Charlotte Jakobi - Zeitenwandel

Cover zum Buch Die Patisserie am Münsterplatz: Zeite...

Titel: Die Patisserie am Münsterplatz: Zeite...

2,7 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen

54% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: Piper Taschenbuch

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 464

ISBN: 9783492316484

Termin: März 2021

Aktion

  • Kurzmeinung

    Heleflo
    schlecht lektoriert, liest sich auch wie eine Seifenoper, bin sehr enttäuscht
  • Kurzmeinung

    Bridgeelke
    Logiklöcher ohne Ende haben mich beim Hören sehr irritiert
  • Cover zum Buch Das Haus der Perlen: Strahlen der Liebe Cover zum Buch Das Haus der Perlen: Glanz des Glücks Cover zum Buch Das Haus der Perlen: Schimmern der Ho...
  • Genuss für Gaumen und Geist

    1893. Die 19-jährige Bäckerin Ida Tritschler siedelt mit ihrer Familie von Stuttgart ins elsässische Straßburg, wo ihr Vater eine eigene Konditorei etablieren will, denn er liebt die Stadt schon seit langem und erfüllt sich damit einen großen Wunsch. In unmittelbarer Nähe der bereits ansässigen Patisserie Picard öffnen sich am Münsterplatz bald schon die Tore der Tritschlerschen Feinbäckerei, in der auch Ida in der Backstube arbeiten wird. Aus der zufälligen Begegnung mit Lucien Picard wird für die beiden schon bald die große Liebe, doch dessen Familie ist überhaupt nicht begeistert von der Beziehung zwischen ihrem Sohnemann und der Tochter des unmittelbaren Konkurrenten. Bei der Eröffnungsfeier der Tritschlers kommt es zu einem bösen Wortgefecht zwischen den Vätern von Ida und Lucien. Worin liegt der Grund für die starke gegenseitige Abneigung der beiden Familienväter begründet?


    Das Autorenduo Charlotte Jacobi legt mit „Die Patisserie am Münsterplatz-Zeitenwandel“ den Auftakt für ihre neue historische Straßburg-Reihe vor, der den Leser während der Lektüre nicht nur in wunderbaren Köstlichkeiten schwelgen lässt, sondern auch eine unterhaltsame Geschichte zu über Neid, Hass, Liebe und den deutsch-französischen Krieg zu erzählen hat. Der flüssige, bildreiche und gefühlvolle Schreibstil katapultiert den Leser ins 19. Jahrhundert zurück, wo er sich in dem ehemals französischen Straßburg wiederfindet, das nun zum deutschen Kaiserreich gehört. Viele Straßburger mussten sich damals entscheiden, ob sie von ihrer französischen Identität lassen wollen oder aber alles, was sie sich aufgebaut haben, zurücklassen und in Frankreich mit nichts von vorn anfangen. Genau diese trübe Stimmung wird von den Autoren gut aufgefangen und durch die Bewohner der Stadt wiedergespiegelt. Das Misstrauen ist auf beiden Seiten groß, da die Gemeinschaft praktisch durch den Krieg erzwungen wurde. Mit farbenfrohen Beschreibungen lassen die Autoren nicht nur das alte Straßburg vor dem Auge des Lesers entstehen, sondern geben ihm auch die Möglichkeit, sich dauerhaft einen Platz in der duftenden Bäckerstube zu sichern, wo er sich aufgrund allerlei Leckereien den Mund wässrig macht. Gleichzeitig wird der Leser Zeuge über den Streit zwischen den konkurrierenden Familien, der Liebe zwischen Ida und Lucien sowie einigen Geheimnissen, die nach und nach an die Oberfläche gelangen und so für einige Spannung sorgen.


    Die Charaktere wurden liebevoll ausgeformt und lebendig in Szene gesetzt, mit glaubhaften menschlichen Ecken und Kanten können sie den Leser schnell überzeugen und ihn in ihre Mitte ziehen, wo er hautnah mit ihnen hoffen, bangen und fiebern kann. Ida zeigt für ihr junges Alter nicht nur Mut und Stärke, mit ihrer offenen, freundlichen und hilfsbereiten Art stemmt sie sich gegen Anfeindungen und Gerede. Lucien ist ein sympathischer junger Mann, der durch die Fehde zwischen den Stühlen hängt, jedoch zu Ida hält. Idas Bruder Oskar ist ein netter Kerl, der für einiges Chaos sorgt. Luciens Bruder René ist ein unangenehmer Zeitgenosse, der seinem Bruder in den Rücken fällt. Aber auch Großmutter Picard, Denise, Idas Eltern sowie einige andere Nebendarsteller tragen viel zur Geschichte bei.


    Mit „Die Patisserie am Münsterplatz-Zeitenwandel“ ist ein unterhaltsamer und kurzweiliger Auftakt gelungen, der den Leser neben einer historischen Geschichte mit Liebe, Intrigen und Neid auch mit den Schilderungen von wunderbaren Köstlichkeiten verwöhnt, die einen fast in die nächste Konditorei treiben. Wer auf Diät ist, sollte dieses Buch meiden! Verdiente Empfehlung!

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Bücher sind Träume, die in Gedanken wahr werden. (von mir)

    "Wissen ist begrenzt, Fantasie aber umfasst die ganze Welt."
    Albert Einstein

    "Bleibe Du selbst, die anderen sind schon vergeben!"
    _____________________________________________

    gelesene Bücher 2020: 432 / 169960 Seiten

  • Ich habe noch nie ein Buch von einem seriösen Verlag gehabt, das so schlampig lektoriert wurde – wenn es denn überhaupt lektoriert wurde! Das ganze ist dermaßen unlogisch, dass einem die Haare zu Berge stehen!

    Altersunterschied Claire – Oskar 16 Jahre, mindestens drei mal im Buch erwähnt, spielt auch eine gewisse Rolle. Laut der dem Buch vorangestellten Figurenübersicht ist Claire Jahrgang 1853 und Oskar Jahrgang 1873, der Altersunterschied beträgt also 20 Jahre (genauer: 19 Jahre 8 Monate)

    Der größte Nonsens ist aber der Lebenslauf von René: geboren Dezember 1873, Sohn Marcel geboren Mai 1889, da war Vater René gerade mal 15 – hat Sohn Marcel also mit 14 Jahren 9 Monaten gezeugt – endlich Nachwuchs, denn die Jahre zuvor wurde und wurde und wurde seine Frau nach der Hochzeit nicht schwanger, die Ehe kriselte, der Arzt wurde wegen der Kinderlosigkeit konsultiert und René sah sich nach anderen Frauen um, so dass seine Frau in Existenzangst blöde Sachen anstellen musste. Frage: Wie alt war er denn eigentlich bei der Hochzeit? Sieht so aus, als ob er mit 12 geheiratet hätte!

    Dazu kommt das unglaubwürdige Hin und Her, das die unsympathische Claire mit ihren Söhnen verursacht und die total der Zeit (Ende 19. Jahrhundert) widersprechende Selbstverständlichkeit und Öffentlichmachung gleichgeschlechtlicher Beziehungen!

    Da kann man dann schwer glauben, dass die im Buch geschilderten historischen Abläufe den Tatsachen entsprechen!

    Die Erfindung des Buchdruckes ist das größte Ereignis der Weltgeschichte (Victor Hugo).

  • Gleich mal vorweg, die anderen beiden Teile werde ich mir sparen.

    Das Buch ist wie eine Seifenoper zum lesen. Ich habe, glaub ich, noch nie in einem Buch so viele Intrigen, Fehden, Lügengeschichten, Irrungen und Wirrungen gehabt wie in diesem. Es war unglaublich anstrengend. Alles was es an Dingen gibt wie Streit, Feuer, Unfall, Boshaftigkeiten haben die Autoren hier untergebracht. Zudem ist e schlecht lektoriert. Das niemandem die unlogischen Altersangaben der Protagonisten, auf die auch noch ständig hingewiesen werden, aufgefallen sind ist echt schwach. Die Geschichte ist austauschbar in jedem Zeitalter ansiedelbar in dem es Krieg gibt und die Kinder nur mit Einverständnis der Eltern heiraten dürfen. Also vom Mittelalter bis nach dem 1. Weltkrieg.


    Aufgrund der Beschreibung und des schönen Covers bin ich voll Vorfreude an das Buch rangegangen und wurde sehr enttäuscht.

    Wohlwollende :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße, Heleflo :winken::montag:

    2026 gelesen: 7

    2025 gelesen: 141

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