Klappentext:
Nachdem Kihrin den Kaiser von Quur getötet hat, ist er selbst in höchster Gefahr. Er flieht in das Pferdeland Jorat. Dem Schicksal und einem alten Feind scheint er aber nicht entkommen zu können. Dies ist der zweite Band von Jenn Lyons bahnbrechender Fantasyreihe »Drachengesänge«. Kihrin ist ein junger Mann, der von allen gejagt wird. Seit er den Schellenstein zerstört und im Land Quur die Dämonen freigelassen hat, muss er vor dem Zorn eines ganzen Kaiserreichs fliehen, vor allem aber vor seinem alten Feind, dem Zauberer Relos Var. Auf seiner Flucht begegnet er einer geheimnisvollen Joratin namens Janel Theranon, die behauptet, ihn zu kennen. Janel glaubt, dass Relos Var eines der mächtigsten Artefakte der Welt in seinem Besitz hat - einen Eckstein, er heißt »Der Name aller Dinge«. Wenn sie Recht hat, dann kann niemand mehr verhindern, dass der alte Zauberer sich holt, was er will. Und er will Kihrin.
Autorin:
Jenn Lyons lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. Tagsüber entwickelt sie Videospiele, um sich abends und nachts ihrer Leidenschaft dem Schreiben und Erfinden von Welten hinzugeben.
Allgemeines:
Erscheinungsdatum: 19.September 2020
Seitenanzahl: 912
Verlag: Klett-Cotta
Originaltitel: The Name Of All Things
Reihenfolge: Der Untergang der Könige (Bd1); Der Name aller Dinge (Bd2)
Eigene Meinung:
Ich muss zugeben ich habe beide Teile am Stück gelesen, weswegen ich nicht mehr ganz nachvollziehen kann, ab welcher Stelle Band 2 begonnen hat.
Die Reihe hat mir bis dahin aber sehr gut gefallen. Mir gefallen die Figuren, die sehr lebensecht wirken, sofern das natürlich in einer Fantasywelt möglich ist. Aber sie sind sehr ausgereift und passen in diese Welt, die magisch aber auch düster ist und mit ebensolchen realen Konflikten kämpft, wie man sie aus unserer Welt kennt. Es gibt viele Probleme der Charaktere und Reiche die aufgegriffen werden und die sich wunderbar ineinanderfügen.
Die GEschichte entwickelt einen Sog, weil man den Charakteren folgen und ihre Entwicklung erleben will.
Beim zweiten Band muss ich aber auch ehrlich dazu sagen, dass ich unter diesen ganzen Beziehungen den Überblick verloren habe. Wer da wessen Vater oder Bruder oder eben nicht ist..... hab ich nicht mehr verstanden, da ich meist abends im Bett lese und vielleicht war ich da einfach nicht mehr so aufnahmefähig ![]()
Dennoch hab ich auch diesen zweiten Band sehr gerne gelesen. Zumal die Erzählweise der Chronik mich sehr an Patrick Rothfuss oder Richard Schwartz erinnert, was mir sehr gefällt, wenn es dann auch so gut umgesetzt ist wie hier. Es war vielleicht bis auf einige Ausnahmen ein wenig sehr dialoglastig, aber es hat sich für mich dennoch gut angefühlt beim Lesen und wurde nie zu langatmig.
Fazit: Seit Langem mal wieder eine für mich stimmige und richtig tolle Fantasywelt zum Versinken mit tollen, tiefgründigen Charakteren
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