Amie Kaufman & Jay Kristoff - Aurora erwacht / Aurora Rising

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  • Es ist das Jahr 2380 und der größte Tag im Leben des Musterschülers Tyler Jones steht an. Als bester Alpha der Aurora-Akademie hat er das Recht, sich am nächsten Morgen sein eigenes Team zusammenzustellen. Doch weil er aus Nervosität nicht schlafen kann, bricht er zu einem kurzen Flug in die so genannte Raumfalte auf. Dort stolpert er über ein bisher unentdecktes Raumschiff mit nur einer Überlebenden an Bord: Aurora Jie-Lin O‘Malley. Er rettet ihr das Leben, verpasst aber die wichtige Zeremonie und ist somit für die nahe Zukunft an ein Team aus Außenseitern gebunden. Auch Aurora scheint ein Geheimnis zu umgeben und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.


    Die „Nevernight“-Reihe von Jay Kristoff habe ich geliebt. Diese, gemeinsam mit Amie Kaufman verfasste Trilogie, geht thematisch in eine ganz andere Richtung. Dennoch ist der typische Ton des Autors auch hier wiederzuerkennen: sarkastische Kommentare, Charaktere, die mit inneren Dämonen zu kämpfen haben, viele Schimpfwörter und eine ordentliche Portion Leserfrustration sind die untrüglichen Kennzeichen. Gemeinsam mit der Co-Autorin ergibt das eine wunderbare Symbiose und spannende Unterhaltung bis zur letzten Seite.


    Das Highlight ist aber sicherlich das Team aus Außenseitern, welche die Handlung vorantreiben. Tyler, der Golden Boy und Anführer, Scarlett, seine Zwillingsschwester, die Diplomatin, Pilotin Cat, eine Draufgängerin und ungemein direkt, Techniknerd Finian, der mit seinen lockeren Sprüchen seine körperliche Behinderung überspielt, Wissenschaftlerin Zila, extrem still, aber dennoch wehrhaft, Kämpfer Kal, der sein ganzes Volk gegen sich aufgebracht hat und schließlich Aurora, die ihren Platz in dieser neuen Welt noch finden muss. Sie alle sind mir in diesem ersten Band ans Herz gewachsen.


    Die eigentliche Haupthandlung ist nicht unbedingt neu; es sind einige recht bekannte Bausteine vorhanden. Ein Team aus Außenseitern, unkontrollierbare Kräfte, Konflikte zwischen Loyalität und dem Drang danach, „das Richtige“ zu tun, gemischt mit ein wenig „Ocean‘s Eleven“ im Weltall – das macht einfach Spaß! :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    1. (Ø)

      Verlag: FISCHER Sauerländer


  • Naraya

    Hat den Titel des Themas von „Amie Kaufmann & Jay Kristoff - Aurora erwacht / Aurora Rising“ zu „Amie Kaufman & Jay Kristoff - Aurora erwacht / Aurora Rising“ geändert.
  • Inhalt:

    Tyler ist ein frisch ausgebildeter Musterschüler der besten Space-Akademie der Galaxie. Als "Alpha" dürfte er sich als erster sein Team auswählen und er will sich nur mit den besten zufrieden geben. Doch die Realität sieht anders aus. Er verpasst die Auswahl, da er bei einem Übungsflug ein seit 200 Jahren verschollenes Siedlerschiff findet, auf dem sich 1000 Tote und ein schlafendes Mädchen befindet - Aurora.

    Nun muss er sich mit den übriggebliebenen Loosern und Außenseitern für sein Team begnügen. Aber zumindest seine Schwester und seine beste Freundin stehen ihm zur Seite.

    Und Aurora? Vielleicht wäre es besser gewesen, sie nicht zu wecken....


    Meinung:

    Schon lange hörte ich auf Booktube immer wieder von diesem Buch. Die englischen YoutuberInnen feiern es seit es auf Englisch (Aurora Rising) erschienen ist. Genauso lange steht das Buch schon auf meiner Wunschliste. Nun habe ich die Gunst der Stunde mit der deutschen Übersetzung ausgenutzt und Aurora erwacht endlich gelesen.

    Was soll ich sagen? Ich lese nicht besonders viel Sience Fiction, aber hier hat sich die Ausnahme definitiv gelohnt. Amie Kaufman und Jay Kristoff haben wieder ein großartiges Buch geschrieben. Es war spannend von der ersten Seite an.

    Auch die Charaktere mochte ich sehr gern. Zuerst bemitleidet man natürlich Tyler, dass seine Teamzusammenstellung nicht so geklappt hat, wie er es sich gewünscht hatte. Doch mit der Zeit lernt man die Teammitglieder besser kennen und - so unterschiedlich sie auch sind - lieben. Ich mag es ebenfalls, dass jeder seine Stärken und Schwächen mitbringt, es ist nicht alles schwarz oder weiß.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der verschiedenen Protagonisten erzählt. Am Anfang des Kapitels steht immer der Name, sodass man nicht durcheinander kommt und genau weiß, aus wessen Sicht man nun die Geschichte erzählt bekommt. So bekommt man besseren Einblick in die verschiedenen Denkweisen der Charaktere und kann auch ihre Handlungsweise besser verstehen.

    Die Story ist großartig, spannend und abwechslungsreich. Immer wieder wird man von Wendungen überrascht, die man so nicht kommen sah.


    Fazit:

    Eine großartige Geschichte, spannend, abwechslungsreich. Absolute Leseempfehlung!

  • Inhalt:
    Tyler, frisch ausgebildeter Musterschüler der besten Space Academy der ganzen Galaxie, freut sich auf seinen ersten Auftrag. Als sogenannter „Alpha“ steht es ihm zu, sein Team zusammenzustellen – und er hat vor, sich mit nichts weniger als den Besten zufrieden zu geben. Tja, die Realität sieht anders aus: Er landet in einem Team aus Losern und Außenseitern:
    Scarlett, die Diplomatin – Sarkasmus hilft immer (not.)
    Zila, die Wissenschaftlerin – dezent soziopathisch veranlagt
    Finian, der Techniker – besser: der Klugscheißer
    Kaliis, der Kämpfer – es gibt definitiv Menschen, die ihre Aggressionen besser unter Kontrolle haben
    Cat, die Pilotin – die sich absolut nicht für Tyler interessiert (behauptet sie zumindest)
    Doch dieses Katastrophenteam ist nicht Tylers größtes Problem. Denn er selbst ist in den verbotenen interdimensionalen Raum vorgedrungen und hat ein seit 200 Jahren verschollenes Siedlerschiff gefunden. An Bord 1.000 Tote und ein schlafendes Mädchen: Aurora. Vielleicht hätte er sie besser nicht geweckt. Ein Krieg droht auszubrechen – und ausgerechnet sein Team soll das verhindern. Ouuups. Don’t panic!

    Rezension:
    Tyler Jones ist der Goldenboy der Aurora Academy und möchte bei der Auslese den besten Squad zusammenstellen, den die Academy je gesehen hat!
    Doch dann kommt alles anders! Tyler verpasst die Auslese, denn bei einem unerlaubten Ausflug in die Raumfalte empfängt er einen Notruf der Hadfield, eines Raumschiffes, das seit zweihundert Jahren als verschollen gilt und entdeckt, dass eine Überlebende an Bord ist - Aurora.

    Zurück an der Academy findet Tyler heraus, dass er die Legionäre in seinem Squad hat, die keiner mehr haben wollte, und macht sich bereit für seine erste Mission als Squadleader, nicht ahnend, dass die Rettung von Aurora bedeutender ist, als er gedacht hätte.


    "Aurora erwacht" ist der erste Band der Aurora-Trilogie von Amie Kaufman und Jay Kristoff, der aus den Ich-Perspektiven der sieben Mitglieder von Squad 312 erzählt wird.


    Der achtzehn Jahre alte Tyler Jones ist der charmante Alpha des Squads. Er hält sich immer an die Regeln, flucht nicht und trinkt nicht. Niemand hat bisher so hart an der Aurora Academy gearbeitet wie Tyler, was ihm den Spitznamen Goldenboy eingebracht hat.
    Seine Zwillingsschwester Scarlett ist als Face die Diplomatikerin des Squads, doch sie ist auch sehr sarkastisch, lässig, mitfühlend und hat eine gute Menschenkenntnis. Ihrem Bruder würde sie bis ans Ende der Welt folgen und die beiden verstehen sich ohne Worte.
    Catherine Brannock ist die beste Freundin von Tyler und Scarlett und die Pilotin, das Ace. Sie hat den Spitznamen Zero, weil sie in ihrer Pilotenabschlussprüfung kein einziges Ziel verfehlt hat. Cat hat eine große Klappe und ist sehr von sich überzeugt, aber auch sehr loyal.
    Der neunzehn Jahre alte Finian de Karran de Seel ist Betrasker und als Technikfreak der Gearhead des Squads. Er ist ein Klugscheißer und hat immer einen guten Spruch auf den Lippen, der die Stimmung oftmals aufgelockert hat.
    Zila Madran ist achtzehn und als Brain für wissenschaftliche und medizinische Angelegenheiten im Squad zuständig. Fachlich ist sie top, aber sie hat in zwei Jahren zweiunddreißig Verweise bekommen und wirkt seltsam abwesend, fast gefühllos und hat eine sehr nüchterne Art. Stellenweise wirkt sie, als wüsste sie nicht, wie sie sich anderen Menschen gegenüber verhalten soll.
    Der Syldrathi Kaliis Idraban Gilwraeth ist der Tank, der Kampfspezialist des Teams. Er ist für den Kampf geboren und doch sehr verschlossen.
    Aurora Jie-Lin O'Malley war siebzehn Jahre alt, als sie an Bord der Hadfield ging. Erst zweihundertzwanzig Jahre später wird sie von Tyler aus dem Kyroschlaf geholt und wacht in einer ihr völlig unbekannten Welt auf. Als wäre das nicht schon schlimm genug, hat sie hin und wieder auch Visionen von Geschehnissen, die erst noch passieren.


    Diese sieben Charaktere bilden das Squad 312. Sie sind bunt zusammengewürfelt und scheinen im ersten Moment zu verschieden, um ein funktionierendes Team zu bilden, doch schon auf ihrer ersten Mission müssen sie über sich hinauswachsen!
    Mir haben alle Charaktere gut gefallen, allerdings hatte ich das Gefühl, dass wir bisher nur wenig über jeden Einzelnen erfahren und sie für mich deshalb noch etwas blass geblieben sind.
    Wir dürfen ja aus den Sichten aller Charaktere lesen und manchmal konnte ich die Perspektiven leider nicht auseinanderhalten. Musste dann wieder an den Anfang des Kapitels zurückspringen, um nachzuschauen, aus wessen Sicht ich da gerade lese, was ich etwas schade fand.
    Manche Erzählstimmen waren sich da sehr ähnlich und ich hoffe, dass wir die Charaktere im zweiten Band noch besser kennenlernen dürfen, zumal ihre persönlichen Geschichten alle sehr spannende Ansätze haben!


    Amie Kaufman und Jay Kristoff entführen den Leser wieder einmal in den Weltraum und erzählen die Geschichte mit ihrem unwiderstehlichen Humor! Anstelle eines Glossars finden sich nach den Kapiteln hin und wieder kurze informative Artikel, sodass man nach und nach mehr über die Funktionen der einzelnen Squadmitglieder, oder auch über die Organe im Weltall erfährt, was ich gut umgesetzt fand!
    Die Handlung geht sofort spannend los und konnte mich vom Beginn an mitreißen! Es gab viele spannende Wendungen, die Squadmitglieder mussten ihr Können immer wieder unter Beweis stellen und besonders das Ende hätte ich so niemals erwartet! Allein die Geschichte um Aurora wirft viele Fragen und Rätsel auf und ich war gespannt, was dahintersteckt!
    Auch der Weltentwurf ist sehr spannend und wir lernen mit den Betraskern und den Syldrathi schon mal zwei von vielen unterschiedlichen außerirdischen Lebensformen kennen und dürfen mit den Charakteren bereits ein paar spannende Welten besuchen!
    Ich hätte mir gewünscht, dass die eine oder andere Frage noch im ersten Band eine Antwort bekommen hätte, aber es folgen ja noch zwei Bände, auf die ich mich schon sehr freue, denn ich bin definitiv gespannt, wie es mit dem Squad 312 weitergeht!


    Fazit:
    "Aurora erwacht" ist ein mitreißender Auftakt von Amie Kaufman und Jay Kristoff!
    Mir haben die vielen verschiedenen Charaktere richtig gut gefallen und ich hoffe, dass wir diese in den Folgebänden noch ein wenig besser kennenlernen dürfen, da ich doch den Eindruck hatte, dass nicht jeder in diesem Auftakt so viel Aufmerksamkeit bekommen hat, die er verdient hätte.
    Aber den Weltentwurf fand ich richtig toll und auch die Handlung konnte mich von Beginn an fesseln!
    Ich könnte sofort weiterlesen, denn ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Squad 312 weitergeht!
    Ich vergebe vier Kleeblätter.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    1. (Ø)

      Verlag: FISCHER Sauerländer


  • Ein Auftakt mit einem perfekten Zusammenspiel aus Humor, Spannung und Tempo



    Klappentext


    „Tyler, frisch ausgebildeter Musterschüler der besten Space Academy der ganzen Galaxie, freut sich auf seinen ersten Auftrag. Als sogenannter „Alpha“ steht es ihm zu, sein Team zusammenzustellen – und er hat vor, sich mit nichts weniger als den Besten zufrieden zu geben. Tja, die Realität sieht anders aus: Er landet in einem Team aus Losern und Außenseitern:



    Scarlett, die Diplomatin – Sarkasmus hilft immer (not.)


    Zila, die Wissenschaftlerin – dezent soziopathisch veranlagt


    Finian, der Techniker – besser: der Klugscheißer


    Kaliis, der Kämpfer – es gibt definitiv Menschen, die ihre Aggressionen besser unter Kontrolle haben


    Cat, die Pilotin – die sich absolut nicht für Tyler interessiert (behauptet sie zumindest)



    Doch dieses Katastrophenteam ist nicht Tylers größtes Problem. Denn er selbst ist in den verbotenen interdimensionalen Raum vorgedrungen und hat ein seit 200 Jahren verschollenes Siedlerschiff gefunden. An Bord 1.000 Tote und ein schlafendes Mädchen: Aurora. Vielleicht hätte er sie besser nicht geweckt. Ein Krieg droht auszubrechen – und ausgerechnet sein Team soll das verhindern. Ouuups. Don’t panic!“



    Gestaltung


    Ich bin nicht so der Fan von Mädchengesichtern auf Covern, da ich mich hieran einfach sattgesehen habe. Dennoch finde ich die Gestaltung rund um das Gesicht gelungen. Mir gefällt, dass der lilafarbene Hintergrund aussieht wie das Weltall mit der Milchstraße. Die Sterne und mit Linien verbundenen Sternenbilder über dem Kopf des Mädchens finde ich auch schön. Diese kleinen Details deuten schon auf das Setting des Buches hin, was ich gut finde.



    Meine Meinung


    Vom Autorenduo Amie Kaufman und Jay Kristoff habe ich schon die „Illuminae-Akten“ gelesen und daher war ich neugierig auf ihr neustes, gemeinsames Werk. In „Aurora erwacht“ geht es um den Musterschüler Tyler, der seinen ersten Auftrag bekommt und dabei ein Team aus Außenseitern führen muss. Die Crew findet ein seit Jahrhunderten verschollenes Schiff mit vielen Toten und einem schlafenden Mädchen namens Aurora. Nachdem sie geweckt ist und ein Krieg kurz vor dem Ausbruch steht, sollen Tyler und seine Crew diesen verhindern…wenn das mal gut geht.



    Besonders gut gefallen haben mir der Humor des Buches und die Dynamik. Wenn man sich den Klappentext durchliest, dann bekommt man einen ersten, kleinen Einblick. Ich fand die Dialoge zwischen den Figuren sehr gelungen, denn sie waren witzig, spritzig und lebendig. Die Figuren liefern sich immer wieder unterhaltsame Schlagabtausche, die ich gerne verfolgt habe, da sie Spaß machen. Außerdem sorgten die Dialoge dafür, dass die Figuren greifbarer wurden.



    Die Figuren fand ich sowieso richtig klasse, denn die Crew ist eine bunt zusammengemischte Truppe mit so vielfältigen Charakteren, dass es große Freude bereitet, sie alle näher kennen zu lernen. Es sind zwar zu Beginn viele Figuren und man muss sich auch erstmal zurecht finden, aber sobald man sich gemerkt hat, wer wer war, gibt es beim Lesen keinerlei Probleme mehr. Mir gefiel auch, dass die Geschichte auf die Sichtweisen aller Crewmitglieder eingeht, denn so kam niemand zu kurz und ich konnte alle Figuren kennen lernen. Gerne würde ich mehr über sie erfahren, sodass ich gespannt bin, was in den Folgebänden offenbart wird.



    Nicht nur diese coole Crew fand ich großartig, sondern auch die Handlung konnte mich gut unterhalten. Ich mag temporeiche Geschichten und genau das ist „Aurora erwacht“, da es schnell erzählt wird, Geschehnisse Schlag auf Schlag folgen und ich dabei als Leser dennoch immer den Überblick behalten kann. Wie bei einem guten Blockbuster! Zudem wurde ich immer wieder überrascht und konnte gleichzeitig miträtseln. Dabei ließ dieser Auftaktband jedoch noch Fragen offen, die meine Neugierde auf die Fortsetzung schüren.



    Fazit


    „Aurora erwacht“ ist ein spannender Auftaktband, welcher vor allem mit seiner humorvoll-spritzigen Erzählweise und den dynamischen Dialogen zwischen den Figuren überzeugt. Auch die Handlung ist super, da sie temporeich und rasant ist ohne den Leser zu überfordern. Vielmehr ist das Zusammenspiel aus Überraschungen, Enthüllungen und offenbleibenden Fragen perfekt gemeistert, sodass man mit dem Lesen nicht aufhören möchte oder gar kann!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Aurora erwacht


    2. Aurora burning (bereits auf Englisch erschienen)


    3. ??? (erscheint voraussichtlich am 09.November 2021 auf Englisch)

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