Jona Sheffield - Survive

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  • Klappentext (Amazon)

    Absoluter Klimakollaps, todbringende Regierungsverschwörungen und der Aufbruch zu einem weit entfernten Planeten. Ein spannender, faszinierender und bewegender Science-Fiction-Thriller über den verzweifelten Kampf ums Überleben und den Fortbestand der Menschheit.
    Wassermassen überschwemmen die Küsten. Ganze Länder werden von der Landkarte getilgt. Weltweit fliehen die Menschen ins Innere der Kontinente. Im Jahr 2042 gibt es nur noch eine Jahreszeit: den Sommer. Die Nahrung wird immer knapper, Krankheiten breiten sich aus, immer mehr Menschen sterben. Ausgerechnet jetzt will die Regierung allen Bürgern Brainbots injizieren. Die winzigen Roboter sollen vor Krankheiten schützen.
    Julia Jennings, Milliardenerbin und Freiheitskämpferin, ahnt, dass mehr dahintersteckt. Ihr Vater, Peter Jennings, erlebt die Folgen des Eingriffs selbst auf dramatische Weise. Auch FBI-Agent John Stanhope ist sich nicht sicher, ob der Staat die Klima-Apokalypse abwenden kann. Die letzte Hoffnung der Menschheit könnten gigantische Raumschiffe sein, die Kurs auf ein anderes Sonnensystem nehmen. Ankunftsziel ist der Planet Lumera. Ankunftszeit: das 24. Jahrhundert.
    Kann sich die Menschheit retten und den Fortbestand sichern? Oder ist sie sich selbst ihr größter Feind?


    Autorin

    Jona Sheffield ist Autorin der Lumera-Thriller-Reihe, die mit der Science-Fiction-Trilogie "Lumera Expedition" beginnt. Alle drei Bände und auch der neue Thriller "Projekt Eden" sind deutsche Bestseller geworden. Sheffield, Jahrgang 1978, studierte internationale Seeverkehrswirtschaft, weil sie fremde Destinationen schon immer faszinierten. Als Geschäftsführerin eines Düsseldorfer Medienunternehmens leitete sie eine Redaktion und veröffentlichte zahlreiche eigene Texte. Anschließend kombinierte sie mit der Erschaffung des Lumera-Universums ihre Leidenschaften für große (literarische) Abenteuer und das Weltall mit ihrem Engagement für den Klimawandel. Sie ist Gründerin der Bewegung #SciFiForFuture.


    Meinung

    Zu Beginn des Buchs ist die Handlung in drei Handlungsabschnitte unterteilt. Jeder Abschnitt orientiert sich an einer Hauptfigur. Im Handlungsstrang um Julia Jennings wird die Situation der Erde im Jahr 2042 geschildert. Die Klimakatastrophe ist soweit fortgeschritten, dass sie kaum noch aufzuhalten ist. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen und kann zu Mitteln greifen, die nicht mehr ethisch vertretbar sind. Julia und ihre Freunde wollen dies nicht hinnehmen und entwickeln ihre eigenen Pläne, um die Machenschaften der Regierung zu durchkreuzen.

    John Stanhope ist Agent des FBI und jagt Julias Gruppe, welche von der Regierung als Terroristen eingestuft werden. Doch auch ihm kommen Zweifel, ob die von der Regierung eingesetzten Mittel noch verhältnismäßig sind.

    Und im dritten Handlungsstrang macht die Geschichte bereits einen Sprung um mehr als 300 Jahre in die Zukunft, wo Julias Vater Peter Jennings sich bereits an Bord eines Raumschiffs befindet, welches auf dem Weg nach Lumera ist.


    Alle drei Handlungsstränge werden dazu benutzt, um nicht nur die Situation, sondern auch die zu diesen Zeiten technischen Entwicklungen zu beschreiben und den Leser so in diese Welt einzuführen. Außerdem werden natürlich nach und nach weitere Einzelheiten über die Charaktere enthüllt, so dass sie immer mehr Profil erhalten. Es ist irgendwann absehbar, dass der Planet Lumera immer mehr der Fixpunkt der Handlung wird und die Handlungsstränge sich daraufhin zu bewegen. Mehr möchte ich von der Handlung nicht verraten, da ich sonst zu viel spoilern würde.


    Die Geschichte liest sich sehr angenehm und flüssig. Die Autorin war auch in der Lage die Geschehnisse interessant und meistens spannend zu schildern. Die eingearbeiteten Ideen haben mir gut gefallen. Allerdings merkt man auch, dass dieses Buch das Erstlingswerk der Autorin ist. Neben ein paar kleineren Ungereimtheiten, die meiner Meinung nach im Rahmen der großen Story aber nicht so sehr ins Gewicht fallen, gab es doch ein paar Wiederholungen von Formulierungen und Namensnennungen, die man etwas eleganter hätte lösen können. Außerdem gab es ein paar Schreib- und Trennungsfehler, welche aber sicher durch ein professionelles Lektorat hätten beseitigt werden können. Ich persönlich reagiere sehr empfindlich auf solche Fehler, auch wenn es nur kleinere sind. Andere stört das aber weniger.


    Da es sich bei der Geschichte um Science Fiction handelt hätte ich mir etwas mehr physikalische Angaben gewünscht. Die sind zwar auch in der Story enthalten, aber eher auf das absolut nötige Minimum begrenzt. Daher würde ich die Geschichte auch eher als Space Opera bezeichnen. So geht es in diesem Band zentral um das Schicksal Julia Jennings und ihren Freunden. Diesbezüglich werden auch relevante Fragen beantwortet und zu einem gewissen Abschluss gebracht. Da die Geschichte aber offensichtlich von Anfang an als Trilogie angelegt war, endet sie dann in einem Cliffhanger, der Lust auf die Fortsetzungen macht. Trotz kleinerer Fehler und Ungereimtheiten werde ich mir diese Fortsetzungen sicher besorgen, denn es interessiert mich sehr wie diese Story weitergehen wird.


    Fazit

    Dieses Buch ist der Auftakt einer interessanten Space Opera, welche auf die Folgen einer Klimakatastrophe aufbaut. Mir hat das Buch gut gefallen, so dass ich gespannt auf die weiteren Ideen der Autorin bin und kann es allen SF-Fans weiter empfehlen.


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  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Jona Sheffield - Lumera Expedition: Survive“ zu „Jona Sheffield - Survive“ geändert.

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