Vashti Hardy - Die Legende vom Feuervogel / Darkwhispers

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  • Die Zwillinge Arthur und Marie sind erst vor kurzem von ihrer letzten Expedition zurückgekehrt, doch schon steht die nächste vor der Tür. Gemeinsam mit weiteren Forschungsteams soll sich die Crew rund um Kapitänin Harriet Culpfeffer auf die Suche nach dem vermissten Abenteurer Everest Wrigglesworth machen, der auf den noch unerforschten Östlichen Inseln verschollen ist. Was genau wollte er dort? Warum ist auch die fiese Eudora Vane so darauf versessen, sich an der Suche zu beteiligen? Und was genau hat die Familie Culpfeffer mit all dem zu tun?

    „Die Legende vom Feuervogel“ ist der zweite Teil rund um die Abenteuer der Zwillinge auf dem Luftschiff „Aurora“ und setzt recht kurz nach dem Ende des ersten Bandes an. Der Schreibstil ist gewohnt lebendig und fantasievoll, aber auch Zwischenmenschliches kommt nicht zu kurz. Es ist deutlich zu spüren, dass die unterschiedlichen Handlungsweisen und Stärken der Geschwister immer wieder zu Konflikten führen. Arthur ist ein Hitzkopf, der oft erst handelt und dann nachdenkt – seine spontanen Pläne und seine emotionale Art machen ihn aber auch sympathisch. Marie ist technisch begabt und daher eher pragmatisch veranlagt - sie behält in Situationen einen kühlen Kopf und ist ein Organisationstalent. Im Verlauf der Handlung werden die beiden Streithähne feststellen, dass das sich eigentlich wunderbar ergänzt.

    Die Geschichte selbst ist wieder ein wunderbares Abenteuer mit Steampunk-Flair, in dem sich die Mannschaft der „Aurora“ erneut bewährt. Denn um eine Familie zu bilden, das zeigt dieses Buch, muss man nicht unbedingt blutsverwandt sein. Unentdeckte Gebiete voller Gefahren und fremder Tiere und Pflanzen garantieren außerdem eine aufregende Suche nach dem verschollenen Everest. Und was hat es eigentlich mit dem legendären Feuervogel auf sich, von dem die Einheimischen berichten? Arthur und Marie werden es herausfinden!

    Eine gelungene Fortsetzung der liebevoll gestalteten Reihe voller Wagnisse, Intrigen, Heldentum und Freundschaft – für kleine und große Leser gleichermaßen ein Vergnügen! :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

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    Arthur und Marie, die am Ende des 1. Teils der Buchreihe die Gewissheit haben, dass sie nun Waisen sind, wurden von der Harriet Culpfeffer und ihrer Mannschaft vom Wolkenschiff liebevoll in ihrer Gemeinschaft aufgenommen. Und machen sich auch im 2. Teil auf eine waghalsige Reise in fremde Welten. Diesmal gilt es, einen vermissten Entdecker aufzuspüren. Auch Erzrivalin Eudora Vane macht mit bei der Suche, doch anscheinend verfolgt sie dabei noch ganz andere Ziele.


    Wie schon im ersten Band geraten die Protagonisten hier mehrmals in wirklich lebensbedrohliche Situationen. Zum Glück ist aber immer entweder Einfallsreichtum, Glück oder Hilfe von neuen Freunden zur Stelle. Die Geschichte ist phantasievoll, detailreich und wunderbar geschrieben. Man fiebert wirklich mit den Zwillingen und all ihren Freunden mit.

    Das Buch ist aber mit 380 Seiten auch nicht gerade kurz und auch komplex, so dass man durchaus 'mitdenken' muss beim Lesen. Ich würde es daher eher für erfahrene Leser empfehlen.


    Derzeit gibt es auch im Original noch keinen 3. Teil. Er würde sich bei dem Ende der Geschichte aber definitiv anbieten!

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