Harriet B. Gilmour - Saturday Night Fever - Nur Samstag Nacht / Saturday Night Fever

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  • Die Autorin (Q: Wikipedia): Die am 24. November 1939 in Brooklyn, NY, geborene Harriet B. Gilmour war eine Bestsellerautorin von Filmromanen sowie Büchern für Jugendliche und Kinder. Sie wuchs in Williamsburg bei ihrer Mutter auf. Im Teenageralter zog sie zu ihrem Vater nach Florida, wo sie das College besuchte, um danach zurück nach New York City zu ziehen. Ihr erster Job im Verlagswesen war bei E. P. Dutton. Ab 1964 arbeitete sie für Bantam Books als Texterin und Lektorin sowie im Marketing. Von ihr stammen Filmromane (etwa für Saturday Night Fever, Der elektrische Reiter, Die Augen der Laura Mars, Pretty in Pink und Eine verhängnisvolle Affäre) sowie Kinderbücher (zum Beispiel Muppets- und Fraggles-Bücher). Von 1992 bis 1995 arbeitete sie in der Buchsparte des US-Verlags Scholastic, um sich danach in Vollzeit dem Schreiben vor allem für Young Adults und Kinder zu widmen. Sie starb mit 69 Jahren am 21. Juni 2009 in Cornwallville, NY, an einer Lungenentzündung, verursacht durch Komplikationen einer Krebserkrankung.


    Klappentext (Q: Heyne): Er ist neunzehn und sexy. Er wohnt in Brooklyn, und er arbeitet in Brooklyn. Und am Samstagabend geht er tanzen. Dann ist er der König der Diskotheken. Er lernt Stephanie kennen. Sie ist zwanzig, schön und anders als alle Mädchen in Brooklyn – sie ist die beste Tänzerin, die Tony je gesehen hat. Wird sie seine Disko-Königin sein? Wird sie auch noch weitertanzen, wenn die Platte längst verklungen ist?


    Englischsprachige, deutsche, italienische und französische Ausgaben:

    • Die amerikanische Originalausgabe erschien 1977 unter dem Titel „Saturday Night Fever“ bei Bantam Books in New York bzw. Toronto und London. 182 Seiten mit Abbildungen.
    • Die deutsche Übersetzung besorgte Alfred Dunkel. Sie erschien als Heyne-Buch Nr. 5491 im Jahr 1978 unter dem Titel „Saturday Night Fever – Nur Samstag Nacht“ im Wilhelm Heyne Verlag, München. 176 Seiten ohne Abbildungen.
    • Eine italienische Übersetzung besorgte Maria Grazia Prestini. Sie erschien 1977 als „La febbre del sabato sera“ bei Longanesi in Milano.193 Seiten mit Abbildungen.
    • Eine französische Übersetzung besorgte Daniel Lemoine. Sie erschien 1978 als „La Fièvre du samedi soir“ bei O. Orban in Paris. 233 Seiten mit Abbildungen.

    Diese Novelization basiert auf dem Drehbuch von Norman Wexler, das wiederum auf einer Idee von Nik Cohn fußt, was die Grundlage des Kinofilms „Saturday Night Fever“ (1977) von John Badham war.

    Meine Einschätzung:

    Der Filmroman zu dem Tanzfilmerfolg von 1977 legt das Augenmerk eher auf das „dreckige“ Jugenddrama. :rambo: Ohne ständiges Getanze im Bild, Disco-Glitzer und John Travoltas Visage ist das eine erstaunlich gradlinige Geschichte über Jugendbanden, eine schwierige Sozialisation, Rassismus, Homophobie, Arbeitslosigkeit, Chancenlosigkeit und Lebensträume. Die Geschichte geht zwar nicht in die Tiefe, liest sich aber ganz vergnüglich. :-,

    Roberta Ann McAvoy "Raphael" (83/252)

    Tove Jansson "Eine drollige Gesellschaft" (54/194)


    Jahresbeste: Drury (2021), Jansson (2020), Lieberman (2019), Ferris (2018), Cather (2017), Tomine (2016), Raymond (2015), Agee (2014), Kesey (2013), Nisbet & Ford (2012) :king:

    Gelesen: 61 (2021), 161 (2020), 127 (2019), 145 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
    Letzter Buchkauf: Grady Hendrix "Paperbacks from Hell" (24.4.)

  • Hier eine Neuauflage des amerikanischen Originals, 1978 bei Corgi Childrens veröffentlicht.

    Roberta Ann McAvoy "Raphael" (83/252)

    Tove Jansson "Eine drollige Gesellschaft" (54/194)


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  • Das war der Schrecken unserer musikalischen Jugendjahre. Ich überlege aber, ob man das Cover nicht gegen die Maulwürfe draußen verwenden könnte?

    Als unschädliche Abschreckung, sozusagen.

    Aber das wäre wohl zu hart für die Tiere. :wink: :totlach:

  • Historix Und wenn ich an diese gleichgeschalteten Disco-Zöglinge denke, die in alten Fernsehberichten beim rudelweisen Disco-Unterricht in den Tanzschulen gezeigt werden, im Gleichschritt wie bei einer Massenhochzeit der Moon-Sekte, wird mir endgültig ganz flau! :-# :loool:


    Aber diesen Roman fand ich erstaunlich ansprechend, als ich mich vor einiger Zeit mal interessehalber durch einige Filmromane gelesen habe (also Romane, die nach Drehbüchern verfasst wurden). Da gibt es ja auch sone und solche! :wink:

    Roberta Ann McAvoy "Raphael" (83/252)

    Tove Jansson "Eine drollige Gesellschaft" (54/194)


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  • Und wenn ich an diese gleichgeschalteten Disco-Zöglinge denke, die in alten Fernsehberichten beim rudelweisen Disco-Unterricht in den Tanzschulen gezeigt werden, im Gleichschritt wie bei einer Massenhochzeit der Moon-Sekte, wird mir endgültig ganz flau! :-# :loool:

    ach kommt, ohne den Film und den darauf folgenden Hype in den Tanzschulen hätten wir heute nichts zu grinsen :mrgreen:

    viele Grüße vom Squirrel


    :study: Helen Keller - Teacher MLR

    :study: Amos Oz - Judas

    :study: Christoph Ransmayr - Die Schrecken des Eises und der Finsternis MLR


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