Stefan Waidelich - Die Abenteuer von Clara und Anton: Der Drachenkämpfer

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  • Inhalt:

    Clara ist verzweifelt. Dunkle Tage sind über das einst prächtige Königreich Eden hereingebrochen. Inmitten dieser düsteren Zeit wächst das schüchterne Mädchen, ganz verlassen von ihrer Familie, unter wilden Räubern auf. Doch dann trifft die Außenseiterin auf Anton. Was Clara zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Es ist der Beginn eines fabelhaften Abenteuers! Ein Abenteuer, das nicht nur Clara, sondern das gesamte Königreich erschüttern wird. Bist du bereit, Clara und Anton auf ihrer gefährlichen Reise zu begleiten? "


    Rezi: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Ein Kinderbuch mit Tiefgang, Fantasy und Spannung


    Ein Junge und ein kleines Mädchen sind die Hauptprotagonisten in „Die Abenteuer von Clara und Anton“. Im Laufe der Geschichte werden viele Fragen aufgegriffen. Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Aber auch Themen wie Zusammenhalt, Freundschaft, Mut, Wertschätzung des eigenen Könnens finden wir hier. Manche sicherlich etwas versteckter, zwischen den Zeilen, andere ganz offen angesprochen. Räuber, Drachen, ein verhexter Wald, Krieg, Streit und Vertreibung sind die dunklen Punkte, die sich allesamt durch die Kinder in positive Situationen umwandeln lassen.


    Der Themenpool mag durchaus groß für ein einziges Kinderbuch erscheinen. Vom Aufbau der Geschichte her finde ich die Auswahl trotzdem in Ordnung, besonders wenn man die jüngeren Leser durch das Buch begleitet. Hier muss ich allerdings mein Veto einlegen, denn ich denke nicht, dass es für Kinder ab 5 Jahre (offizielle Empfehlung) geeignet ist. Klar kommt es auf das einzelne Kind an, aber im Großen und Ganzen gesehen, eben eher nicht.


    Die beiden Protagonisten haben einige Situationen zu meistern, die ihre Tiefe den Kindern nicht von alleine zeigen. So kann das Buch ein hilfreiches Werkzeug sein, wenn ich mit einem Kind arbeite um herauszufinden welches Thema ihm unterbewusst zu schaffen macht.


    Das Cover weist die Richtung, die Zeichnungen im Buch sind passend gesetzt und unterstützen die Vorstellungskraft. Die Längen der Kapitel sind kindgerecht kurz und szenenbezogen.


    Stefan Waidelich bedient sich einer Sprache, die fesselt, Spannung erzeugt und halten kann. Meine Empfehlung geht dahin, dieses Buch mit Kindern zu besprechen, wenn man es gezielt einsetzen will. Allerdings wird es als Abenteuerbuch in Richtung Magie und Fantasy den älteren Volksschülern sicher einfach Spaß machen zu lesen.


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