Band, leider war er nicht so stark wie die Vorherigen.


    Aufgrund all dieser Punkte vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

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