Armando Pavese - Handbuch der Parapsychologie

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  • Inhalt:

    Handbuch der Parapsychologie. Einführung in den Bereich der Grenzwissenschaften



    Rezi: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Leicht zu lesen, mehr aus Spaß als man Informatives erfährt


    Der Autor Armando Pavese möchte als gläubiger Christ und Wissenschaftler gesehen werden. Insofern kann er mit verschiedenen Ansätzen nichts anfangen. Aber das sagt er auch selbst schon in der Einleitung. „…. Der Glaube benötigt keine überwältigenden Beweise, zum Beispiel in Form von Stimmen Verstorbener, mehr oder weniger wunderbarer Heilungen, von Prophezeiungen oder spiritistischen Sitzungen. Wer also dieses Buch gekauft hat, um darin Beweise für das geistige Überleben von Verstorbenen – oder schlimmer noch: für die Existenz Gottes – zu finden, wird nicht zufrieden sein. ….“


    Allerdings ist es für mich auch auf keinen Fall ein rein wissenschaftliches Werk.


    Geschrieben wurde das „Handbuch der Parapsychologie“ in einer verständlichen Sprache. Ich als Laie konnte der Vorstellung des Autors sehr gut folgen. Immer wieder findet man Skizzen und Fußnoten, die erklärend wirken.


    Der Kapitelaufbau ist überschaubar eingeteilt, von Erklärung, Definition, Interpretation, Geschichte, geht es über Theorie der Versuchsgestaltung bis hin zu den Experimenten und einem eigenen Thema für Radiästhesie (pendeln) und Rhabdomantie (Ruten gehen).


    Am Ende des Buches findet der Leser neben dem Literaturverzeichnis auch ein Glossar der Fachbegriffe. Auch wenn die Begriffe im Text selbst gut erklärt werden, kann an hier sehr schnell ein Wort nachlesen.


    Da das Buch bereits 1992 erschienen ist, mag es vielleicht nicht ganz am aktuellen Stand sein. Doch das soll den Spaß am Lesen nicht beeinflussen. Genau das macht für mich aber den Punkteabzug. Es ist leicht aus Spaß zu lesen, aber hat mir nicht wirklich aufschlussreiches mitteilen können, auch wenn ich das Alter mit einrechne.

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