Charles Williams - Heiß weht der Wind von Yukatan / Scorpion Reef / Gulf Coast Girl

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  • Der Autor (Quelle: Wikipedia): Charles Williams (* 13. August 1909 in San Angelo, Texas; † 7. April 1975 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. In den 1950er und 1960er Jahren war er einer der erfolgreichsten Autoren von Kriminalromanen. Viele seiner Werke wurden verfilmt, zum Beispiel von Marcel Ophüls (1963, Heißes Pflaster), Claude Sautet (1964, Schieß, solange du kannst), Orson Welles (1970, The Deep), François Truffaut (1983, Auf Liebe und Tod), Phillip Noyce (1989, Todesstille) und Dennis Hopper (1990, The Hot Spot – Spiel mit dem Feuer).


    Klappentext (Quelle: Heyne): Er war Taucher auf einem kleinen Bergungsschiff, irgendwo am Golf von Mexiko, und seine Schicksalsstunde schlag, als er dem Mädchen Sylvie begenete. Er wusste, dass sie ihn von Anfang an belog, aber er ließ sich um ihretwillen bedenkenlos in ein tollkühnes Spiel auf Tod und Leben ein, denn er las die Hilflosigkeit und Angst in ihren Augen. Und als er das weiße Segel seines Traumbootes setzte, um mit Sylvia eine Felsenklippe in den Gewässern vor Yukatan anzusteuern, wusste er nur allzu genau, dass er damit Kurst auf die Hölle nahm. Denn mit ihm gingen seine Mörder an Bord …
    Dies ist ein neuer Roman des Amerikaners CHARLES WILLIAMS. Seine früheren Bücher haben ihm den Ruf eines der fähigsten und erfolgreichsten Verfassers von spannungsgeladenen, geistreichen Abenteuer- und Kriminalromanen verschafft. Ehe 1951 sein erstes Buch erschien, verbrachte Charles Williams zehn Jahre auf See – als Funker auf Handelsschiffen und als gewöhnlicher Matrose. [...]


    Englische, französische, deutsche, italienische und dänische Ausgaben:

    • Die amerikanische Originalausgabe des Romans erschien 1955 als „Scorpion Reef“ bei Macmillan in New York (224 Seiten), wiederaufgelegt u.a. 2014 als Taschenbuch bei Mysterious Press in New York (168 Seiten). Der Roman wurde 1956 und 1959 auch unter dem Alternativtitel „Gulf Coast Girl“ bei Dell in New York veröffentlicht.
    • Die französische Übersetzung besorgte Henri Robillot. Sie erschien 1956 als „La mare aux diams“ als Band 334 der Serie „Série noire“ bei Gallimard in Paris (184 Seiten), wiederaufgelegt u.a. 1970, 1979 und 2005 ebenda.
    • Die deutsche Übersetzung besorgte Günther Hehemann. Sie erschien 1959 unter dem Titel „Heiß weht der Wind von Yukatan“ als deutsche Erstveröffentlichung als Heyne-Buch Nr. 1002 im Wilhelm Heyne Verlag in München (158 Seiten), wiederveröffentlicht u.a. 1961, 1966, 1972 als Heyne-Buch Nr. 1490, 1978 als Heyne-Buch Nr. 1812 und 1982 als Band 580 der Reihe "Blaue Krimis" in einem Dreifach-Band zusammen mit Romanen Romanen von Hugh Pentecost und Ellery Queen.
    • Die italienische Übersetzung besorgte Adriana Pellegrini. Sie erschien 1968 unter dem Titel „La scogliera degli scorpioni“ als Band 154 der Reihe „I libri pocket“ bei Longanesi in Milano (253 Seiten).
    • Die dänische Übersetzung besorgte Mogens Cohrt. Sie erschien 1975 unter dem Titel „Koralrevet“ im Verlag Lindhardt og Ringhof in Kopenhagen (222 Seiten), wiederveröffentlicht u.a. 2018 als E-Book bei Saga Egmont, Kopenhagen.

    Meine Einschätzung:
    Gut zu lesende Noir-Variante mit romantischem Einschlag und Hochsee-Segelei: Action, Abenteuer und Liebe, was will man mehr! Eine Frau, die einen Mann dazu bringt, Dinge zu tun, die er besser lassen sollte. :queen: Der noire Roman erzählt, was aus der Besatzung einer verlassen aufgefundenen Hochseejacht geworden ist … :pirat:


    Geheimtipp ist in diesem Fall wahrscheinlich nicht ganz treffend, ist Charles Williams doch einer der profiliertesten und seinerzeit erfolgreichsten US-Krimiautoren gewesen. Seine Romane waren auch Vorlage etlicher Verfilmungen. Nur ist er heute in Deutschland fast völlig vergessen. Man kann ja froh sein, wenn Krimileser die Namen Hammett und Chandler wenigstens mal gehört haben ... :-,

    Der Autor versteht es, mit Erwartungen zu spielen und mag es offensichtlich, Erkenntnisse spannungssteigernd herauszuzögern. Die Figurencharakterisierung ist ausgezeichnet und lebensecht ausgewogen zwischen gut, böse und den interessanten Zwischenstufen. Alles in allem: Gute Spannungslektüre von altem Schrot und Korn, wenn auch nicht überragend. :thumleft:

    Jiménez "Platero und ich" (49/415)


    Jahresbeste: Lorenzen (2021), Jansson (2020), Lieberman (2019), Ferris (2018), Cather (2017), Tomine (2016), Raymond (2015), Agee (2014), Kesey (2013), Nisbet & Ford (2012) :king:

    Gelesen: 170 (2021), 161 (2020), 127 (2019), 145 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
    Letzter Buchkauf: Mullen "Darktown" (12.11.)

  • Die amerikanische Originalausgabe des Romans erschien 1955 als „Scorpion Reef“ bei Macmillan in New York (224 Seiten), wiederaufgelegt u.a. 2014 als Taschenbuch bei Mysterious Press in New York (168 Seiten).

    Jiménez "Platero und ich" (49/415)


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  • Hier ein Link zum amerikanischen Amazon, wo man einen Blick auf das wunderbar anrüchige Cover der Dell-Ausgabe des Romans werfen kann, wo er ab 1956 ein paar Jährchen unter dem Alternativtitel "Gulf Coast Girl" vermarktet wurde.

    Jiménez "Platero und ich" (49/415)


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  • Die französische Übersetzung besorgte Henri Robillot. Sie erschien 1956 als „La mare aux diams“ als Band 334 der Serie „Série noire“ bei Gallimard in Paris (184 Seiten), wiederaufgelegt u.a. 1970, 1979 und 2005 ebenda.

    Jiménez "Platero und ich" (49/415)


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  • Hier der Link zum dänischen Internet-Buchhändler Saxo, wo man einen Blick auf das 2018er E-Book der dänischen Übersetzung "Koralrevet" werfen kann.

    Jiménez "Platero und ich" (49/415)


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