Tom Belz - Do what you can't

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  • Aufgewachsen in Frankfurt am Main ist Amerika Tom's zweite Heimat . Dort leben noch viele Verwandte und Freunde seiner Familie . Im November 1995 bekam er dann das erste mal Schmerzen im linken Bein . Und dann der Schock : Tom hat mit acht Jahren einen bösartigen Tumor im Oberschenkelknochen...


    Der Schreibstil ist eher ruhig aber sehr flüssig und locker . Die Spannung ist in gewisser Weise sicher da aber wegen der Umstände rückte sie bei mir in den Hintergrund und war nicht relevant . Tom kommt sehr sympathisch in dieser Biographie herüber . Auch auf mich macht er einen gewinnenden Eindruck .


    Fazit : Ich fand es richtig gut das ich zu Beginn die Familienverhältnisse und die Lebensweise kennenlernen durfte . So konnte ich mir gleich einen Überblick verschaffen . Ich finde es ziemlich schlimm wenn ein Kind plötzlich durch eine Krankheit in die Erwachsenenwelt katapultiert wird , so wie Tom . Und das von heute auf Morgen mit einer tödlichen Krankheit . Bewundert habe ich vor allem den Ehrgeiz und den Überlebenswille der krebskranken Kinder auf der Krankenstation , nicht nur den von Tom Belz . Tom der mir sehr sympathisch ist hat mit allen Höhen und Tiefen des Lebens zu kämpfen gehabt und hat es auch jetzt noch . Ich fand es sehr schön wie liebevoll er von seinen Eltern und Freunden spricht . Auch sie haben es gewiss nicht leicht gehabt in dieser Zeit .

    Diese Biographie von Tom Belz ist sicher traurig und dramatisch aber auch mutmachend , dass man trotz Rückschläge nie die Hoffnung aufgeben darf . Ich hatte nie das Gefühl dass er seine ganz eigene Geschichte aus Selbstmitleid geschrieben hat , im Gegenteil . Für mich waren es eher widersprüchliche Gefühle beim lesen . Es war faszinierend und interessant wie er nach dem Krebs und der Amputation ins Leben zurückkommt . Tom Belz der eine bösartige Krankheit quasi in die Flucht geschlagen hat verdient meine Hochachtung . Ein Kritikpunkt muss ich allerdings noch loswerden : Mir persönlich haben zwei , drei Bilder gefehlt die das ganze noch unterstützt hätten . Auch fand ich es irgendwie schade , dass nur im letzten Drittel die Bergbesteigung zur Sprache kam . Davon hätte ich gerne mehr erfahren . Aber alles in allem kann ich diese Biographie nur empfehlen .

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