Jane Harper - Zu Staub / The Lost Man

  • Kurzmeinung

    Chattys Buecherblog
    Alles klingt sehr zeitgemäß und authentisch, so dass man sich während des Lesens richtig fallen lassen kann.
  • Kurzmeinung

    Petra Lustig
    Ziemlich langweilig. Und das Ende war auch so: meeeh

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  • Inhaltsangabe lt. Klappentext:


    Zwei Brüder treffen sich am Zaun, der ihre Farmen voneinander trennt. Tief im Outback sind sie einander die einzigen Nachbarn. Ihre Häuser liegen vier Stunden Autofahrt voneinander entfernt. Cam, der dritte Bruder, der die Familienranch verwaltete, liegt tot zu ihren Füßen. Er ist allein in der Hitze gestorben. Die beiden Männer bringen ihren Bruder heim auf die Ranch. Aber in der tiefen Trauer wächst das Misstrauen. Was, wenn Cam keines natürlichen Todes gestorben ist? Was, wenn Isolation und Einsamkeit hier im Nirgendwo die Menschen verändern - zum Bösen?



    Eine tolle Story mit sehr interessanter Kulisse

    Handlungsort dieses Buch ist das Outback Australiens. Unendliche Weiten, die sich bis zum Horizont erstrecken sind, Dürre und Weitläufigkeit, zeichnen die Landschaft aus. Inmitten dieser kargen, weitläufigen Landschaft sind Farmen und in einer Entfernung ein Dorf. Und genau in diese Szene entführt die Autorin JANE HARPER ihre Leser. Man spürt die Einöde, die Hitze, den Staub schon beim Lesen. Man spürt aber auch die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Was also, wenn jemand einen Fehler begeht? Dann hat man plötzlich die gesamte Gemeinschaft gegen sich. Auch dieses zeigt die Autorin sehr deutlich auf. Ich würde dieses Buch zwar nicht unbedingt in die Sparte Thriller einordnen, aber dennoch hat dieser Roman einige Spannungsmomente, die die Story so richtig in Fahrt bringen. Alles klingt sehr zeitgemäß und authentisch, so dass man sich während des Lesens richtig fallen lassen kann.

    1. Zu Staub

      (Ø)

      Verlag: Rowohlt Taschenbuch


  • Mario

    Hat den Titel des Themas von „Jane Harper - Zu Staub“ zu „Jane Harper - Zu Staub / The Lost Man“ geändert.
  • Kurz vor Weihnachten, in der Gluthitze des Outbacks von Queensland: die Brüder Nathan und Bub stehen fassungslos neben der Leiche ihres Bruders Cameron, der am „Stockman‘s Grave“, einem alten Grabmal mitten im Nirgendwo, offenbar elend verdurstet ist. Kaum zu glauben, dass dem erfahrenen Farmer, der im Outback aufgewachsen ist und um die Gefahren weiß, so etwas passieren konnte. Warum hatte er nichts zu trinken bei sich, und warum hat er sich so weit von seinem Auto entfernt, dass er den Weg zurück nicht mehr geschafft hat?


    Die ganze Familie ist aufgewühlt, untereinander schwelt das Misstrauen, alte Konflikte und andere Gespenster aus der Vergangenheit drängen an die Oberfläche, und die Frage, ob man die restlichen Familienmitglieder jemals wirklich gekannt hat, lässt sich nur schwer ignorieren.


    Die für Europäer beinahe unvorstellbare Weite und das unwirtliche Klima des Outbacks bilden eine faszinierende Kulisse für diesen Krimi der leiseren Töne. Zwar leb(t)en die drei Brüder auf benachbarten Farmen, doch zwischen ihnen liegen mehrere Stunden einsame Fahrzeit durch die menschenleere Gegend, was auch heißt, dass Rettungskräfte oder Polizei stundenlang brauchen, bis sie vor Ort ankommen. Für Cameron Bright war es jedoch sowieso zu spät, als seine Leiche entdeckt wurde.


    Was genau sich am Stockman‘s Grave zugetragen hat und was dazu geführt hat, gibt den Leser*innen genauso Rätsel auf wie den Protagonisten. Jane Harper lockt geschickt immer wieder auf falsche Fährten und fängt die Dynamik innerhalb der Familie großartig ein, die so weit entfernt von der nächsten Siedlung mehr oder weniger auf sich selbst gestellt ist, was die Reibungen zwischen einzelnen Mitgliedern noch verstärkt.


    Für Fans von viel Action mit Blut und Gedärmen ist dieser Psychokrimi wahrscheinlich weniger geeignet, aber mir hat gerade diese ruhige Erzählweise, die ihre Spannung eher aus dem Zwischenmenschlichen und Psychologischen bezieht, sehr gut gefallen, und der ungewöhnliche Schauplatz tat noch sein Übriges dazu.

  • :huhu:


    Mir gefällt das Buch auch sehr gut bis jetzt, bin in der Mitte ungefähr.


    Dazu hätte ich eine Frage an Euch, die es gelesen habt :


    Mir ist bisher noch kein Aaron Falck über den Weg gelaufen - kommt das noch ?


    Oder ist es definitiv nicht Band 3 dieser Serie ?

    ☆¸.•*¨*•☆ ☆¸.•*¨*•☆ La vie est belle ☆¸.•*¨*•☆☆¸.•*¨*•☆

  • Ich finde, der Band ist alleinstehend, weil der Ort der Tat keinen eigenen Ermittler hat und eine Vertretung geschickt wird, die aber nicht Aaron Falck ist. Wenn ich mich recht erinnere ...

    :study:--

    :musik: -- Bardugo - Rule of Wolves (2.)


    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.!" E. L. Doctorow

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