Veit Etzold - Höllenkind

  • Buchdetails

    Titel: Höllenkind


    Band 8 der

    Verlag: Knaur TB

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 368

    ISBN: 9783426524091

    Termin: Neuerscheinung April 2021

  • Bewertung

    4.2 von 5 Sternen bei 10 Bewertungen

    83% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Höllenkind"

    Es ist ein einmaliges Ereignis im Vatikan: die Verbindung der Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle. Doch plötzlich erblühen auf dem strahlend weißen Kleid der Braut große rote Flecken. Bevor irgendjemand eingreifen kann, bricht sie tot zusammen. Der zuständige Ermittler Commendatore Adami ahnt, dass es nicht bei diesem einen außergewöhnlichen Mord bleiben wird. Und dass er allein nicht weiterkommt. Im Vatikan kursiert schon länger der Name einer Patho-Psychologin, die bereits in einen Fall von Satanismus involviert gewesen war: Clara Vidalis ...
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    fluchtwagenfahrer
    Für mich zu sehr Dan Brown, hat mich nicht so "gepackt"
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    Jasminh86
    Ein spannendes Abenteuer zwischen Rom und Florenz!

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  • Italienisches Intermezzo


    In der prächtigsten Location des Vatikans, der Sixtinischen Kapelle, soll die Vermählung zweier Abkömmlinge berühmter italienischer Adelsfamilien stattfinden, ein Visconti heiratet eine Sforza. Doch noch auf dem Weg zum Altar bricht die Braut blutüberströmt zusammen! Die Presse spricht von der „Roten Hochzeit“ und teuflischen Mächten, auch der alte Patriarch Visconti ist der Überzeugung das der Teufel seine Hand im Spiel hatte!

    Die gerade zwangsbeurlaubte Berliner LKA-Kommissarin, Clara Vidalis, die gerade in Florenz weilt, wird vom Vatikan um diskrete Unterstützung gebeten, ihr Ruf scheint ihr vorauszueilen ;)


    Auch wenn ich die Thriller-Serie „Ein Clara-Vidalis-Thriller“ vom Berliner Autor Veit Etzold bislang noch nicht kannte, hat mir das Lesen dieses 8. Falles „Höllenkind“ gar keine Probleme bereitet. Schon das Intro fasziniert, mit seiner bildgewaltigen blutigen Anfangsszenerie, eine Seite folgt der nächsten und der Sog in die Handlung ist unvermeidlich. Ortswechsel und weitere Todesfälle sorgen des Weiteren für Dramatik und Dynamik. Der Schreibstil ist dabei ungezwungen, drastisch direkt und an Spannung herrscht wirklich kein Mangel.

    Mein Fazit:

    Tolle Serien-Entdeckung, die ich mir auf alle Fälle merken werde! Ein Thriller, in dem alles vorhanden ist, was Spannung erzeugt! Schnell gelesen, perfekt für ein paar aufregende Momente zwischendurch!

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :twisted:

  • Ein spannendes Abenteuer zwischen Rom und Florenz!


    Alter römischer Adel, düstere Geheimnisse im Vatikan und ein unerbittlicher Rächer, der seine Feinde Dantes neun Kreise der Hölle durchschreiten lässt!


    "Höllenkind" von Veit Etzold und dem Verlag Droemer Knaur ist der achte Fall für Hauptkommissarin Clara Vidalis, die die Abteilung für Pathopsychologie am LKA 113 in Berlin leitet. Dieser Thriller hat mir wieder sehr gut gefallen, denn er hat mir spannende Unterhaltung geboten und mir eine Menge Gänsehautmomente beschert.


    Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: Im Vatikan sollen sich die Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle verbinden. Doch mitten in den Feierlichkeiten färbt sich das weiße Kleid der Braut auf einmal rot und sie bricht tot zusammen. Der Ermittler Commendatore Adami ahnt, dass es nicht bei diesem einen ungewöhnlichen Mord bleiben wird. Hilfesuchend wendet er sich an die Pathopsychologin Clara Vidalis, die bereits in einem Fall von Satanismus involviert gewesen war.


    Nachdem Clara Vidalis sich nicht von ihrem letzten Fall erholen konnte, wo es um die Jagd nach dem Blutgott ging, muss sie zwangsweise Urlaub nehmen. Um nervigen Journalisten die ihr ständig im Nacken sitzen und schweren Vorwürfen aus dem Weg zu gehen, lässt sie sich auf ein paar Tage Urlaub in Florenz ein. Doch kurz nach ihrer Ankunft und nachdem ihr Portemonnaie gestohlen wurde, wird sie von einem Gardisten der Schweizer Garde des Vatikans aufgesucht. Sie soll im Auftrag von Kardinal Julio in Rom den ungewöhnlichen und mysteriösen Todesfall von Aurelia Sforza näher untersuchen. Zusammen mit ihrem Ehemann Prof. Martin Friedrich (MacDeath), Profiler, Mediziner und ausgebildeter Psychiater der die Abteilung für operative Fallanalyse am LKA 113 leitet, beginnt ein spannendes, rasantes und gefährliches Abenteuer zwischen mehreren Städten. Obwohl der Autor hier auf den Spuren von Dan Brown wandelt, ist ihm ein gelungener Plot gelungen, der von Anfang bis Ende gut durchdacht und unheimlich spannend ist.


    Grausame und verstörende Kapitel aus Rumänien haben zwischendurch für Entsetzen gesorgt, nach und nach haben sich diese Kapitel geschickt zum Rest der Geschichte eingefügt. Der Thriller beinhaltet insgesamt vier Bücher, die jeweils sehr kurze Kapitel haben. Einige Cliffhanger haben zum weiterlesen angeregt, auch der Schreibstil ist verständlich, flüssig und authentisch. Mir haben die Kapitel wo MacDeath zu Wort kommt auch wieder gut gefallen, da seine humorvolle Art sehr sympathisch rüberkommt und ich seine Vorträge über Serienmörder sehr interessant finde. Er wäre ein Gentleman, wenn er nicht auf Partys von „postmortalen Schändungen“ oder „ödipaler Kastrationsangst“ sprechen würde. Er und Clara Vidalis ergeben ein sympathisches und authentisches Team ab. Mir hat dieser Teil wieder sehr gut gefallen und ich empfehle ihn ohne Wenn und Aber weiter.

  • Autor: Veit Etzold

    Titel: Höllenkind

    Reihe: Clara Vidalis - 8

    Seiten: 367

    ISBN: 978-3-426-52409-1

    Verlag: Knaur


    Autor:

    Veit Etzold wurde 1973 in Bremen geboren und ist ein deutscher Schriftsteller, zudem Hochschullehrer für marketing. Nach seiner Ausbildung studierte er Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschafen und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. Im jahr 2005 promovierte er in Medienwissenschaften.


    Neben Belletristik verfasst er Sachbücher in diesem Bereich. An der Hochschule Aalen unterrichtet er Storytelling, marketing und Positionierung. 2010 wurde sein erster Thriller veröffentlicht. Bei Bastei Lübbe und Droemer Knaur erfolgten weitere. Bekannt ist er für seine Reihe um die Berliner Kriminalkommissaren Clara Vidalis. Etzold lebt in Berlin.


    Einordnung: Dies ist der achte Band der Reihe -Clara Vidalis-.


    Inhalt:

    Es ist ein einmaliges Ereignis für den vatikan und ganz Rom: die Verbindung der alten römischen adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle. Doch plötzlich krümmt sich die Braut vor Schmerz, und auf ihrem strahlend weißen Hochzeitskleid erblühen große rote Flecke. Bevor irgendjemand eingreifen kann, bricht sie tot zusammen.


    Der zuständige Ermittler des Vatikans, Commendatore Adami, ahnt, dass er allein in diesem außergewöhnlichen Fall nicht weiterkommt. In Rom kursiert schon länger der Name einer Patho-Psychologin, die bereits in einen Fall von Satanismus involviwert gewesen war: Clara Vidalis vom LKA Berlin ... (Klappentext)


    Rezension:

    Schon beim Lesen der ersten Zeilen des hier vorliegenden Thrillers möchte man an ein Eigenleben der Protagonisten glauben. Wie sonst ist dieser neue Fall von Clara Vidalis zu erklären, der nun aus der Feder Veit Etzolds vorliegt?


    Vorab, die Geschehnisse sind im Klappentext zur Genüge beschrieben. Mehr muss man nicht verraten. Es sei jedoch festgestellt, dass man die vorangegangenen Bände der Reihe nicht gelesen haben muss, um der Geschichte, insbesondere den Hauptprotagonisten folgen zu können.


    Der Autor hat die Einführung in seine Geschichten mittlerweile perfektioniert und legt auch hier wieder den Fokus auf die eigentliche Handlung, wenn auch Kenntnisse aus anderen Bänden zumindest Anspielungen erkennen lassen. Bemerkungen der Protagonisten in Bezug auf vergangene Fälle sind mit Sternchen-Verweis zu den anderen Werken der Reihe versehen.


    Es ist ein moderner Thriller, der kompakt und vor allem in schnellen Erzähltempo kaum Atempausen lässt, nachdem die Geschichte ins Rollen gekommen ist. Dabei verfolgen wir mehrere zunächst unabhängige Handlungsstränge, die erst nach und nach ein Gesamtbild ergeben. Im Gegensatz zu manch anderen Werken, greifen diese schlüssig ineinander und auch Wendungen werden sinnvoll zu Ende geführt. Cliffhanger gibt es zahlreiche.


    Zitat

    Das Leben war eine Hölle, die bis zum Tod ging.


    Besonders plastisch wird es für die jenigen, die den Vatikan und seine Gebäude, die sie umgebende Stadt Rom und vielleicht auch das ferne Florenz schon einmal mit eigenen Augen gesehen haben. Veit Etzold zieht mit seinen Beschreibungen die Lesenden förmlich in diese Szenarien. Die Protagonisten, nicht nur die Hauptfiguren sind wunderbar differenziert ausgestaltet und vielseitig.


    Fast wirkt es, als würde man sich mit den Protagonisten im gleichen Raum befinden. Man fühlt das römische Kopfsteinpflaster, die Erhabenheit der römischen Villen in jeder einzelnen Zeile, sowie die menschlichen Tragödien ihrer Protagonisten, die der Autor so wunderbar in Szene setzt. Gekonnt im Wechsel von Handlungssträngen und Orten.


    Mit einem überraschenden Twist, auf dem ich beim Lesen nicht im Leben gekommen wäre, setzt Etzold zudem den Grundstein für weitere Geschichten um Clara Vidalis, einer Reihe, die wohl nur dann beendet wird, wenn dem Autoren die Ideen ausgehen. Zumindest aktuell wirkt es nicht so, als ob dies der Fall wäre.

  • Ein packender Thriller


    „Doch das, war jetzt über ihn hereinbrach, war deswegen so perfide, weil es ebenfalls eine Konstanz hatte. Eine Konstanz des Bösen.“ (Zitat Seite 178)


    Inhalt

    Clara Vidalis, Hauptkommissarin und Expertin für pathopsychologische Serienmörder, wird nach dem Blutgott-Fall vorübergehend suspendiert und nützt diese Gelegenheit, sich endlich Florenz anzusehen. Doch der Urlaub währt nur kurz, denn Kardinal Julio Valera bittet sie um Hilfe. Es hätte ein großartiges gesellschaftliches Ereignis werden sollen, die Hochzeit zwischen den beiden mächtigen alten Adelshäusern Sforza und Visconti, in der Sixtinischen Kapelle in Rom. Doch einige Schritte vor dem Altar bricht die Braut blutüberströmt zusammen und stirbt. Ein Fall für die Expertin Clara Vidalis, die im Auftrag des Vatikans den offiziellen Ermittler Commendatore Adami aus Florenz, unterstützen soll. Es bleibt nicht der einzige Mord im Umfeld der berühmten Familie Visconti und immer nimmt der Täter Bezug auf Verse aus Dantes „Göttlicher Komödie“. Der alte Patriarch, Paolo Visconti, spricht vom Satan, doch an den glauben weder Clara noch ihr Mann, der erfahrene Profiler Dr. Martin „MacDeath“ Friedrich, der mit ihr gemeinsam ermittelt.


    Thema und Genre

    In diesem Thriller, dem Band 8 der Serie um die Patho-Psychologin Clara Vidalis, geht es um Familiengeheimnisse, Macht und Rache. Auch Dantes bekannte Dichtung „Divina Commedia“ spielt eine Rolle. Hauptschauplätze sind Florenz und Rom.


    Charaktere

    Obwohl sie vom Dienst beurlaubt ist und sich auf zwei Wochen Sightseeing und Einkaufen gefreut hatte, ist die erfahrene, sympathische Clara Vidalis sofort bereit, den Ermittler in diesem ungewöhnlichen Fall zu unterstützen und zieht auch ihren Ehemann MacDeath hinzu. Alle Figuren diese Geschichte sind komplex, aber im Zusammenhang mit den Hintergründen ist ihr Verhalten realistisch und nachvollziehbar.


    Handlung und Schreibstil

    Kurze Kapitel, drastische Schilderungen und zwei Handlungsstränge erzählen eine packende Geschichte. Der zweite Erzählstrang, ebenfalls aktuell und zeitnah geschildert, spielt in Rumänien und ergänzt die Hauptgeschichte, welche die in einem straffen Zeitrahmen ablaufenden Ereignisse und Ermittlungen zum Inhalt hat. Die Sprache passt zum Genre, die Taten werden, wie wir es von diesem Autor kennen, gekonnt bis ins Detail zelebriert. Die psychologischen Aspekte und Überlegungen sind interessant, unterbrechen aber nie die Spannung. Dies gilt auch für die fachlichen Details zu den betreffenden Versen in Dantes berühmtem Werk, das dem Täter als Vorbild dient.


    Fazit

    Ein packender Thriller, ein neuer, geheimnisvoller Fall für Clara Vidalis und MacDeath mit interessanten Hintergründen und italienischem Flair. Es handelt sich um das neueste Buch aus einer Serie, die Handlung ist jedoch in sich abgeschlossen und garantiert auch als Einzelthriller spannendes Lesevergnügen.

  • Spannungsgeladen


    Als ich dieses Buch zugeschlagen habe, ging es mir eigentlich wie bei jedem Buch von Veit Etzold... ich war begeistert! Ruckzuck hatte ich das Buch verschlungen, weil es der Autor einfach versteht, die Spannung aufrecht zu erhalten. Und das bis zur letzten Seite!

    Auch die sichtlich noch von den Nachwirkungen ihres letzten Falles angeschlagene Ermittlerin Clara Vidalis wird wieder überzeugend dargestellt. Anders als sonst ist sie jedoch nicht hauptamtlich, sondern auf privaten Auftrag als Ermittlerin tätig. Und dieser Auftraggeber ist niemand Geringeres als der Vatikan! Klar, dass Clara da nicht nein sagen kann - zumal sie ohnehin gerade in Italien mit ihrer besten Freundin weilt.

    Der Fall hat es dabei auch in sich - es geht um Menschenhandel und eine alteingesessene florentinische Familie mit Beziehungen in die höchsten Kreise. Alles fängt jedoch mit einer sehr blutigen Hochzeit an, was jedoch nicht der letzte Tatort sein wird...

    Was mir wieder sehr gut gefallen hat, waren die Stippvisiten in andere Fälle und Szenarien, wie man es beim Recherche-Experten Veit Etzold gewohnt ist. Auch die kurzen Kapitel, die ebenso dem Lesefluss zuträglich waren.

    Fazit: Ein weiteres Highlight von einem meiner Lieblingsautorin - ich kann den nächsten Fall von Clara Vidalis nicht erwarten!

  • Spannung Pur


    In den Buch "Höllenkind" von Veit M. Etzold geht es um Morde in der alten italienischen Adelsfamilie Visconti. Der Roman Spielt in Florenz, Rom und dem Vatikan und in Berlin, denn die Ermittlerin mit Italienischen Wurzeln kommt aus Deutschland.

    Das Buch beginnt mit einem der schönsten Tage im leben. Mit einer Hochzeit, doch diese wird zum Alptraum, denn die Braut bricht kurz vor dem Traualtar in der Sixtinischen Kappel blutüberströmt zusammen.
    Der Präfekt Kardinal Julio und der Ermittler des Vatikan Mauro Adami holen sich in diesem Fall Hilfe von Clara Vidalis einer Hauptkommissarin aus Berlin die grade wegen einem Ihrer fälle der nicht ganz so gelaufen ist wie er sollte suspendiert wurde und in Florenz Urlaub macht.
    Carla und Adami sollen der merkwürdigen Tot aufklären mit alle den Hürden die Ihnen in den weg gelegt werden.

    Der Schreibstil von Veit Etzold ist wie immer spannen, mitreißen und geht an die nerven. Auch dieser Thriller ist nichts für schwache nerven mit seine sehr realistischen Beschreibungen hat man schnell Bilder im Kopf.
    Man bekommt aber auch viele Historische und Kulturelle Information die ich sehr interessant fand, vor allem da ich Italien liebe und sogar noch etwas lerne.

    Von mir für Thriller-Fans eine ganz klare Leseempfelung bzw. ein muss.

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