Welches Buch, das ihr gerade lest, bewertet ihr mit 3 oder weniger Sternen?

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  • Oh, macht mir keine Angst. Die Stadt subt bei mir ziemlich weit oben, seitdem es hier mehrfach so gelobt wurde.

    Das möchte ich auf gar keinen Fall. Vielleicht magst du das Buch ja auch :friends: Ich las schon einige gute Rezensionen dazu. Meins war es leider nicht. Wie gesagt, Brandhorst und ich sind nicht immer einig... :wink: Ich würde mich sehr freuen, wenn du berichtest. Wäre spannend zu erfahren, wie es bei dir letztendlich angekommen ist.

    Auch hier befürchte ich nun für mein Leseerlebnis nichts Gutes. 8-[ Ich habe erst Band 1 gelesen, der für mich allerdings auch zu den schwächsten Büchern von Poznanski zählte, und es scheint ja nicht besser zu werden. Schade!

    Da bin ich mir fast sicher, dass es nicht so gut sein wird. Tut mir leid. O:-) Wenn du schon das 1. Band der Reihe schwach fandest, dann kann ich dich nicht aufmuntern... :friends: Denn die folgenden Bücher der Reihe werden schlechter.

    2022: Bücher: 95/Seiten: 41 508
    2021: Bücher: 205/Seiten: 93 417
    ------------------------------

    „Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz“

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Apitz, Bruno - Nackt unter Wölfen

  • Oh, macht mir keine Angst. Die Stadt subt bei mir ziemlich weit oben, seitdem es hier mehrfach so gelobt wurde.

    Das möchte ich auf gar keinen Fall. Vielleicht magst du das Buch ja auch :friends: Ich las schon einige gute Rezensionen dazu. Meins war es leider nicht. Wie gesagt, Brandhorst und ich sind nicht immer einig... :wink: Ich würde mich sehr freuen, wenn du berichtest. Wäre spannend zu erfahren, wie es bei dir letztendlich angekommen ist.

    Auch hier befürchte ich nun für mein Leseerlebnis nichts Gutes. 8-[ Ich habe erst Band 1 gelesen, der für mich allerdings auch zu den schwächsten Büchern von Poznanski zählte, und es scheint ja nicht besser zu werden. Schade!

    Da bin ich mir fast sicher, dass es nicht so gut sein wird. Tut mir leid. O:-) Wenn du schon das 1. Band der Reihe schwach fandest, dann kann ich dich nicht aufmuntern... :friends: Denn die folgenden Bücher der Reihe werden schlechter.

    Okay, ich werde berichten. :friends: Wird auch mein erstes Buch von Brandhorst sein, deshalb bin ich gespannt.


    Die Vanitas Reihe werde ich dann weiter nach hinten schieben. Habe noch andere Bücher von Poznanski, die ich nicht gelesen habe. Ich hätte lieber noch mehr Teile von Kaspary&Wenninger gehabt. :-,

  • Der dritte Band der Buchland-Reihe ist ein Zumutung: kein erkennbarer roter Faden, eine Protagonistin, die nicht weiß, was sie will, und zielsicher immer genau das Falsche tut, oder herumjammert, weil alles so furchtbar ist. Durchsetzt ist das Ganze mit religiösem Gedankengut, das mich durch die Art, wie es mir untergejubelt wird, ärgert. Eine Fortsetzung, auf die ich gerne verzichtet hätte.

    Verführung Volljähriger zum Bücherkauf sollte nicht unter 5 Jahren Stadtbibliotheksmitgliedschaft bestraft werden!

  • Ich weiß nicht, ob du "Äon" von ihm gelesen hast, aber mir hat das Buch damals sehr gut gefallen. "Die Stadt" und "Das Artefakt" hingegen nicht.

    "Äon" kenne ich nicht, aber ich hab zwei Bücher von ihm gelesen und beide mit einem Stern bewertet. Mir reicht es erstmal mit ihm. Ich hab noch eines von ihm auf dem Sub, das werd ich wohl erst lesen wenn es keine Bücher mehr zu kaufen, stehlen, leihen der sonst was gibt.

    Der Autor ist für mich einfach unterirdisch schlecht!

    Sub: 269


    gelesen:
    2021: 133 Bücher / 78 Perry Rhodan Heftromane

    2022: 105 Bücher / 19 Perry Rhodan Heftroman


    "Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht." - Abraham Lincoln -

  • das werd ich wohl erst lesen wenn es keine Bücher mehr zu kaufen, stehlen, leihen der sonst was gibt

    :totlach:

    "Outside of a dog, a book is man's best friend. Inside of a dog, it is too dark to read."
    - Groucho Marx

  • Ich hab noch eines von ihm auf dem Sub, das werd ich wohl erst lesen wenn es keine Bücher mehr zu kaufen, stehlen, leihen der sonst was gibt.

    :totlach: Kann ich gut verstehen. Ich habe ein paar solche Kandidaten. Im jugendlichen Leichtsinn einige s.g. Frauenromane gekauft, und nun mit über fünfzig keine Lust mehr darauf, aber weggeben ist im Moment auch keine Option... :-,

    2022: Bücher: 95/Seiten: 41 508
    2021: Bücher: 205/Seiten: 93 417
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  • Im jugendlichen Leichtsinn

    So ging es mir ja mit Brandhorst. Bei Arvelle gab es einen Dreierpack seiner Bücher sehr günstig. Da ich vorher noch nichts von ihm gelesen hatte und ich es aber wollte, hab ich Depp gleich drei Bücher gekauft. Hinterher ist man schlauer. :lol:

    Sub: 269


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  • Im jugendlichen Leichtsinn

    So ging es mir ja mit Brandhorst. Bei Arvelle gab es einen Dreierpack seiner Bücher sehr günstig. Da ich vorher noch nichts von ihm gelesen hatte und ich es aber wollte, hab ich Depp gleich drei Bücher gekauft. Hinterher ist man schlauer. :lol:

    Ich habe mir mal erlaubt in deinem virtuellen Bücherregal nachzuschauen und würde spontan sagen, dass du da drei "falsche Bücher" erwischt hast. :wink: Mit deinem dritten, "Omni" wenn ich mich nicht verguckt habe, wirst du wahrscheinlich auch nicht glücklicher werden. Das war zumindest für meinen Geschmack eines seiner schwächeren Bücher. Jetzt weißt du, warum die drei so günstig waren. :wink:

    Dabei hat Brandhorst auch ganz hervorragende Bücher geschrieben. Vor allem die erste Kantaki-Trilogie (Diamant / Der Metamorph / Der Zeitkrieg) kann ich empfehlen. Aber auch Bücher wie "Kinder der Ewigkeit" oder "Der letzte Regent" haben mir gut gefallen.

    Ist natürlich immer auch Geschmacksache, aber manchmal muss man auch einfach etwas Glück haben und die richtigen Bücher erwischen. :wink:

  • Ist natürlich immer auch Geschmacksache, aber manchmal muss man auch einfach etwas Glück haben und die richtigen Bücher erwischen

    "Omni" hab ich auch angefangen und nach 100 Seiten abgebrochen weil nicht passiert ist, nur bla bla bla.

    Sei mir nicht böse, aber der Autor ist nichts für mich. Es gibt für mich auch nicht nur einen Kritikpunkt an seinen Geschichten, sondern sehr viele.

    Und da ich noch viele andere Autoren kenne, die mich noch nie enttäuscht haben, lese ich lieber deren Bücher.

    Irgendwann mal, wenn ich genug Abstand habe, nehme ich vielleicht mal wieder ein Buch von Brandhort in die Hand. Dann greife ich auch gerne auf deine Empfehlungen zurück.

    Sub: 269


    gelesen:
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    2022: 105 Bücher / 19 Perry Rhodan Heftroman


    "Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht." - Abraham Lincoln -

  • Große Erwartungen, auf die eine Enttäuschung folgte.

    Für dieses mittelprächtiges Vergnügen gibt es von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne.


    Das Thema des Romans von Anselm Oelze klang vielversprechend. Es sollte doch das Leben des Naturforschers Alfred Russel Wallace dem Leser näherbringen. Als Zeitgenosse von Charles Darwin arbeitete er an der Erforschung der Arten. Im Buch werden zahlreich seine Reisen und die Suche nach verschiedenen Tierarten beleuchtet. Hier sei gesagt, wer die Beschreibungen der Natur mag, würde vermutlich auf seine Kosten kommen.


    Auf Reisen verfasste Wallace seine Einsichten in Bezug auf die Entwicklung der Arten und sendete diesen Brief an Charles Darwin, der kurze Zeit darauf seine Erkenntnisse zu der Evolutionstheorie veröffentlichte.


    So weit, so gut: Der Roman hätte unglaublich spannend werden können. Doch ich empfand es nicht so, ich finde, dass der Roman misslungen ist. Der sperrige Erzählstil fern von Emotionen und nennenswerten Höhepunkten hat mir nicht zugesagt. Unheimlich gestört hat mich auch, dass die Charaktere des Romans eindeutig blass blieben. Der Autor nennt den Naturforscher Wallace nicht einmal beim Namen: Der bleibt im Laufe der Geschichte - "der bärtige Engländer". Kleinigkeit, doch es hat mir nicht gefallen und ließ auch die Hauptfigur des Romans mir nicht näher kommen. So schuf der Autor im Verlauf des Romans immer eine gewisse Distanz zu den Protagonisten und der Handlung. Den Grund dafür war für mich nicht ersichtlich.


    Ich bin von dem Roman enttäuscht, und blieb mit dem Gefühl zurück, dass man aus der Thematik viel mehr machen könnte.

    2022: Bücher: 95/Seiten: 41 508
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  • Und wieder ein Buch für diesen Thread: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Sterne.

    Der Roman beginnt durchaus spannend. Es wird eine Welt der Zukunft vorgestellt, in der kein Platz mehr für die Menschen gibt. Der letzte Mensch, ein alter Mann, ist auf der Straße erschossen worden, und nun bewohnen und regieren die unterschiedlichsten Roboter-Arten und KI´s die Welt. Rückblickend wird darüber berichtet, wie es zu diesem Zustand kam. Alles gut und schön.... Man sollte meinen, es würde sehr interessant werden.

    Wurde es aber nicht. [-( Mich hat die Geschichte nicht begeistern können. Die Erzählart des Autors ist einfach nur leblos und langweilig. Ich konnte mich als Leser weder in diese Welt versetzen, noch Interesse an den Protagonisten fühlen. Von der Thematik her, habe ich eine spannende Dystopie erwartet, bin enttäuscht. Der Roman war leider, nichts für mich.

    2022: Bücher: 95/Seiten: 41 508
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  • Mich hat die Geschichte nicht begeistern können. Die Erzählart des Autors ist einfach nur leblos und langweilig. Ich konnte mich als Leser weder in diese Welt versetzen, noch Interesse an den Protagonisten fühlen.

    Du beschreibst hier die Geschichte mit wenigen Worten besser als ich es je könnte.

    So sehe ich das auch, eine große Enttäuschung.

    Sub: 269


    gelesen:
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    "Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht." - Abraham Lincoln -

  • Schade, auch den Roman von Juli Zeh, die ich schätze, hat mir nur mittelmäßig gefallen.

    Von der Idee her ist der Roman großartig. :thumleft:

    Die Zukunftsvision, die Juli Zeh in ihrem Roman entwickelt, ist für mich erschreckend, und dennoch kann ich es mir gut vorstellen, dass es wahr werden könnte. :shock:

    Die Gesundheit des Individuums, die Art zu leben und mit eigenem Körper umzugehen, die Partnerwahl unterliegen strengen Regeln des totalitären Staates. Das System wird Methode genannt, und stellt eine Gesundheitsdiktatur vor. Die Menschen bekommen einen Chip implantiert, um die Kontrollen des Einzelnen besser zu gewährleisten.


    Leider fand ich, dass der Autorin lediglich der Anfang gut gelungen ist. Im Laufe der Geschichte wurden die Charaktere eindimensionaler, die Ansichten und Gedanken wiederholten sich unzählige Male, sodass ich als Leser das Gefühl hatte, dass Juli Zeh nichts mehr zu dem Thema einfällt. Das ganze Konzept war zu simpel für so ein umfassendes Thema. Auch die Sprache des Romans fand ich zu einfach. Für mich hat diese Geschichte nur bedingt funktioniert.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne.

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    Apitz, Bruno - Nackt unter Wölfen

  • Du beschreibst hier die Geschichte mit wenigen Worten besser als ich es je könnte.

    So sehe ich das auch, eine große Enttäuschung.

    Herzlichen Dank, Sinas. :friends: Ich habe mir dann die Bewertungen genauer angesehen, und sah, dass du diese Story auch nicht mochtest. Ja, für mich hat es auch nicht funktioniert. Wir stimmen häufig überein in der Bewertungen.


    Och schade Emili mir hatte es sehr gefallen. Sieht man ja schon daran, dass ich es gleich zweimal mit 5 Sternen bewertet hab :loool: Wie auch immer das passiert ist ...

    Vielen Dank, Cardamomma. :friends: Mir wäre es auch lieber, wenn ich den Roman gern gelesen hätte. Ich mag es nicht, wenn mich die Bücher nicht so packen können. O:-) Weißt du, ich habe noch später nachgedacht, warum es für mich nicht funktionierte... und bin zu keinem stimmigen Ergebnis gekommen. Eigentlich hätte es spannend sein sollen... :-k

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  • Von mir gab's knappe drei Sterne.


    Im Rezi-Thread habe ich u.a. Folgendes geschrieben:

    Pötzsch hat viele unrealistische Szenen eingefügt, die die Figuren wohl einfach von Punkt A im Roman nach Punkt B bringen sollten. Dabei ging es oft sehr abenteuerlich zu. Auch wenn die Menschen zu diesem Zeitpunkt noch sehr abergläubisch waren, so ganz blöd waren sie sicherlich auch nicht. Ob sie es wohl sofort für bare Münze genommen hätten, wenn der Schatten eines Erzengels erscheint und Faust diesen als Bauchredner sprechen ließ? Dann wird ständig diese Laterne mit den Täuschungsmanövern überallhin mit rumgeschleppt und natürlich zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt, was auch immer klappt :ergeben: :lol: . "Trash" und "Räuberpistole" kam mir da nicht nur einmal in den Sinn, vor allem auch wenn immer wieder versucht wird, Mystery- und Fantasy-Andeutungen zu machen. Der Showdown war dann auch noch an den Haaren herbeigezogen und so richtig kitschig wird es zuletzt ebenfalls. Eine 1:1-Umsetzung wäre doch so richtig was für eine Low Budget-Netflix-Serie, die dann umgehend nach Staffel 1 wieder abgesetzt wird. :mrgreen:

  • Ich habe mir dann die Bewertungen genauer angesehen, und sah, dass du diese Story auch nicht mochtest

    Was mich besonders gestört hat, war die Vermenschlichung der Roboter. Ständig hatten sie Gefühlsregungen oder unterschiedliche Stimmungen. Auch gibt es scheinbar männliche und weiblicher Roboter. Wie das definiert wird, wird auch nicht geklärt. Hallo? Wir reden hier von Maschinen, Herr Autor.

    Auch die ewig dauernden, langweiligen Kämpfe ab der Mitte fand ich nur noch öde.

    Aber die Idee ist gar nicht mal schlecht gewesen, nur die Umsetzung hat mir halt nicht gefallen.

    Sub: 269


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  • Was mich besonders gestört hat, war die Vermenschlichung der Roboter. Ständig hatten sie Gefühlsregungen oder unterschiedliche Stimmungen. Auch gibt es scheinbar männliche und weiblicher Roboter. Wie das definiert wird, wird auch nicht geklärt. Hallo? Wir reden hier von Maschinen, Herr Autor.

    Ja, das war auch bei mir so ein Punkt, wo ich mich ständig gefragt habe, wie geht denn das bitte. :-k Irgendwie war das Ganze nicht ganz durchdacht, obwohl, wie du schon sagtest, die Idee war prima.

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  • Was mich besonders gestört hat, war die Vermenschlichung der Roboter. Ständig hatten sie Gefühlsregungen oder unterschiedliche Stimmungen. Auch gibt es scheinbar männliche und weiblicher Roboter. Wie das definiert wird, wird auch nicht geklärt. Hallo? Wir reden hier von Maschinen, Herr Autor.

    Ja, das war auch bei mir so ein Punkt, wo ich mich ständig gefragt habe, wie geht denn das bitte. :-k Irgendwie war das Ganze nicht ganz durchdacht, obwohl, wie du schoh mochtedien sagtest, die Idee war prima.

    Aber es ging doch auch eben auch darum inwiefern die Programmierung bei den künstlichen Intelligenzen dauerhafte Prägungen hinterlässt bzw. inwieweit diese überschreibbar sind.

    Das finde ich jedenfalls hochspannend und es war doch auch ein Kernthema des Buches. Insofern verstehe ich diese Kritik nun nicht.

    Es ist aber am Ende des Tages auch nur ein Spassbuch mit ein bißchen Weltanschauung gemixt. Er hat das KI-Thema da nicht in aller Tiefe ausgelotet, was ich aber auch nicht erwartet hatte.

  • Aber es ging doch auch eben auch darum inwiefern die Programmierung bei den künstlichen Intelligenzen dauerhafte Prägungen hinterlässt bzw. inwieweit diese überschreibbar sind.

    Das finde ich jedenfalls hochspannend und es war doch auch ein Kernthema des Buches. Insofern verstehe ich diese Kritik nun nicht.

    Ich weiß es vielleicht nicht besser zu erklären, gut möglich, :-k aber ich meine, die unterschiedlichen Typen von Robotern waren ja nicht mit allumfassender oder leistungsstarken KI ausgestattet. Die waren nur auf einen bestimmten Bereich des Lebens programmiert. Und da wundert es mich, wenn die zu Gefühlen oder komplexen Überlegungen und Handlungen fähig sind.


    Bei "Klara und die Sonne" von Ishiguro war es genauso. Allerdings hatte die KI in dem Roman doch bessere Voraussetzungen, um eine Persönlichkeit zu entwickeln. Lohnenswerte Lektüre, wie ich finde.


    Das Thema KI ist auch für mich unschlagbar. Lese ich alles an Romanen, was ich in die Finger bekomme. :) Denn es interessiert mich, wie weit es gehen kann, mit der Vermenschlichung.

    Aber dieser Roman war definitiv für mich nicht der beste seiner Art.

    Ich freue mich, dass du dein Vergnügen hattest. Es ist immer schön, wenn man mit Freuden ein Buch gelesen hat :friends: Bei mir war es leider nicht so.

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