Christine Zilinksi - Mord im Museum

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  • Mord im Museum von Christine Zilinski ist der Auftakt zur Charlotte Bienert Reihe und im April 2017 im epubli Verlag erschienen.


    Über die Autorin (lt. Amazon):

    Christine Zilinski ist hauptberuflich Medizinjournalistin, doch das fachliche Schreiben ist der Autorin nicht genug. Seit 2014 schreibt sie Cozy Mysteries, in denen sie die junge Redakteurin Charlotte Bienert als Hobbyermittlerin zur Aufklärung von Mordfällen losschickt. Begleitet und unterstützt wird Charlotte von Kommissar Paul Jankovich - dem ihre Schnüffeleien gar nicht passen. Da Charlotte jedoch hartnäckig an den Fällen dran bleibt, bilden die beiden ein Ermittlerduo wider Willen - und das recht erfolgreich. Die Romane spielen allesamt in Stuttgart, der Heimat der Autorin.


    Über das Buch (lt. Amazon):

    Eigentlich wollte die Journalistin Charlotte Bienert an diesem Abend das Laienschauspiel Mord im Museum besuchen, um einen Artikel darüber zu schreiben. Doch plötzlich gibt es tatsächlich eine Leiche – und Charlotte sieht mehr, als sie zunächst erkennt. Auf Geheiß ihres Chefs beginnt sie, zu recherchiere


    Allgemeines:

    Band 1 der Charlotte Bienert Reihe
    Erschienen am 13.04.2017 als TB mit 174 Seiten für 7,99 €
    und als ebook am 26.03.2017 für 6,49 €



    Mein Leseeindruck:

    Äußerlich betrachtet finde ich das Buch im Gesamteindruck etwas zu dunkel, zu viele Brauntöne, die ineinander fließen und auf mich nicht wirklich einladend wirken. Nachdem ich das Buch gelesen hatte war auch klar, wen die beiden Personen auf dem Cover darstellen sollen und was dieses rosane Band in ihrer Hand zu bedeuten hat. Hätte ich nicht den vierten Band der Reihe zur Rezension erhalten, wäre ich wohl an diesem Buch völlig vorbei gelaufen.


    Kommen wir zum ersten bzw. dem Einleitungssatz: "Mord im Museum stand in dicken Lettern auf dem Banner über dem Eingangsbereich des Landesmuseums Stuttgart." Oha, also ein regionaler Krimi, der aus meinem Bundesland kommt. Na da war ich nun aber mal gespannt, was sich die Autorin da hatte einfallen lassen. Ob auch entsprechend Lokalkolorit, wie Dialekt, Sehenswürdigkeiten etc. mit eingebunden war?


    Auffällig war jedenfalls der Schreibstil, den ich als locker, leicht und schnell beschreiben würde. Nun ja, dialektische Rede war zwar nicht vorhanden, aber war ja auch kein Muss. Dafür hatte die Autorin viele Sehenswürdigkeiten von Stuttgart einfließen lassen.
    Der Krimi war sehr schnell zu lesen und sozusagen, in einem Rutsch fertig. Es war zwar nicht der spannendste Krimi unter den Krimis, aber auf jedem Fall, ein Krimi mit viel Herzblut. Denn genau dieses spürt man ab der ersten Zeile.


    Fazit:

    Mord im Museum von Christine Zilinski ist ein flott zu lesender Reihenauftakt mit vielen bekannten Stuttgarter Schauplätzen. Auf über 170 Seiten schafft die Autorin eine spannende Atmosphäre, die die Seite nur so dahin fliegen lassen. Die Protagonisten harmonieren sehr gut miteinander und auch die einzelnen Szenen und Situationen wirken nachvollziehbar. Ich fühlte mich durchgängig gut unterhalten und freue mich schon auf den Nachfolgeband.



    Meine Bewertung: ⭐⭐⭐⭐

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