Sarah Saxx - Speed Me Up

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  • Mutig, sportlich, risikobereit und schnell wie der Teufel. Typisch Mann… FALSCH! Denn Brooke ist eine wunderschöne, sexy junge Frau und hat dazu Feuer unter dem Hintern. Als einzige Frau in der männerdominierten Welt von Supercross saust Brooke unerschrocken durchs Stadium und genießt es, wenn Staub und Dreck ihr um die Ohren fliegen. Sie lebt ihren Traum und zwar mit jeder Faser ihres Körpers. Selbstbewusst und schlagfertig behauptet sie sich so gegen jeden noch so dummen Spruch.


    Brooke hat vor nicht Angst… es sei denn sie steht in Form ihres besten Freundes Matt vor ihr.


    Dann weicht ihr Durchsetzungsvermögen der Unsicherheit. Nicht mehr das Adrenalin, sondern Schmetterlinge pulsieren durch ihren Körper.


    Doch Brooke und die Liebe, das passt einfach nicht zusammen. Sie möchte weder ihre Freundschaft zu Matt, noch ihr Herz riskieren.


    Aber nie hätte sie gedacht, dass dies erst recht zu einem gebrochenen Herzen führen könnte. Und dass sie damit nicht allein ist…



    Die Geschichte reißt einen von Anfang an mit. In jedem Kapitel wechselt die Perspektive zwischen Brooke und Matt und man lernt beide kenne und lieben. Doch tatsächlich tummeln sich meine Lieblingsfiguren der Geschichte unter den zahlreichen Nebencharakteren. Und bei denen kann ich mich nicht einmal entscheiden, wen ich denn nun am liebsten habe. Die Vielzahl an Figuren führt zu tollen Nebensträngen, die die Haupthandlung perfekt ergänzen. Am liebsten hätte ich zu jeder einzelnen Figur ihre ganze Geschichte gelesen. Deshalb freue ich mich natürlich auch schon riesig auf den zweiten Band der Reihe.


    Allerdings: auch wenn ich die Nebenfiguren so sehr liebte, muss ich gestehen, dass ich etwas Probleme hatte, völlig warm mit Brooke und Matt zu werden. Also eigentlich hatten sie schnell einen Platz in meinem Herzen, dann aber fühlte ich mich irgendwie distanziert von ihnen.


    Ähnlich verhielt es sich auch mit meiner Begeisterung für die Geschichte. Manche Szenen machten es mir unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Dann wieder zogen sich Seiten völlig in die Länge.



    Begeistern konnte ich mich dagegen rasend schnell für die Thematik, oder vielmehr für die Thematiken. Es geht nicht nur um Liebe oder Sport, sondern auch um Familie, Freundschaft, Mut, Träume, Vertrauen und so könnte ich noch ewig weiter machen. Die Autorin schafft es mit viel Geschick alle Themen liebevoll zu einer runden Geschichte zusammenzufügen.


    Und eines möchte ich noch betonen: Wohl kaum ein Leser wird sich schon super mit Motorsport auskennen (nun gut, wenn man es doch tut, ist wohl klar, dass man nicht um das Buch herum kommt), aber das ist auch nicht nötig. Sarah Saxx, oder besser gesagt Brooke und Matt, erklären einem die Grundlagen des Sports sehr interessant und unterhaltsam und man kann nicht anders, als mit ihnen mitzufiebern. Und so war ich unerwartet völlig begeistert von den Wettkamp-Szenen und hätte am liebsten noch viel mehr davon gelesen.


    Man sieht also, ich fand viele Stärken, aber auch manch Schwäche an dem Buch, was mich schließlich dazu brachte, mir den Kopf über die richtige Bewertung zu zerbrechen.



    Aber letztendlich habe ich eine Entscheidung gefällt, also auf geht’s zu meinem Fazit:


    Während ich persönlich nicht vollkommen begeistert von dem Roman war, bin ich mir absolut sicher, dass viele Leser das anders sehen, weil es einfach vom jeweiligen Empfinde des Lesers abhängt.


    Und so habe ich mich entschlossen dem Buch empfehlenswerte 4 Sterne zu geben. Die Botschaft der Geschichte ist großartig und auch die Charaktere überaus liebenswert. Von möglichen Längen sollte man sich nicht abschrecken lassen, dann belohnt einen „Speed me up“ mit viel Spannung und Knistern. Es ist unbestritten eine Erfahrung und Bereicherung, diese Geschichte zu lesen und definitiv keine Story, die so schon dagewesene ist.

  • "Speed Me Up" hat mich tatsächlich ein wenig enttäuscht. Das Cover und der Klappentext fand ich sehr vielversprechend. Die Story an sich empfand ich dann als eintönig und sehr kitschig. Brooke Ferguson ist eine talentierte Supercross-Fahrerin. Sie ist sehr ehrgeizig und eine der wenigen Frauen die im Supercross erfolgreich sind. Sie und ihr bester Freund haben sich aus den Augen verloren. Zum Start der neuen Supercross-Saison taucht Matt wieder auf der Bildfläche auf und unterstützt seine beste Freundin so gut es geht. Dabei prickelt es zwischen den beiden. Innerhalb des Romanes wird erkennbar, dass beide Gefühle füreinander haben.

    Die Sicht der beiden Hauptcharaktere wechseln immer wieder ab. Sodass man beide Sichtweisen und Gefühle nachvollziehen kann.

    Den Anfang startet ganz gut, ab dem Mittelteil wird es leider etwas zäh. Die Denkweise von Brooke fand ich dann doch abstrakt und sehr kindisch. Ich habe mir mehr erwartet.

  • Rezension: „Speed me up“ von Sarah Saxx


    Autor/in: Sarah Saxx

    Titel: Speed me up

    Reihe/Band: Supercross Love, Band 1

    Genre: New Adult

    Erschienen: März 2021

    ISBN: 978-3-95761-197-0


    Transparenz

    Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Verlag über Vorablesen zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


    Klappentext

    Die 22-jährige Brooke Ferguson ist Supercross-Fahrerin und als eine der wenigen Frauen in diesem Sport äußerst erfolgreich. Als sie während eines Rennens auf Matthew Carr trifft, ihren besten Freund aus Kindertagen, knistert es gewaltig zwischen den beiden. Doch der Gedanke an eine Beziehung macht Brooke nervös, und statt Matt in ihr Leben zu lassen, stößt sie ihn von sich und verletzt ihn damit zutiefst. Als ein paar Monate später ein verleumderischer Artikel über Brooke erscheint, gib es nur einen, der ihr helfen kann: Matt. Kann Brooke ihre Angst überwinden und sich der Liebe öffnen?


    Buch-/Reihentitel und Coverdesign

    Das Cover ist nahezu durchgängig in hellblau gehalten und wirkt ein bisschen ‚pfützenartig‘, wie ein Wasserfarben-Auftrag. Während der Titel mittig das Cover ziert, wurde die Autorenangabe am oberen Rand und die Verlagsangabe am unteren Rand platziert. Über bzw. unter den letzteren genannten Angaben zieren dezente herausgeprägte Reifenspuren in weiß das Cover. Ich finde das echt cool gemacht, denn es macht schonmal richtig Lust auf die Geschichte und passt auch sehr gut zum Thema „Supercross“.

    „Speed me up“ als Titel lässt schon auf richtig gutes Feuer unterm Hintern hoffen. Von der Bedeutung her kann man es wohl mit „beschleunigen“ gleichsetzen und ich frage mich, ob es dabei um ein ganz spezielles Ziel geht oder rein um das Gas geben während einer Fahrt mit dem Bike. Ich lasse mich auf jeden Fall überraschen.


    Charaktere

    Brooke Ferguson ist 22 Jahre alt und lebt schon seit frühester Kindheit für den Sport. Sie ist die einzige Frau unter einer Horde von Männern, die es geschafft hat, an der Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen. Bei all ihrem Training der letzten Jahre hat sie kaum Freunde außer ihrem Team, ihrer Crew. Der Kontakt zu ihrem besten Freund ist mit den Jahren immer schwächer geworden und auch zu ihren Eltern pflegt sie nicht das beste Verhältnis. Wenn man Brooke näher kennenlernt, kann man schnell feststellen, dass sie eine starke und toughe junge Frau ist, die hier und da allerdings auch mal etwas kindischeres Verhalten an den Tag legt.

    Matthew Carr ist großer Sportfan und studiert Journalismus in Bakersfield, mit dem Ziel später mal bei einem Sportsender zu arbeiten. Matt lebt mit seinem besten Freund Ty zusammen in einer kleinen WG. Zu seinen Eltern hat er sein sehr gutes Verhältnis, denn trotz der Entfernung zueinander telefonieren sie regelmäßig. Er ist der typisch nett Junge von nebenan. Immer für seine Freunde da und absolut loyal.


    Schreibstil und Handlung

    Der Schreibstil von Sarah Saxx war wie gewohnt sehr locker, leicht und flüssig. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge und luden mit interessanten Überschriften immer gut zum Weiterlesen ein. Zusätzlich ist auch immer kenntlich gemacht worden, wie bei einem typischen Perspektivenwechsel, aus welcher Sichtweise das aktuelle Kapitel gerade in der ersten Person geschildert wird. Außerdem hatte ich wieder sehr viel Freude an dem bunten Mix aus witzigen, tiefgründigen und auch ernsten Wortwechseln zwischen den verschiedenen Charakteren. Sarah weiß genau, wann es angebracht ist, mit einer Prise Humor bestimmte Situationen aufzulockern. Trotzdem hatte ich hier und da ein paar kleinere Probleme, denn die Geschichte konnte mich nicht so sehr in ihren Bann ziehen, wie ihre anderen Bücher. Aber dazu gleich mehr.

    Inhaltlich gesehen war ich unglaublich neugierig, wie das Thema Frauen beim „Supercross“ umgesetzt werden würde. Es ist grundsätzlich eine sehr interessantes und vor allem individuelles Thema, wenn auch nicht ganz mein Fall. Man konnte einen sehr guten Einblick in die routinemäßigen Tagesabläufe von Brooke bekommen und auch ein paar Regeln konnte man hier und da aufschnappen, was mir sehr gut gefallen hat. Allerdings waren mir die einzelnen Rennen mit etwas zu wenig Details versehen. Da hätte ich mir eindeutig mir gewünscht. Auch der zweite Themenbereich, dass Frauen alles erreichen können, wenn sie nur genug Kraft aufbringen, hat mir vom Motto her sehr gut gefallen. Die Message war für mich als Leserin schon sehr motivierend und regte mich gewissermaßen auch etwas zum Nachdenken an und ich denke, dass damit auf jeden Fall ein Ziel erreicht ist.

    Was die Charaktere angeht, habe ich die meisten als sehr sympathische und angenehme Zeitgenossen aufgefasst. Matt war einfach großartig, den konnte man nur gernhaben. Mit Brooke allerdings hatte ich so öfter meine Probleme. Sie war stur und festgefahren in ihrer Denkweise, hat viele Dinge nichtmal annähernd rational begründen können und hat sich gefühlt in der ganzen Geschichte kaum entwickelt, was ich wirklich sehr schade fand. Gerade, weil sie auch die Protagonistin der Geschichte ist, haben ihre Charakterzüge dafür gesorgt, dass die Handlung an einigen Stellen ziemlich zäh gewesen ist und auch dementsprechend auch mit dem Lesen noch sonderlich gut vorangekommen bin. Auch der Einblick in die Gedanken und Gefühle von Brooke durch die Erzählperspektive haben da für mich nicht viel geraderücken können, sondern mich teilweise nur verständnislos mit dem Kopf schütteln lassen. Zwischen Brooke und Matt war schon von Beginn der Story an ein Knistern spürbar, was mir sehr gut gefallen hat, auch wenn sein Charakter im Vergleich unglaublich blass gewesen ist. Leider wurde diese Zufriedenheit meinerseits durch ein dauerhaftes Hin und Her der Protagonisten zerstört und führte öfter mal zu Situationen zwischen den beiden, die ich als Leser einfach nur befremdlich fand und ich mich teilweise auch nicht mit wohlgefühlt habe.

    Generell war ich auch etwas irritiert, dass die im Klappentext angesprochene Handlung erst nach dreiviertel des Buches endlich passierte. Etwas spät für meinen Geschmack und vielleicht lag es auch daran, dass sich der vordere Teil so in die Länge gezogen angefühlt hat. Vieles an der Geschichte um Brooke und Matt war für mich vorhersehbar, bot keine Überraschungen oder Wendungen, mit denen man sich genauer auseinandersetzen müsste. Diese Art von Action brauche ich zwar nicht immer, aber hier wäre doch ein klein wenig mehr nicht verkehrt gewesen. Ich weiß von Sarah Saxx, dass sie auf jeden Fall mehr auf dem Kasten hat, als man in „Speed me up“ gelesen hat, trotzdem war das Buch auf jeden Fall für mich noch im guten Bereich, denn viele der angesprochenen Aspekte sind, im Hinblick auf die Geschichte, nicht ganz so stark ins Gewicht gefallen.


    Fazit

    „Speed me up“ war anders als alles, was ich bisher von Sarah Saxx kennengelernt habe. Die Themen-Idee hat mir richtig gut gefallen, allerdings hatte die Lovestory so ein paar Macken, über die ich nicht hinwegsehen konnte. Das geht auf jeden Fall besser, aber wer weiß, was uns in Band 2 der „Supercross Love“-Reihe erwarten wird. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen ♥


    Bewertung: 4 YYYY von 5 Sternen

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