Christian Wagnon - Tod einer Autorin

  • Nadia Sheen die gerade ihr erstes Buch herausgebracht hat wird erschlagen aufgefunden . Kommisar Jan Giesel lässt ihren Bruder Hendrik verhaften . Der bestreitet allerdings die Tat und verstrickt sich in einem Gewirr aus Lügen . Aber da gibt es noch ein verschollenes Tagebuch und eine verschwunde Handtasche ...


    Die Protagonisten sind ansprechend und glaubhaft dargestellt . Gleichzeitig ist der Schreibstil ruhig , flüssig und gut zu lesen . Die Kapitel sind kürzer gehalten so dass die Spannung aufrecht erhalten bleibt . Im Laufe des Buches erhöht sie sich stetig .


    Fazit: Im Mittelpunkt dieses Krimis steht Kommissar Giesel mit seinen Ermittlungen und den Vernehmungen . Von mir eher ruhig eingeschätzt wird er dann doch ab und zu nervös weil er mit seinen Recherchen nicht so ganz vorwärts kommt . Der Leser*in taucht mit dieser Geschichte in die Welt des Buches ein . Da gibt es Intrigen , Gerüchte , Neid und noch einiges mehr . Es wird aus Sicht der verschiedenen Charakteren erzählt der Autor beschreibt sie dabei sehr genau . Zudem hat er einige davon komplex angelegt , so dass ich bis kurz vor Schluss nicht wusste wer Nadia auf dem Gewissen hat . Ab ca . der Mitte des Buches nimmt dann die Story kontinuierlich an Fahrt auf . Ich finde dass dieser Krimi direkt aus dem Leben gegriffen ist , er ist wirklichkeitsnah geschrieben . Das berufliche und private Leben Giesel's wird gut miteinander verknüpft . Wer ruhige Krimis mag und sich zudem für Bücher und was damit zusammenhängt interessiert , für diejenigen ist meiner Meinung nach dieses Buch bestimmt interessant zu lesen .

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: