Benjamin Keck - Die letzten Monate

  • Kurzmeinung

    SaintGermain
    Der 2. und letzte Teil einer dystopischen Story, die mit dem aktuellen Thema COVID-19 arbeitet

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  • Nachdem im Jahr 2020 eine Pandemie durch Dolores-19 ausgebrochen ist, sind Jake, Leon, Maya und Jazmin auf einer Europareise unterwegs. Dabei erleben sie schrecklich viele Abenteuer.

    Das Cover des Buches ist natürlich diesmal absolut passend, auch wenn nur eine Person zu sehen ist. Der Titel ist zwar passend und zugehörig zum 1. Teil ("Die ersten Monate"), allerdings doch etwas einfallslos.

    Der Plot selbst ist hervorragend gewählt. Die aktuelle Situation von COVID-19 wird hier durch den Virus Dolores-19 veranschaulicht. Neben aktuellem Bezug zu Trump oder Moria in den Vorworten der einzelnen Kapiteln, ist hier die düstere Dystopie vom 1. Teil voll im Laufen.

    Dabei konnte mich nicht nur die tolle Beschreibung der Protagonisten und Orte überzeugen, sondern vielmehr die lockere Schreibweise, die trotz dem ernsten Thema und der ernsten Situation mit viel Humor punkten kann.

    So wird aus der ganzen Story ein verrückter, aber todernster Roadtrip, der Action bietet und Dolores-19 schon manchmal in Vergessenheit geraten lässt. Begleitet wird man von einer Playlists voller Musik. Es ist zwar nicht alles mein Musikgeschmack (genauso wenig wie russischer Techno), dafür aber das ganze Buch.

    Die dystopische Dilogie endet sehr passend, obwohl das Ende dann doch sehr rasch kommt.

    Am Ende des Buches gibt es noch eine Leseprobe: TUL - die Fantasy-Reihe des Autors.

    Fazit: Düstere, aber humorvolle Dystopie, die mit der aktuellen Situation spielt. 4,5 von 5 Sternen

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