Timothy C. Winegard - Die Mücke / The Mosquito - A Human History of Our Deadliest Predator

Anzeige

  • Originaltitel: The Mosquito - A Human History of Our Deadliest Predator (2019)


    über den Autor: Timothy C. Winegard lehrt Geschichte an der Colorado Mesa University. Der Kanadier studierte Geschichte im englischen Oxford, war neun Jahre lang im Dienst der kanadischen und britischen Armeen. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Geschichte des Militärs und der indigenen Völker Nordamerikas.


    Klappentext: Ohne die Mücke sähe unsere Welt vollkommen anders aus. Der Blick in die Tiefen der Menschheitsgeschichte zeichnet ein gänzlich neues Bild vom Entstehen und Vergehen von Völkern und Staaten. So wäre z.B. George Washington im Unabhängigkeitskampf gegen die Engländer niemals siegreich gewesen, hätte die Anophelesmücke nicht geholfen, indem sie 1781 über die Truppen des britischen Generals Charles Cornwallis herfiel und deren Gesundheit und Kampfeskraft quasi zerstörte.


    Meine Meinung: Eine Meinung zu einem Sachbuch zu schreiben ist nie ganz leicht, weil man als ungebildeter Laie quasi zu einem Buch was Wissen vermittelt was sagen muss. Definitiv aufmerksam wurde ich durch das Cover, welches schlicht schwarz mit einer Mücke versehen wurde. Der erste Satz über das lästige Geräusch der Stechmücke war auch genial gewählt und auch im Folgenden war der Inhalt lehrreich und interessant und doch habe ich leichte Kritik, denn die Satz- bzw. Wortwiederholungen, dass General Stechmücke siegreich war, kam mir einfach zu häufig vor. Vielleicht ist hier auch der Übersetzer schuld, das kann ich nicht sagen, aber im Buch selbst fällt es mir zumindest negativ auf. Ansonsten ist das Buch voller interessanter Informationen zur Geschichte der Menschheit und dies auch recht chronologisch. Ich hatte zwar das Gefühl, dass der Autor recht gründlich recherchierte, aber persönlich sind diese neuen Informationen und diese neue Sichtweise noch mit leichten Zweifeln behaftet. Ich meine ich halte es zwar für durchaus möglich, aber man halt immer was anderes gehört und muss diese neuen Informationen erstmal mit seinen alten Ansichten wirken lassen. Unbestritten ist auf jedenfall, dass die Mücke bzw. ohne die Mücke die Geschichte der Menschheit eine gänzlich andere gewesen wäre und da dies Buch so interessant war, sehe ich auch über so manche Wiederholung hinweg und vergebe trotzdem alle Sterne.


    Fazit: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    1. (Ø)

      Verlag: TERRA MATER BOOKS


    :study: Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte (Björn Natthiko Lindeblad) 35 / 224 Seiten

    :study: Der Komponist (Jeffery Deaver) 265 / 607 Seiten


    SUB: 736

  • Der erste Satz über das lästige Geräusch der Stechmücke

    Ich habe es schon beim Anblick des Covers förmlich gehört, fiiiiies.


    Auch wenn Du nicht 100% zufrieden warst mit dem Buch, klingt das ziemlich interessant.

  • Ich habe es schon beim Anblick des Covers förmlich gehört, fiiiiies.

    :loool:

    Auch wenn Du nicht 100% zufrieden warst mit dem Buch, klingt das ziemlich interessant.

    Ist es auch. Es wurde zwar etwas getrübt, aber selbst, wenn ich 50 Seiten abziehen würde wegen Wort- oder Satzwiederholungen , hätte ich 560 Seiten voller Informationen, deren Sichtweise mir völlig neu waren. Es hat mich nicht massiv gestört, aber, wenn man Wert auf Sprache legt und ständige Repetition ein nervt ist es nicht ganz so schön zu lesen. Der Informationsgehalt dieses Buches ist aber wesentlich höher für mich gewesen, aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen.


    Wenn man sich im Metier Krankheiten, Natur, Seuchen und Militärgeschichte auskennt ist das Buch wahrscheinlich nicht mehr ganz so interessant, aber ich fand es maximal faszinierend wie sehr die Mücke die damalige Geschichte beeinflusste.


    Auf Instagram schrieb mir einer, dass man gut erhaltene Mücken zum 'Mückenatlas' schicken kann.


    Ich kann das Buch trotzdem nur empfehlen und wenn man nicht sicher ist, setzt man sich in eine Buchhandlung und liest 1 bis 3 Kapitel. :loool:

    :study: Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte (Björn Natthiko Lindeblad) 35 / 224 Seiten

    :study: Der Komponist (Jeffery Deaver) 265 / 607 Seiten


    SUB: 736

Anzeige