Stéphanie Lapointe - Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte / L'année où mon père m'a forcée à le suivre au bout du bout du monde

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  • Wieder super unterhaltsam, turbulent und optisch genial aufbereitet



    Klappentext


    „Letztes Jahr hat mein Dad mich in die Provinz verschleppt, aber jetzt setzt er noch eins drauf. Er will nach Japan! JAPAN!


    Drei Gründe, warum Japan gar nicht geht: 1) Dort isst man nur Sushi und faltet Origami (glaube ich zumindest!)
    2) Meine beste Freundin Leonie ist 10.000 Kilometer entfernt 3) Henri ist nicht bei mir (mein Vielleicht-Freund?!)


    Aber kümmert das meinen Dad? NEIN! Damit ich nicht völlig im Selbstmitleid versinke, muss dringend ein neues Tagebuch her, dem ich die ganzen Vollkatastrophen anvertrauen kann. Denn sonst habe ich ja niemanden in Japan. Außer Sam – diesen total coolen und süßen Jungen …“



    Gestaltung


    Durch den schwarzen Hintergrund kommen all die bunten Blumen so richtig gut zur Geltung. Sie scheinen geradezu zu leuchten in ihren intensiven gelb, pink und weiß Tönen. Auch die anderen Skizzen von japanischen Sandalen und Papierschiffen strahlen auf dem Cover sehr schön. Deswegen gefällt mir dieses Cover noch etwas besser als das rosafarbene Cover des ersten Bandes. Die Gestaltung wirkt nicht mehr ganz so kindlich, sondern schon etwas jugendlicher.



    Meine Meinung


    Nach Fannys turbulentem ersten Tagebuch-Abenteuer, das mir großen Spaß gemacht hat, habe ich mir auch die Fortsetzung angesehen und dass es in dieser nach Japan geht, hat mich riesig gefreut, da ich das Land sehr faszinierend finde. In „Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte“ begleitet Fanny ihren Vater nach Japan, was für sie anfangs eine Totalkatastrophe ist. Immerhin ist dann nicht nur ihre beste Freundin kilometerweit weg, sondern auch Fannys Fast-Freund Henri. Auch in Japan vertraut sie sich ihrem Tagebuch an und dann ist da auch noch Sam…



    Zunächst muss ich auch wieder ganz begeistert von der wundervollen Aufmachung dieser Tagebuchgeschichte schwärmen. Die Seiten sind alle wunderschön illustriert und die Farben harmonieren auf jeder Seite perfekt miteinander. Es gibt sehr hübsche Skizzen, aufklappbare Pläne, herausnehmbare Briefe und wunderschönes Lettering, sodass das Lesen sehr interaktiv und erlebnisreich wird. Mir persönlich gefiel auch sehr, wie mit verschiedenen Schriften gearbeitet wurde, da so das Lesen gefühlsmäßig sehr abwechslungsreich wurde. Es ist wieder ein richtiges Abenteuer, Fannys Tagebuch zu lesen!



    Fanny erzählt ihrem Tagebuch all ihre Erlebnisse, Empfindungen und Gedanken. Dabei werden die Geschehnisse in dem Tagebuch so geschildert, dass sich für den Leser ein roter Faden bildet und man die Geschichte auch als eine solche empfindet, obwohl Fanny immer wieder ihre Kommentare hinzufügt. Gerade dadurch wird die Handlung auch ziemlich witzig, denn Fanny hat einen unvergleichlichen Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln und Lachen gebracht hat. Mir persönlich gefällt diese Erzählweise in Form des Tagebuches richtig gut, denn es ist einfach mal etwas ganz anderes, eine Geschichte so zu erfahren.



    Die Erlebnisse in diesem Band sind wieder sehr turbulent, ereignisreich und super unterhaltsam. In Fannys Leben wird es jedenfalls nicht ruhig und gediegen, sondern es geht die Post ab. Sie erlebt so allerlei und hält auch wieder mit ihren unterhaltsamen Gedanken und Sprüchen nicht zurück. Der Handlungsort hat mir persönlich auch sehr gut gefallen und ich fand es klasse, dass man auch in Fannys Tagebuch Elemente von Japan wiederfinden konnte: so konnte man hier und dort japanische Schriftzeichen entdecken, die dem Tagebuch die entsprechende Atmosphäre verliehen haben.



    Fazit


    In Fannys neustem Abenteuer geht es auf nach Japan! Dabei verfolgt man als Leser die Erlebnisse von Fanny wieder in ihrem charmanten, unterhaltsamen Tagebuch. Auch in „Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte“ gibt es wieder interaktive Extras, wunderschöne Skizzen und tolles Handlettering. Dieser Augenschmaus ist ein Genuss für die Seele, welcher ergänzt wird durch eine turbulente Geschichte mit Höhen, Tiefen und einer großen Menge Humor.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte


    2. Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Stéphanie Lapointe - Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte“ zu „Stéphanie Lapointe - Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte / L'année où mon père m'a forcée à le suivre au bout du bout du monde“ geändert.
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